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Bike-Trekking – das Fahrrad

31 August 2009 No Comment

Bike-Trekking erklärt sich durch den Namen eigentlich schon selbst, denn es ist nichts weiter als Trekking mit dem Fahrrad. Natürlich kann auf diesem Weg eine weitaus größere Strecke in deutlich weniger Zeit zurückgelegt werden, jedoch sollte dabei bedacht werden, dass Ihr beim Bike-Trekking auch auf eine halbwegs befahrbare Piste angewiesen ist. Neben den sowieso vorhandenen Ausrüstungsgegenständen ist also das Fahrrad der wichtigste Gebrauchsgegenstand. Doch nicht jedes Fahrrad ist geeignet, um sich mit ihm auf eine wirklich lange Tour zu begeben. Also schauen wir uns die passenden Bikes doch einmal genauer an.

In erster Linie sollte das Fahrrad stabil und nicht sehr anfällig gegen Schäden sein. Wer hier Geld spart, der Spart definitiv am falschen Ende. Nun könnte man meinen, dass in vielen Bereichen ein Rennrad mit seinen schmalen Reifen sehr kraftschonend ist und daher ideal geeignet sei, doch dem widersprechen wir an dieser Stelle ganz kräftig. Nicht alle Straßen sind so gut befahrbar, wie es auf einer Landkarte den Anschein hat, auch wenn eine reine Straßentour geplant ist.

Ideal sind Trekking-Bikes (TKB) oder Mountain-Bikes (MTB), da diese doch deutlich stabiler sind. Das Trekking-Bike unterscheidet sich in erster Linie durch die schmaleren Reifen vom Mountain-Bike, hat jedoch trotzdem ein grobstolliges Profil. Mein privater Favorit ist auf jeden Fall das MTB. Es ist einfach am wandelbarsten, wenn es um die Umrüstung geht. Doch worauf sollte geachtet werden?

• Das Fahrrad sollte auf jeden Fall verkehrssicher sein. Lampen und anderes Zubehör gibt es zum anstecken, müssen im Straßenverkehr auch am Rad befestigt sein.
• Bei Mountainbikes sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass das Fahrrad nicht vollgefedert ist. Die Federung gibt bei jedem Tritt nach, was auf die Dauer eine Menge Kraft fordert.

• Es gibt für Mountain-Bikes wirklich gute Straßenbereifung, wenn die Tour zum größten Teil auf festen Pisten statt findet.

• Werkzeugtool und Flickzeug sollten auf gar keinen Fall vergessen werden.

• Denkt an ausreichend Wasser für die Fahrt. Durch den kühlenden Fahrtwind wird die Flüssigkeitsaufnahme oft zu gering gemacht. Nach Möglichkeit zwei Halterungen für Wasserflaschen anbringen.

• Das Fahrrad und vor allem die Bremsen sollten in einem einwandfreien Zustand sein.

• Schaltungen sind dazu da, um sie zu nutzen. Nicht in zu schweren Gängen fahren.

• Bei Fahrten in der Dunkelheit sollte das Licht durch fluoreszierende Kleidung ergänzt werden.

Bei Fahrten in einer Gruppe sollte die Geschwindigkeit auf jeden Fall an die langsameren Fahrer angepasst werden. Nur so ist gewährleistet, dass alle ihre Freude am Bike-Trekking haben. Um sicher zu sein, dass Euer Rad auch wirklich in einem guten Zustand ist kann es nicht schaden, wenn Ihr es vorher noch einmal in einer passenden Werkstatt überprüfen und einstellen lasst. Wir raten davon ab, dass auf eigene Faust zu machen, wenn nicht das notwendige Know-How vorhanden ist.


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