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Trekking – immer beliebter und nicht ohne Folgen

18 September 2009 One Comment
Noch unberührt...

Noch unberührt...

Wer sich in den Tageszeitungen und einschlägigen Magazinen umsieht, der kommt nicht um die Feststellung herum, dass der Trekking-Boom nach wie vor anhält und es steigende Zahlen in diesem Bereich gibt, egal wohin man schaut. Sei es im Nepal, auf den Kanaren, in den Alpen oder in Skandinavien, überall vermelden die Reiseveranstalter auch in Zeiten der Wirtschaftskrise stetig steigende Zahlen. Abenteuerurlaub ist angesagt, und er wird es wohl auch noch eine ganze Weile bleiben. Doch nicht alle freuen sich darüber, denn egal ob Wandern, Trekking oder Outdoor-Sport in einer anderen Form, die unberührte Natur bleibt leider nicht unberührt.

Ein allen Nationalparks rund um den Globus machen sich langsam aber sicher die Spuren des Massentourismus bemerkbar. Nur wirklich erfahren Trekker finden noch Plätze, die der breiten Masse verwehrt bleiben, wenn sie sich fernab der angelegten Routen bewegen. Aber leider schrumpfen die Gebiete, in denen es keine angelegten Wanderwege mehr gibt, denn die Staaten, die eigentlich für den Schutz der Gebiete verantwortlich sind, wittern natürlich auch diese Einnahmequelle. Als Beispiel verweise ich einfach mal an einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung.

Das Ergebnis ist oftmals die Erweiterung der begehbaren Wege, was natürlich nicht nur Einschnitte in die Landschaft nach sich zieht, sondern auch eine Störung der sehr empfindlichen Ökosysteme in Flora und Fauna. Daher möchten wir an dieser Stelle noch einmal an alle appellieren, sich beim Trekking nicht wie die Axt im Walde zu benehmen, sondern die Natur zu achten, zu respektieren und sich nach Möglichkeit nicht bemerkbar zu machen. Haltet Euch an die Regeln!

Hinterlasst keinen Müll, bewegt Euch leise fort, brecht keine Pflanzen oder Äste ab geht nicht dichter an die Tiere heran, als sie selber sich an Euch heran Trauen. Es ist schon schlimm genug, dass deren Lebensräume nach wie vor schrumpfen. Nur so ist gewährleistet, dass auch die nachfolgenden Generationen sich an der Natur erfreuen können.


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One Comment »

  • Manuela Scholz said:

    Hallo, ich werde am ersten April meine Wanderung von Frankreich über die Pyränen nach Santiago starten. Wenn alles gut geht werde ich Mitte Mai wieder zurück sein. Der Weg wie Sie bestimmt wissen ist der Jackobsweg und ich werde diese knapp 900 Kilometer alleine zurück legen. Nun meine Frage, haben Sie Lust und Interesse das ich Ihnen nach meiner Wanderung meine Erlebnisse und Erfahrungen zu sende? Vielen Dank für Ihre Zeit und Bemühungen, mit freundlichen Grüßen, Manuela Scholz.
    ScholzManuela@web.de Hagedornstr. 55 in 12487 Berlin; 0176 966 47 537

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