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Survival Tipps – Grundregeln für das Feuer

19 September 2009 No Comment
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Kiefernzapfen zum Entzünden

Wer nachts draußen campiert, der braucht natürlich in den meisten Fällen ein anstädniges Feuer, welches zum anwärmen oder zubereiten der Speisen ebenso notwendig ist, wie zum Wärmen. Doch sind beim Feuer machen auch ein paar grundlegende Regeln zu beachten, da Feuer nicht ganz ungefährlich sind. Daher widmen wir uns heute zunächst den Grundsätzen für ein Lagerfeuer, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Und hierbei reden wir nicht nur vom ausgelösten Brand, denn auch in anderen Bereichen gibt es Risiken. Auch wird Euch nicht jedes Feuer gleich gut wärmen.

Doch fangen wir mit den Gefahren des Lagerfeuers an. Zunächst ist es eh wichtig, dass Ihr eine geeignete Feuerstelle gefunden habt. Diese sollte mit Steinen (nicht aus Wassernähe, denn nasse Steine können platzen) eingefasst sein und der Boden herum frei von brennbaren Materialien. Dazu gehören trockenes Holz und Laub ebenso, wie ein ausreichender Abstand zu Benzinkanistern oder anderen Gefäßen mit brennbaren Materialien. Auch zu große Hitze ist da schnell gefährlich, da sich die Flüssigkeiten und deren Gase ausbreiten und den Behälter sprengen können. Auch solltet Ihr darauf achten, dass die Feuerstelle so gewählt wird, dass der Wind nicht pausenlos den Rauch ins Lager weht. Gefährlich werden können auch Feuer, die Ihr in einer Senke errichtet, denn wenn das Feuer und seine Umgebung nicht ausreichend gelüftet sind, dann entsteht Kohlenmonoxid, welches sich in Bodennähe sammelt, da es schwerer als die Luft ist. Das Ergebnis kann unter Umständen sogar tödlich sein, wenn Ihr dann genau in dieser „Gasblase“ am Feuer schlaft.

Ohne Holz gibt es natürlich kein Feuer, doch auch hierzu ein paar Tipps: sammelt nicht zu wenig, denn keiner steht gerne mitten in der Nacht auf, um im Dunkeln nach neuem Holz zu suchen. Achtet auch darauf, dass es trocken genug ist, denn sonst raucht es zu stark. Hierfür ist es ideal, wenn Ihr abgestorbene Bäume oder Äste findet, da auf dem Boden liegendes Holz durch die Erde feucht gehalten wird. Buche oder Eiche brennen schwer an, aber wenn dieses Holz erst einmal brennt, dann schön lange und mit ausreichend Hitze, so dass es Euch gut wärmen kann. Nadelholz brennt zwar schneller, wärmt aber auch nicht so gut und ist mit seiner Glut nicht so gut für das Zubereiten von Speisen geeignet.

Beim Feuer an sich gilt es natürlich, zunächst ein schönes Feuernest zu schaffen, in dem Ihr dann das Reisig, trockenes Moos, ein altes Vogelnest oder andere leicht entzündliche Dinge als Basis des Feuer nutzen könnt. Ihr solltet darauf achten, dass das Lagerfeuer mit einem Streichholz entzündet werden kann, denn dann lauft Ihr nicht Gefahr, euch die Finger zu verbrennen. Um das Feuer in Gang zu bringen könnt Ihr folgendes tun: Nehmt Euch kleine Äste und schabt diese mit einem scharfen Gegenstand an, so dass sich auf der Oberfläche kleine „Löckchen“ bilden. Das hilft beim entzünden.

Löscht das Feuer gründlich! Am besten ist es, wenn Ihr die Feuerstelle am Ende vergrabt.

Bildquelle: Die Kontentschmiede


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