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Mein neues Bike – gut und günstig

28 September 2009 No Comment
TREK 3700 2008

TREK 3700 2009

Schon während meiner Zeit als Fahrradkurier habe ich schnell gelernt, dass man für ein gutes Bike keine 1500 Euro investieren muss, wenn sich der Einsatz des Rades auf ein paar ausgedehnte Touren und sonst im Straßenverkehr bewegt. Einen solchen Kostenaufwand brauchen nach meiner Meinung nur Leute zu betreiben, die sich mit ihrem Bike in Wettkämpfe begeben. Nun ist die Zeit des Kurierdienstes leider schon ein paar Jahre rum, ich sitze seit drei Jahren auf Teneriffa und brauche endlich wieder ein neues Mountainbike, denn so langsam hat die Faulheit Konsequenzen: der Bauch wächst.

Also muss jetzt noch in dieser Woche ein neues Bike her. Auf einer Insel wie Teneriffa ist man schlicht selber Schuld, wenn man langsam aber sicher einen Bauch bekommt. Jedes Jahr treffen hier scharenweise Mountainbike- und Rennradprofis ein, die diese vielseitige Insel als vielseitiges Trainingslager nutzen. Der größte unter ihnen war in diesem Jahr Lance Armstrong. Warum also sitze ich noch immer nicht auf einem Rad?

Das Vorhaben, sich ein neues Bike zu besorgen bedeutet natürlich, dass ich mir erstmal einen Überblick verschaffen musste. Aber das ging recht zügig, denn da ich hier nur Langstrecke fahren werde, ist die Wahl schon sehr eingegrenzt. Preis: maximal 350 Euro (ja, das reicht); Typ: MTB, eventuell mit Continental Straßenbereifung (muss ich wahrscheinlich nachrüsten), Alu-Rahmen und nach Möglichkeit in erster Linie mit Komponenten von Shimano ausgestattet, schon geht es mir gut.

Die ersten Modelle, die ich mir ins Auge gefasst habe sind das TREK 3700 und eines von MERIDA. Da wird noch mal ein genauer Vergleich gemacht. Am liebsten wären mir ja ein günstig zu schießendes MARIN Bike oder auch eines von SPECIALIZED, jedoch hatte der passende Händler zuletzt nicht offen, da muss ich die Woche unbedingt nochmal hin.

Es gibt viele Menschen die jetzt sagen würden, dass ich mit der Kohle nicht hinkomme, doch da muss ich wiedersprechen. Für die 25 Kilometer zu bis zur Arbeit, die ich in absehbarer Zeit wieder in einer anständigen Zeit schaffen will, reicht ein solches Bike aus und ist auch im Gelände gut nutzbar, wenn es wieder auf eine ausgedehnte Tour geht. Ich gebe hier nur den Hinweis, dass sich in diesem Bereich der Blick auf die Marke lohnt. Ich würde niemals das gleiche Geld für eine No-Name-Produktion ausgeben. Ich werde mich hüten, mir ein Full-Suspension-Bike für die Straße zu kaufen oder der gleichen. Und ich messe den finanziellen Einsatz nun mal an den gegebenen Anforderungen und habe seit der Geburt meiner Tochter nicht mehr vor, mir den Hals zu brechen. Und genau aus diesem Grund würde ich auch nicht weniger Geld für ein Fahrrad ausgeben.

Bildquelle: Jehlebikes.de


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