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Himalaya – Reiseveranstalter will bei Aufforstung helfen

3 November 2009 No Comment
Tours Magazin.de Blog

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Ich stieß heute auf einen Bericht auf dem Blog von Tours-Magazin.de, der mich auf den ersten Blick zwar begeisterte, mich jedoch auf den zweiten Blick hin ein wenig nachdenklich gestimmt hat. Es geht bei dem Artikel um den Reiserveranstalter Hauser, der ab 2010 folgendes plant: Für jeden Besucher, der über Hauser-Reisen seinen Urlaub im Everest-Gebiet verbringt, wird jeden Tag, den der Tourist vor Ort ist, in der Monsunzeit in den Baumschulen des Himalayan Trust ein kleiner Baum gepflanzt. So soll im Laufe der Zeit der Himalaya wieder aufgeforstet werden.

Nach Schätzungen von Manfred Häupl, dem Inhaber von Hauser-Exkursionen, sollen auf diesem Weg jedes Jahr 8 000 bis 10 000 Bäume gepflanzt werden. In Zeiten, in denen die Welt unter den folgen des Klimawandels zu leiden anfängt, ist dieses Unternehmen auf jeden Fall lobenswert. Das Projekt läuft nach Angabe des Blogs von Tours-Magazin.de unter dem Namen „Ein Tag – ein Baum“ und ist nur eines von mehreren Projekten von Hauser Exkursionen, welche wir uns in der nächsten Zeit noch widmen werden.

Doch bin ich ebenso der Meinung, dass die Geschichte ein zweischneidiges Schwert sein kann. Natürlich sind die Touristen, egal wo, in der Verpflichtung, sich um einen anständigen Umgang mit der Natur zu bemühen und es ist mehr als einfach nur anerkennenswert, dass sich das Unternehmen auf diese Art um die Natur bemüht. Jedoch sollten die Urlauber nach Möglichkeit noch mehr in das Projekt mit eingebaut werden, in dem zum Beispiel Vergünstigungen oder besondere Auszeichnungen für all diejenigen bereit gestellt werden sollten, die sich aktiv am setzen der Bäume beteiligen?

Der Grund ist folgender: Auf diesem Wege wird zwar an die Verantwortung der Reisenden appelliert, jedoch wird diese auch gleichzeitig wieder abgenommen, da der Reiseveranstalter Hauser diese auf sich nimmt. Eine Förderung der aktiven Hilfe hat nicht den Beigeschmack, dass es neben den Umweltaktivitäten auch um den „Öko-Tourismus“ als feste Einnahmequelle geht und setzt sich eher in den Köpfen der Teilnehmer fest. Das hätte einen nachhaltigeren Erfolg.


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