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[13 Sep 2009 | No Comment
Lifesaver Systems

Lifesaver Systems

Wer lange unterwegs ist, der hat natürlich auch Durst und muss darauf achten, dass der Körper immer ausreichend Flüssigkeit bekommt. Da stellt sich nur manchmal die Frage: „Wo finde ich denn jetzt den nächsten Supermarkt?“ Der kann ein ganzes Stück entfernt sein. Aber zum Glück hält die Natur für uns ja immer wieder Wasserquellen bereit, die nur leider einen Nachteil haben. Die Natur an sich ist leider nicht mehr so unbelastet, wie sie es einst war. Und leider ist nicht jedes Wasser einfach so trinkbar. Aber was tun, wenn genug Wasser da ist, aber keiner weiß, ob es trinkbar ist?

Dafür gibt es viele kleine Helferlein, die sich entweder in der Form eines Filters präsentieren, oder aber in der Form von Tabletten oder Pulver das Wasser wieder aufbereiten. Die beiden letzteren haben den Nachteil, dass wir mit dem Wasseraufbereiter auch Chemie in unseren Körper lassen, weshalb ich persönlich lieber auf Filter zurückgreife. Doch leider halten die meisten Filter nicht alles ab, sondern oftmals nur Bakterien ab einer Größe von 200 Nanometern. Die Viren, die sich in einer Größe um die 25 Nanometer bewegen, bleiben da leider im Wasser.

Doch gibt es eine wirklich gute Lösung, auch wenn diese nicht ganz günstig ist. Die Lifesaver-Flasche, die durch den Erfinder Michael Pritchard entwickelt wurde, greift genau an dieser Stelle an, denn sie besticht durch einen extrem dichten Filter, der schon Viren ab einer Größe von 15 Nanometern aus dem Wasser holt. Der Grundgedanke entstand durch die Tsunami-Katastrophe 2004 in Thailand, bei der wirklich ausreichend Wasser für die Versorgung vorhanden war, nur mit dem kleinen Problem, dass es einfach nicht trinkbar war.

Die Flasche ist ein echter Hochleistungsfilter, bei dem der hohe Preis mehr als gerechtfertigt ist, denn die Lifesaver schafft je nach Ausführung bis zu 6000 Liter, hält also eine ganze Weile. Bei einer solchen Wassermenge wird man mit vielen anderen Wasseraufbereitern auf die Dauer gesehen doch deutlich mehr Geld ausgeben müssen. Ich für meinen Teil finde den Preis von etwa 180 Dollar für die 6000 Liter Version mehr als gerechtfertigt. Nicht umsonst hat auch das Militär seine Finger danach ausgestreckt. Auf der Homepage von Lifesaver Systems findet Ihr sogar Ausführungen in der Form von Kanistern.

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[7 Sep 2009 | No Comment

Das Ultraleichtwandern hat eine wirklich große Fangemeinde. Doch was versteht man eigentlich unter Ultraleichtwandern? Im Grunde genommen ist es nichts anderes als Trekking mit möglichst wenig Gepäck. Das heißt jedoch nicht, dass hier ganz auch an der zurückgelegten Marschroute eingespart wird, sondern wirklich nur an der Ausrüstung. Das gilt zum einen für die Kleidung, zum anderen aber auch für die technischen Ausrüstungsgegenstände, die mit auf die Trekking-Tour genommen werden. Was unverzichtbar ist, wird halt in der leichtest-möglichen Variante mitgenommen.

So wird zum Beispiel Wasser nicht in großen Vorräten mitgenommen, sondern die Route so gelegt, dass man an natürlichen Wasserquellen mit einem speziellen Filter das Wasser trinkbar macht. Auch beim Material von Rucksäcken und anderen Hilfsmitteln wird darauf geachtet, dass möglichst das leichteste genommen wird. Allerdings schlägt sich das häufig auch auf die Preise nieder, wenn auf Qualität gesetzt wird. Wer das Ultraleichtwandern oder auch Trekking ultraleicht im Exzess betreibt, der erreicht auch mal ein Rucksackgewicht, das nicht über 5 Kilogramm hinaus geht. Der Vorteil ist die Beweglichkeit, die man damit gewinnt. Auch bleibt mehr Platz für andere Ausrüstungsgegenstände, falls auf der Tour zum Beispiel Geklettert werden soll. Seile, Karabinerhaken und Co. haben nun mal auch ein wenig Gewicht.

„Back to the roots“ ist das Motto. Wenig Komfort, mehr Genuss beim Wandern und mehr Freiheitsgefühl sind der Grund, warum es so viele Anhänger des Ultraleichtwanderns gibt. Allerdings erfordert diese Variante natürlich auch ein gutes Wissen im Bereich Survival, sei es in schwierigen Situationen oder auch beim Campen, wenn es um das Errichten eines Feuers geht oder darum, Brot in der Erde zu backen oder die Wurzel eine Löwenzahns wie eine Kartoffel zuzubereiten.

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[4 Sep 2009 | No Comment
rüdiger nehberg

Rüdiger Nehberg.de

Wer sich mit dem Thema Trekking beschäftigt, der sollte auch für den Ernstfall stets gerüstet sein, denn auf der noch so ruhigsten Trekking-Tour ist man vor Unfällen leider nicht gefeit. Doch woher bekomme ich denn jetzt die passenden Informationen rund um das Thema „Survival“, damit ich dazu ein Basiswissen aufbauen kann? Ich persönlich verlasse mich da nicht gerne auf Tipps, die mir irgendein Bundeswehr-Ex-Soldat gibt, nur weil er vor 19 Jahren mal eine Einzelkämpferausbildung gemacht hat. Ich mag die Tipps und Tricks schon lieber praxisnah und von Menschen, die über richtige Erfahrungswerte verfügen. Der bekannteste von diesen Menschen ist ohne Zweifel Rüdiger Nehberg.

Für alle, die noch nichts von ihm gehört haben: Rüdiger Nehberg ist eine der Koryphäen auf dem Gebiet „Survival“, da er wirklich den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, irgendwelche verrückten Pläne, wie zum Beispiel einem Marsch durch Deutschland, einer Tour auf einem Müll-Floß oder ähnliches umzusetzen. Inzwischen ist Rüdiger Nehberg fast 80 Jahre alt und hat nach eigener Aussage „einfach keine Zeit für die Rente“.

Dem entsprechend spannend liest sich seine Biographie, die wirklich jeder einmal vor den Augen gehabt haben sollte. Aber nicht nur die ist interessant, denn Rüdiger Nehberg hat auch eine Vielzahl an Büchern veröffentlicht, auf denen er entweder von seinen Reisen berichtet, oder aber wirklich gute Tipps rund um das Thema Survival gibt. Dabei gibt es jede Menge Tipps und Tricks für das Überleben in der Wildnis, egal auf welchem Breitengrad Ihr Euch befindet. Denn seid gewiss, Rüdiger Nehberg war auch schon mal auf diesem. Von daher solltet Ihr Euch auf jeden Fall einmal auf seiner offiziellen Homepage umsehen. Dort findet Ihr auch eine komplette Auswahl seiner Werke.

Doch solltet Ihr daran denken, dass es immer die Möglichkeit gibt, an einem Survival-Training teilzunehmen. Die reine Theorie kann die Praxis niemals ersetzen.

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[27 Aug 2009 | No Comment

Natürlich ist es beim Trekking nicht damit getan, dass man sich seinen Rucksack mit irgendwelchen Dingen vollpackt und sich anschließend auf den Weg in die Wildnis begibt. Natürlich sollte eine Trecking-Tour immer gut durchdacht und geplant sein, weshalb wir an dieser Stelle einen ersten Einblick in die Regeln und die Ausrüstung für alle geben, die sich zum ersten Mal mit dem Gedanken des Trekkings auseinandersetzen. Im Verlauf dieses Blogs werden wir uns natürlich noch ausgiebiger befassen und zu diesen Punkten mehr ins Detail gehen. Fangen wir mit den Regeln an.

Welche Wege auf der Trekking-Tour genutzt werden dürfen ist immer davon abhängig, in welchem Land Ihr Euch befindet. Informiert Euch am besten gründlich vor der Reise. Ein Beispiel: in Kanada oder auch den USA herrscht überall dort ein grundsätzliches Verbot des Betretens, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist. In Skandinavien hingegen ist es genau umgekehrt. Privatbesitz ist immer zu achten. Und natürlich sollte immer auf bekannte Verbote und Gebote geachtet werden, gerade wenn es sich um speziell ausgewiesene Zonen, wie zum Beispiel Naturschutzgebiete, militärische Sperrgebiete oder ähnliches handelt. Es gibt eine Regel, die in vielen Ländern sogar Gesetz ist, aber als Grundregel immer zu achten ist: Hinterlasst bitte nirgendwo etwas, es sei denn es sind Eure Spuren. Und jeder, der eine Trekking-Tour macht, sollte über einen Erste-Hilfe-Kurs und die Grundlagen in Survival-Basistechniken zumindest theoretisch beherrschen.

Bei der Trekking-Ausrüstung gibt es ein paar Dinge, die nicht fehlen dürfen: das Zelt, ausreichend Proviant, ein Kocher mit dem dazugehörigen Brennstoff, eine Isomatte und natürlich das passende Schuhwerk, falls die Trekking-Tour zu Fuß durchgeführt wird. Bei Fahrrädern und Kanus sollte das passende Werkzeug nicht vergessen werden. Bei der Wahl der Kleidung muss natürlich auf die bei der Tour vorherrschenden Klimaverhältnisse geachtet werden. Vorsicht, dass Ihr Euch nicht zu viel vornehmt. Der Rucksack sollte je nach Kondition und Möglichkeit nicht mehr als 15-20 Kilo enthalten. Sprecht also mit allen Teilnehmern und teilt die Dinge, die alle benötigen, fair nach der Belastbarkeit auf. So, das war es fürs erste. Wir werden uns dem Thema aber noch des Öfteren zuwenden.