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Rucksackgröße für Kassel-Zürich ohne Unterkünfte
Hallo,
ich habe vor, demnächst meine erste größere Tour zu machen. Da ich auch alleine bin, habe ich mich dafür entschieden, mich im deutschsprachigen Raum und nicht ganz fernab der Zivilisation zu bewegen.
Im Moment ist noch Vorbereitungszeit, Durchführung wird wohl im Frühjahr sein. Also kann es nass und kühl werden.
Ich denke an folgende zu tragende Ausrüstung:
Tarp+Seil zum Aufspannen, kleine Schippe, Esbitkocher, Regenhose, Poncho, Wechselwäsche, Grundverpflegung für 1 Woche, Stirnlampe, Schlafsack, Isomatte, Shemag, Survivalmesser, Fleecejacke, Sandalen, Stöcke, GPS, Karten, Kompass, Sturmzündhölzer, Handy + Ladegerät, Batterien für GPS und Beleuchtung, Essbesteck, Erste Hilfe, Handschuhe, Kulturbeutel, Trinkblase (3l)
(Liste könnte aufgrund meiner berühmt berüchtigten Vergeslichkeit unvollständig sein. Bin gerade in der Uni und die vollständige Liste habe ich daheim auf dem Rechner ^^)
Wie gesagt möchte ich keine Unterkünfte nutzen. Außerdem möchte ich nach Möglichkeit Verpflegung selbst mitnehmen um nicht auf Unterstützung angewiesen zu sein. Es soll quasi die Probe aufs Exemple werden. Die "Wildcampproblematik" ist mir bekannt, allerdings vertraue ich auf freundliche Bauern, die erlauben, auf nem Feld oder in nem Garten campieren zu dürfen.
Bei der Gesamtdauer peile ich 2 Wochen an. Nach 7 Tagen wollte ich Verpflegung auffrischen unterwegs, darum brauche ich Verpflegung nur für 7 Tage im Rucksack unterbringen.
Nunja, zurück zur eigentlichen Frage:
Welche Größe würdet ihr bei einem Rucksack für ideal halten? 65, 85, 100 oder 115?
Ich würde mich über eine Einschätzung freuen. Ich persönlich denke eigentlich, 85 sollten reichen. Allerdings habe ich bisher nur Erfahrung mit Trips um 4-5 Tage ohne Unterkünfte und wollte lieber noch auf Erfahrungen anderer zurückgreifen, bevor ich mich an diese Unternehmung wage.
Liebe Grüße,
polo
P.S.: ach ja, den Rückweg werde ich per Bahn zurücklegen
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Hallo Polo,
zuerst mal herzlich willkommen, hier im Forum
Ich hoffe, daß wir noch viel von dir hören werden.
Dein Vorhaben finde ich super und kann dich nur dazu ermutigen, es zu tun.
Je nach Art der Ausrüstung muss ein 85l Rucksack in jedem Fall reichen. Allerdings würde ich dir den Esbitkocher für so eine Tour nicht empfehlen. Du brauchst zuviel Brennstoff (Tabletten) und die Kochzeit ist zu lange. Eher ein Gaskocher, z.B. von CampingGaz gibt es günstige und gute Kocher.
Brauchst du wirklich das GPS?
Was für ein Survivalmesser nimmst du mit?
Grüße
Ingo
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GPS "brauchen" werde ich wohl eher nicht. Allerdings möchte ich mich schon eingewöhnen, da das keinesfalls die letzte Tour sein soll und ich mich lieber in leichtem Terrain an etwas gewöhne, was ich gerne mal in schwerem einsetzen möchte. Bisher habe ich nämlich noch keines genutzt.
Survivalmesser... nunja... ich denke, dass es ein KM3000 sein wird. Möchte mir zu Weihnachten ein neues gönnen und das KM gefällt mir. Zumal ich von Eickhorn bisher nur gutes gehört habe ;-)
Und ich bin mir auch bewusst, dass die Klinge etwas über den gesetzlich empfohlenen 12cm Länge liegt. Allerdings denke ich, dass Stöcke anspitzen oder Seil stutzen fürs Tarp aufstellen und Brot schneiden durchaus ein "allgemein anerkannter Zweck" sind...
Zudem werde ich das Messer nicht am Gürtel sondern im Rucksack tragen und es nur rausholen wenn ich es wirklich brauche. Und ich denke nicht, dass sich jemand gestört fühlt, wenn ich mein Zelt aufbaue oder Essen mache ;-)
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