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Thema: Proviant für ne lange Tour.. Selber jagen?

  1. #1
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    Proviant für ne lange Tour.. Selber jagen?

    Hi
    wie sieht es aus, wenn man mal ne längere tour macht, man kann ja da nicht 1000 büchsen futter mitnehmen und wenn man längere zeit nicht in der zivilisation ist kommt man ja nicht schnell zu essen.. also, beeren sammeln und jagen? oder wie?
    lg

  2. #2
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    ja stimmt, genau so sieht’s aus – sammeln und jagen, die Methoden sind schon richtig.
    Jetzt geht’s bloß noch um die Kenntnis des Nährstoffbedarfs, darum, welche Nährstoffe wo enthalten sind und wie du sie ergatterst.
    Die Methode des Jagens bezieht sich logischerweise auf tierische Ernährung.
    Allerdings kann man einen großen Teil der tierischen Nahrung auch sammeln.
    Der Rest von dem was gesammelt wird ist – auch logisch – pflanzlicher Natur.

    Was man wie, woran erkennt, womit man es verwechseln könnte, was überhaupt essbar ist, was man grundsätzlich vermeiden sollte…..
    tja, da könnte ich schon eine gute Adresse nennen, wo man so einiges erfahren könnte, aber ich weiß noch nicht genau, welche Konsequenzen Eigenwerbung an dieser Stelle hat ;-)

    Grüße vom
    Buschmann

  3. #3
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    Auf solchen Reisen sind Mause und Rattenfallen ein hilfreiche Sache wenn man auf diese Art von Nahrung steht.

    Da würde ich mich aber auch noch mal nach der rechtlichen Lage in dem Land erkundigen. Für das Jagen mit z.B. Schlingen aus Draht kann es je nach Land echt Ärger geben.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Christian Bengs
    Da würde ich mich aber auch noch mal nach der rechtlichen Lage in dem Land erkundigen. Für das Jagen mit z.B. Schlingen aus Draht kann es je nach Land echt Ärger geben.
    Das ist absolut richtig und auch gut so!
    Einige Dinge sind nur für den Notfall gedacht - Fallen und Schlingen gehören dazu.
    Allerdings habe ich auch gesagt, dass ein Teil der tierischen Nahrung gesammelt werden kann - auch das bezieht sich für mich wieder auf den Notfall.
    Gesammelt werden dann beispielsweise Insekten, Maden, Würmer, Heuschrecken usw. usw.

    Ob nun jemand drauf steht....
    nun ja, in einigen Kulturkreisen stehen die Dinge auf dem ganz normalen Speiseplan und in unserem Kulturkreis gibt's immer mehr Feinschmeckerlokale, die genau das anbieten.

    Ich sag mal, Ekel liegt im Sinne des Betrachters.

    Grüße
    Buschmann

  5. #5
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    Proviant für eine lange Tour ?

    Für eine genaue Aussage fehlen noch einige Eckdaten.
    Ab einer gewissen Länge sollte man schon energiereiche dehydrierte Nahrung dabei haben. Also eine gewisse Notreserve. Es hängt natürlich stark davon ab, wo ich wann bei welchem Klima
    unterwegs bin. Ich kann z.B. also nicht planlos in den Tropen rumlaufen
    und mir alles in den Bauch stopfen, was gerade schön aussieht.
    Wenn man einmal auf einem Wochenmarkt in fernen Länder ist,
    kann man z.B einmal sehen, welche Früchte es alles gibt. Es gibt also weitaus mehr als was man aus unseren Geschäften kennt. Ferner muß man die Zubereitung kennen und die Teile die essbar sind. Es bedarf also schon einer sorgfältigen Planung. Vieles ist nur kurzfristig haltbar und muß von Dingen leben die jetzt und hier erreichbar sind. Jagen vergesse am besten sofort. Ich habe in fernen Länden schon mit Blasrohr und Bogen gejagt. Da hört sehr viel Übung zu. Das berühmte Kaninchen welches dann oft als Nahrungsmittel genannt wird, ist fast fettlos und nur Gymnastik für die Kaumuskeln. Eher fängst Du einen Fisch. Je nach Sorte hat der dann auch etwas Fett auf den Rippen. Lese mal Berichte von Naturvölker und schau einmal, wieviel Zeit mit der Nahrungsbeschaffung verbracht wird. Auch diese oft anstrengenden Aktionen kosten viel Energie und Kalorien.
    Man sollte sich von vorneherein antrainieren, mit Wenig auszukommen.

    Jochen

  6. #6
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    Ich würde mir da eigentlich viel mehr Gedanken um sauberes Wasser als über dehydrierte Nahrung machen.

  7. #7
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    Nun, was hätte das zur Folge, wenn du dir vorher Gedanken über „sauberes Wasser“ machst?

    - an verschiednen Stellen der Route Wasservorräte anlegen?
    - die Route so legen, dass sie an absolut sauberen Wasserquellen vorbeiführt?
    - genügend Wasser mitnehmen – also pro Tag mindestens 3 Liter?
    - oder doch besser ganz zu Hause bleiben?

    Grüße
    Buschmann

  8. #8
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    Nein ich würde Rehkitze sammeln und ihr Blut als Flüssigkeitsvorrat im Rucksack mit mir tragen.

    :twisted:

  9. #9
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    Sorry – ist doch kein Grund zum Sarkasmus….

    Ich hatte da mehr auf konstruktive Ideen spekuliert….

    Blut ist natürlich letzten Endes auch eine Möglichkeit, allerdings ganz weit hinten bei den verschiedenen Alternativen, wir werden das Thema an anderer Stelle noch ausführlicher diskutieren.
    Demzufolge ist Blut eigentlich auch eine konstruktive Idee, aber wahrscheinlich wolltest du mit deinem Kommentar das Thema Blut hier nicht ernsthaft zur Diskussion stellen. (?)

    Grüße
    Buschmann

  10. #10
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    Es gibt unterschiedlich Arten um an Wasser zu kommen.
    Man könnte da ein Buch drüber schreiben.
    Selbst das Kondensat von deinem PiPi kann man noch trinken.
    Man kann ein Loch graben, auf den Grund ein Behältnis stellen
    und oben eine Plane darüber spannen. In die Mitte der Plane
    legt man dann einen kleinen Stein. Das kondesierte Wasser tropft
    dann genau in den darunterstehnden Behälter.
    Tau kann man auch leicht sammeln. Nur muß man auf Dauer auf
    den Elektrolythhaushalt achten. Es gibt je nach Region auf der
    Erde so viele Möglichkeiten.

    Jochen

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