Das ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks. Also ob man mehr oder weniger "in voller Montur" schlafen möchte oder nicht. Daß das Ding tauglich ist, möchte ich nicht bestreiten.
In unseren Breiten schläft man normalerweise unter einer Decke. Also sind alle Körperteile gesammelt unter der Decke da. Das fühlt man. Ich stelle mir es komisch und vor allem sehr gewöhnungsbedürftig vor, in einem "Fingerhandschuh" zu schlafen, in dem Arme und Beine jeweils extra eingepackt werden. Da ja die Isolierung dazukommt, könnte ich mir es auch vorstellen, daß man sich mit den abstehenden Armen dann eher wie ein Pinguin vorkommt und das vielleicht auf die Dauer unbequem wird. Beachten sollte man auch, daß man evtl. nachts mal raus und aufs Klo muß. Es könnte etwas anstrengend sein, sich verschlafen da rauszuschälen und hinterher wieder reinzupacken. Und billig sind diese Teile ja auch nicht.
Vielleicht bin ich ja auch nicht die Zielgruppe des SelkBags, weil ich in einer Penntüte Platz haben möchte. Und im SelkBag bekäme ich Beklemmungen und würde mir wie das Michelin-Männchen vorkommenAlso habe ich einen großen Daunenschlafsack, in dem man sich ganz normal umdrehen kann, ohne daß sich der Schlafsack mitdreht. Außerdem kann man einen herkömmlichen Schlafsack zumindest auf einer Seite aufmachen, wenn es zu warm darin wird.
Das waren jetzt zumindest meine ersten Gedanken zum SelkBag.
Grüße
Replay


LinkBack URL
About LinkBacks

Zitieren
Also habe ich einen großen Daunenschlafsack, in dem man sich ganz normal umdrehen kann, ohne daß sich der Schlafsack mitdreht. Außerdem kann man einen herkömmlichen Schlafsack zumindest auf einer Seite aufmachen, wenn es zu warm darin wird.

Lesezeichen