Rucksack
Die 70-Liter-Teile mit Daypack sind sog. Kofferrucksäcke. Die sind, entgegen der landläufigen Meinung, nicht schlecht. Sie haben ein ordentliches Tragesystem und lassen sich sehr gut beladen, weil man die ganze Vorderfront öffnen kann. Der Deuter Traveller 70 ist ein guter Tip.
Es gibt aber Rucksäcke für jeden Einsatzzweck. Trekkingrucksäcke z. B. sind schmaler und dafür höher als Kofferrucksäcke.
Aber wie immer beim Rucksack gilt, daß man den ultimativen Tip nicht abgeben kann, weil nicht jeder Rucksack jedem Träger paßt. Jeder hat einen anderen Rücken. Von daher ist der Gang ins Fachgeschäft unumgänglich, weil man dort die Säcke mit einem praxisgerechtem Gewicht beladen und probieren/anpassen lassen kann.
Schlafsack
6 Monate ist ein halbes Jahr, also zwei Jahreszeiten. Ok, es wird wohl nicht so kalt werden, daß Du eine dicke Penntüte brauchst. Zur Not tut es auch ein Fleece als neckisches Nachtgewand 8)
Zelt und Isomatte
Ohne Behausung würde ich nicht im Freien übernachten. Nicht nur Regen ist ungemütlich, sondern auch tierische Mitbewohner können ekelhaft werden. In Australien gibt es so nette Schalentiere mit Stacheln dran, anderes Kriechzeug wie Schlangen, etc. Und natürlich Mücken. Aus dem Grunde würde ich nicht nur mich ins Zelt (es reicht ja das Innenzelt allein) legen, sondern gleich den Rucksack und sämtliches anderes Zeug (vor allem die Schuhe) mit ins Zelt nehmen. Isomatte ist nie schlecht, wenn der Untergrund steinig ist. Ohne Matte wird's recht schnell ungemütlich hart.
Schuhwerk
Im Prinzip reichen ein Paar Schuhe und Sandalen. Die Schuhe sollten aber schon eingelatscht sein. Niemals mit neuen Tretern eine Tour beginnen. Das kann zur Tortur werden...
Klamotten
Da würde ich die Grundausstattung mitnehmen. Also auch Regenzeug. Es ist blöd, wenn's schifft wie Sau und man hat kein Regenzeug, weil man sich's erst kaufen muß...
Sonstiges
Das kommt darauf an, was geplant ist. Also wie z. B. die Verpflegung ablaufen soll (selber machen oder Restaurant). Ist also Küchenzeug wie Kocher, etc. nötig? Orientierung? Also GPS oder Karte mit Kompaß? Surviveltechniken bekannt (Feuer machen, was ist eßbar, wie kommt man an Wasser, Notunterkünfte, diverse Knotentechniken, etc.)? Notrationen nicht vergessen, Trinkwasserversorgung, etc. Da gibt es noch ewig viele keine Dinge, die man beachten muß.
Das war's erst mal in Kürze.
Grüße
Replay


LinkBack URL
About LinkBacks

Zitieren

Lesezeichen