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Thema: Wie entfernt man Zecken richtig?

  1. #1
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    Wie entfernt man Zecken richtig?

    War heute wieder im Wald und habe dannach dann so das eine Tierschen gefunden - Zecken.

    Aber wie entfernt man sie korrekt?

    Wenn man mit einer Pinzette rangeht, muss man da in eine bestimmte richtung drehen oder einfach nur dicht am Kopf packen und rausziehen?

  2. #2
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    Mit Pinzette am KOPF fassen (nicht auf den Körper drücken, sonst werden Erreger rausgequetscht).Zeckenzangen haben desshalb auch eine spezielle Formung, aber mit einer Pinzette geht das ganze auch. Dann das Ganze drehen und rausziehen.
    Gruß,

    Ben

  3. #3
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    bist du sicher das man drehen muss beim rausziehen? mir hat mal jemand gesagt man soll nur ziehen, da man sonst den kopf abdreht.. aber hab beides schon gehört, was stimmt den jetzt?

  4. #4
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    Ich habe gehört, das man so ca. 180 Grad Drehung und dann rausziehen. Aber wie du, habe ich auch schon beides gehört.

  5. #5
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    So, die Sache mit den Zecken geht nun auch bald wieder los.

    Zunächst folgende Hinweise: Um überhaupt mit einem Borreliose oder FSME-Erreger infiziert zu werden, muss die Zecke auch damit „ausgestattet“ sein – das ist in den seltensten Fällen gegeben. Wenn diese Voraussetzung nun doch erfüllt ist, überträgt die Zecke ihr Gift erst nach etwa 48 Stunden. Zu guter letzt muss das Immunsystem des Gebissenen die Erkrankung auch „zulassen“.
    Also, man sollte das Thema schon ernst nehmen aber bitte nicht so dramatisieren wie es gerne getan wird.

    Am besten entfernt man die Zecke, wie schon oben erwähnt, mit einer Zeckenzange oder einer Pinzette. Mit ein wenig Gefühl klappt das auch mit den Fingernägeln.
    Die Zecke wird schön langsam herausgezogen – ohne Drehung.
    Es „knackt“, wenn die Zecke sich löst.

    Wenn sich im Laufe der ersten zwei Wochen ein erkennbar roter Kreis um die Stelle entwickelt, sollte man den Arzt aufsuchen.

    Weiterer Hinweis: Die Stelle rötet sich immer, und sie juckt auch immer!
    Mit „Erkennbar“ ist ein deutlich sichtbares Zeichen gemeint.

    Grüße
    Buschmann

  6. #6
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    Sorry Buschmann, aber das ist Blödsinn.
    Die Erreger sind im Bauch/Magen der Zecke. Wenn die Zecken fertig sind mit dem Saugen, "spucken" sie noch einmal in die Bissstelle und dabei übertragen sie die Krankheiten.

    Diese bescheuerten Zeckenzangen haben ziemlich breite Backen, mit denen man garantiert den Bauch zusammenquetscht und sich sozusagen regelrecht mit den Erregern vollspritzt.
    Die ganzen herkömmlich empfohlenen Methoden taugen nicht viel, außer sich garantiert zu infizieren, wenn das auch die Zecke ist.
    Die alten empfohlenen Methoden, die Zecke mit Kleber oder Öl bedecken taugt auch nicht, weil die Zecke dann in die Wunde kotzt.

    Das Beste ist mit einem Messer an der Haut entlang zu schneiden. In der Regel schneidet man damit den Kopf ab. Der Kopf eitert nach kurzer Zeit raus. Das ist relativ ungefährlich.
    >Aber der Bauch darf nicht gequetscht oder zerdrückt werde<.
    VG
    Achim
    Wer nichts macht, macht keine Fehler.
    Aber das ist ja langweilig

  7. #7
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    Zitat Zitat von Tourix
    Sorry Buschmann, aber das ist Blödsinn.
    ….so etwas hört ein Buschmann höchst ungern :lol: :lol:

    Dann wollen wir doch mal deine Theorie ergründen…..
    „an der Haut entlang schneiden“?

    Bei mir werden Verletzungen nach aller Möglichkeit vermieden, an sich selbst rumschnippeln von vornherein. Da kann leicht Schmutz eindringen, eine Entzündung, gerade wenn man längere Zeit draußen ist, ist alles andere als nützlich.
    Ich entferne alleine an mir pro Saison eine zweistellige Zahl an Zecken. Von daher weiß ich, dass sich die Viecher ganz gerne an den unmöglichsten Stellen festbeißen.
    Und ich werde einen Teufel tun, mich selbst im Intimbereich anzuschnitzen.
    Eine verheilende Wunde (oder auch nur Wündchen) juckt noch etwas mehr als nur eine herausgezupfte Zecke, da macht es sich dann schlecht, wenn man alle zwei Meter kratzend die Hand im Schritt hat.

    Zitat Zitat von Tourix
    Wenn die Zecken fertig sind mit dem Saugen, "spucken" sie noch einmal in die Bissstelle und dabei übertragen sie die Krankheiten.
    Dazu habe ich oben schon was geschrieben: Sie müssen die „Krankheit“ erst mal selbst haben, und dann muss der Mensch auch noch schwach genug sein, sie „zuzulassen“.

    Das mögen ja vielleicht neueste medizinische Erkenntnisse sein, die du hier schreibst, sie können mich aber nicht so recht überzeugen.

    Aber natürlich reden wir hier über alles mögliche und unmögliche – sofern es denn ernst gemeint ist. (?)

    Grüße
    Buschmann

  8. #8
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    Hallo,
    ich weiß nicht, wie viele Zecken ich schon an allen möglichen Stellen hatte. In den 80igern hieß es oft noch mit Klebern und so entfernen. Habe ich auch oft getan. Trotzdem blieb oft noch der Kopf drin. Heute mache ich es mit der Pinzette. Bis heute habe ich noch keine Krankheitserscheinungen wegen Zecken gehabt. Ich habe auch schon Zecken gelassen, bis sie von alleine wegfielen. Auch da hatte ich keine Probleme. Aber Kopf drin lassen und auseitern lassen, das halte ich für einen Gefahrenherd. Oh, und diese Messermethode :? Zwischen meinen Beinen gehe ich gar nicht gern mit dem Messer ran :roll:
    Sollte der Kopf bei der Pinzettenmethode einmal doch drin bleiben, kann ich es nicht ändern, aber bewußt den Kopf drin lassen halte ich für leichtsinn. Zeckenimpfung habe ich keine.

    Grüße Ingo

  9. #9
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    @ Buschmann
    Sorry für mein Blödsinn.

    Die Erreger sind im Magen der Zecke und man muss einfach vermeiden, den Mageninhalt der Zecke in unseren Körper auszudrücken, wie es mit einer Zeckenzange passiert.
    Desweiteren muss man die Zecke auch daran hintern, in die Bissstelle zu spucken oder kotzen. Genau das passiert, wenn die Zecke mit dem Saugen fertig ist, oder wenn man die Zecke mit Öl oder Kleber bedeckt.

    Die Zecke ist nicht gefährlich, sondern nur die Erreger von HSME und Boreliose.
    In den 80 gab es kaum eine Zecke die diese Erreger in sich trug.
    Das hat sich in den letzten Jahren aber grundlegend geändert.
    Dadurch, dass wir die Wildtiere hegen und pflegen, gibt es einen sehr hohen Wildtierbestand. Dadurch, gab es eine starke Vermehrung der Zecken und gleichzeitig konnten sich die Krankheiten ausbreiten. Mitschuld, oder vielleicht auch die Hauptschuld haben die Hunde, die im Schwarzwald durch das Gras streifen, sich Zecken einfangen, ins Auto geladen werden und wenige Stunden später, sagen wir mal im Ruhrgebiet wieder ausgeladen wird. Hier fällt die Zecke ab und wenn die Zecke infiziert ist, haben wir jetzt plötzlich einen Ausbreitungsherd im Ruhrgebiet.

    Die Zeit ist vorbei, wo man sorglos mit den Zecken sein konnte.
    Wenn an euch irgendetwas ungewöhnlich erscheint, lasst euer Blut auf Boreliose und wenn ihr nicht gegen HSME geimpft seid, dann auch darauf untersuchen.
    Im Anfangsstadium kann man diese Krankheiten sehr gut behandeln. Aber später können diese Krankheiten schlimmste Folgen haben, auch den Tod. Eine robuste Konstitution hilft da gar nichts.
    VG
    Achim
    Wer nichts macht, macht keine Fehler.
    Aber das ist ja langweilig

  10. #10
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    Die Geschichte mit dem Messer habe ich jetzt vergessen.
    Ich meinte nicht, sich damit zu schneiden, sondern die Zecke über der Haut mit dem Messer zu entfernen.
    Wenn ihr die Zecke heraushebeln könnt, ist das hervorragend, wenn nicht abschneiden.
    Die Erreger mit dem die Zecke infiziert sein kann ist das eigentlich gefährliche.
    Das Herauseitern der Zecke kann vielleicht schlimmstenfalls eine Blutvergiftung verursachen. Das ist schnell erkannt und behoben, wenn man zum Arzt geht. Auch Tetanus ist vielleicht denkbar. Mit einer Impfung kein Problem. Aber das alles passiert mit sicherheit deutlich seltener (wenn überhaupt) als es infizierte Zecken gibt.
    VG
    Achim
    Wer nichts macht, macht keine Fehler.
    Aber das ist ja langweilig

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