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Thema: Chlor: wie lange?

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Chlor: wie lange?

    Wie lange sollte / kann / darf man gechlortes Wasser zu sich nehmen, bis es wirklich Schäden von sich trägt?
    Hängt wahrscheinlich mit der individuellen Konzentration und dem Aufbau der Darmflora zusammen ... aber habt ihr ungefähre Werte?
    2 -3 Wochen?
    Ich hatte bei 10 Tagen keine schlechte Erfahrung gemacht.

  2. #2
    Neuer Benutzer
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    18

    Da kann ich dir auch nicht helfen... jedoch denke ich, dass des generll nicht gut für deinen Körper ist. Wenn man sich mal die Wasserversorgung im Mittelmeerraum anschaut (und die Tatsache, daß dort immer noch Menschen leben :wink: ), dann scheint der Mensch einiges an Chlor zu vertragen.
    Und wenns geht , würde ich auch auf das Chlor verzichten...

    Wenn's um Reinigung geht:
    Wasserfilter

    kalle

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    246

    Hallo,
    Dort wo Chlor sich mit organischen Stoffen verbindet, entstehen zwangläufig potentiell krebserzeugende Chlorkohlenwasserstoffe. Und für krebserzeugende Stoffe gibt es keine toxische untere Schwelle wie bei anderen Giften. Deshalb solte Chlor nicht unbedingt die erste Wahl bei der Wasseraufbereitung sein sollte (neben anderen Problemen wie Geschmack oder Leitungskorosion).
    Aber. das Risiko gesundheitlicher Schäden durch infiziertes Trinkwasser würde ich um einiges höher ansetzen (man kalkuliere nicht nur die krankheit als solche, sondern auch unfälle ect. durch Krankheitssymptome wie Schwindel).
    Und ob sich andere Möglichkeiten wie die Chlorung (uv-bestrahlung, ozon) aus dem Rucksack realiesieren lässt ist zweifelhaft.

    Gruß,
    Ben

  4. #4
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    Na also 2 - 3 Wochen Clorwasser trinken? Da hätt ich aber schon längst kratzen im Hals. Wenn ich bedenke das Wasser im Freibad.
    Kurtz und knapp ich würds nie trinken.
    Oder stehst du auf Clorgeschmack?

    Um Wasser keimfrei zu machen gibt es wesentlich bessere Mittel. Gibt es in jeden Outdoor Laden. Wie die Tabletten heißen weiß ich momentan nicht.
    In der Wildnis liegt die Freiheit

  5. #5
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    Durch Zugabe von Natriumthiosulfat kann nach der Sterilisation mit Chlor der Chlorgeschmack entfernt werden. Es entstehen Natriumchlorid (Kochsalz) und Natriumsulfat. Beide Substanzen sind relativ unbedenklich.

    Im Übrigen gibt es ausser Chlor (neben der Filterung und UV Behandlung) keine wirksamen Sterilisatoren für Trinkwasser. Alle zur chemischen Trinkwassersterilisation zugelassenen Substanzen basieren auf Chlor.
    Silberionenbasierende Substanzen verhindern lediglich eine Neuverkeimung NACH erfolgter Sterilisation und sind deshalb auch nicht für diese zugelassen.

  6. #6
    Neuer Benutzer
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    Einfachste Variante: Dort wandern wo der Mensch der Natur noch keinen schaden angetan hat und das wasser ungechort trinken.
    Andererseits vertag ich das auch ganz gut vielleciht gibts da empfindlichere leute...

  7. #7
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    Siehe auch das Unterforum 'Survival', Beitrag 'Wasser':

    Wasser desinfizieren mit KMnO4 - Kaliumpermanganat:
    Ein anderer Aspekt wäre Desinfektion mit Kaliumpermanganat KMnO4. Diese Substanz desinfiziert Wasser und wird dabei in "Braunstein"-Pulver als Bodensatz verwandelt. Man muß probieren, was das Dosis-Minimum ist (maximal eine Messerspitze je Liter, aber Versuch macht kluch). Zuviel davon wirkt dann nämlich erst im Magen-Darm-Trakt und stört dort. Die Lösung sollte farblos bis kaum wahrnehmbar zartest (!) rosalila sein, denn die Färbung wird durch ÜBERSCHÜSSIGES unverbrauchtes KMnO4 verursacht und sollte auch aus Gründen der Sparsamkeit nicht zu stark sein. Sprich, alles was an rosalila zu sehen ist, ist ZUVIEL drin. Da Ascorbinsäure und andere organische Stoffe und auch Sonnenlicht KMnO4 in Lösungen zerstören, ist es magenfreundlicher, das überschüssige Kaliumpermanganat vor dem Genuß des Wassers mit ein paar Tropfen möglichst keimfreien Obstsafts zu zerstören. Aufheben soll man das Wasser aber eher unter KMnO4-Einfluß. KMnO4-Kristalle hebt man am Besten in einem gut verschließbaren Glas auf.

    Der Vorteil des Kaliumpermanganat ist, Du siehst sofort die "Überdosierung" optisch im Glas und kannst sie mit Obstsaft beheben.

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