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Thema: Grönland Arctic Circle Trail

  1. #1
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    Grönland Arctic Circle Trail

    Mein (unser) Tripp begann mit der Planung der Ausrüstung.
    da wir uns geplante 12 Tage abgeschieden jeglicher Zivilisation bewegten sollte schon genau geplant sein was alles an Nahrung und Kleidung mit sollte.

    Da ich und mein Bruder solche sind die auf jedes Gramm achten was evt. umsonst mitgeschleppt werden würde haben wir alles nur erdenkliche modifiziert!
    Angefangen von zuschneiden der Isomatte, alles abschneiden vom Rucksack was nicht benötigt wird bis hin zu sehr spartanischer Kleidung!
    Schlafsack war auch sehr sehr kanpp bemessen was die Temperatur betrifft. ich hatte den Mountainequipment Glacier 500 dabei.
    aber zur Ausrüstung am Ende nochmal mehr!

    Los ging es in München am Flughafen wo wir schonmal die erste Nacht im Terminal 2 verbrachten mit ner Flasche Wein. Ich konnte fast nicht schlafen vor Aufregung, da er mein erster Tripp in der Hinsicht war.
    Am nächsten Morgen flogen wir dann Nach Copenhagen weiter und sind dann direkt umgestiegen in die Maschine die nach Kangerlussuaq flog.

    Endlich gelandet in Sondre Strómfjord....... da es uns da eindeutig zu überlaufen war sind wir gleich in den einzigsten Supermarkt rein und haben Rense Benzin gekauft.

    Da der Trail unmittelbar in Kagerlussuaq los geht sind wir gleich losgelaufen und haben den ersten Tag in angriff genommen. Zeit spielte am Anfang auch noch kein Problem da die Sonne dort noch ca. 22 Stunden schien.
    Die Natur, Landschaft und Stille ist überwälltigend. am ersten Tag kommt auf dem Schotterweg noch ab und an ein Auto vorbei das zum Hafen fährt.
    nach ca 20km sind wir am ziel des ersten Tages angelangt; ein See der schon weitab der Schotterstaße lag.
    Da wir noch so eine Art Jetleg hatten haben wir gleich unsere Zelte aufgebaut und alles hergerichtet. An diesem Tag sollte eigendlich eine Sonnenfinsterniss stattfinden was sie auch bestimmt hatt aber wir sind beide vor dem Zelt in der Wiese eingeschlafen und erst nachts um 23 uhr aufgewacht. es hatte immernoch 15 grad und es war taghell! schnell ins zelt gerollt und weitergschlafen.
    Am nächsten Morgen essen gekocht gewaschen und voller Vorfreude rein ins eigendliche Abenteuer.

    Wir waren derart beeindruckt von der Landschaft das wir mehr Bilder gemacht haben als gelaufen sind .
    Die Landschafft ist übersäht von kleinen und durchaus auch extrem großen Seen das die Trinkwasseversorgung kein Problem darstellte, da jeder See (Trinkwasser) beinhaltet und es nicht behandelt werden muss!
    ich dachte die ersten 3 Tage: "wie gut das wir aus Gewichtgründen keine Sonnenmilch mitgenommen hatten und die Sonne aber dermaßen runterbrannte" ops:
    Mann läuft ständig über knochen und Geweihe von Rehntieren hinweg, und mann denkt sich: "lebt hier überhaupt noch was"

    Bis zum Tag 4 war das wetter ausgezeichnet, keine Wolke am himmel und mit knappen 20 grad sehr warm. wir haben es uns Mittags immer an einem der zahlreichen Seen gemütlich gemacht und gekocht und die Natur betrachtet.

    Der 3te tag war einer der schönsten. Wir kamen nach einem 5km Fußmarsch an einem See nahmens Amitsorsuaq an an dem eine kleine rote Hütte stand. am Ufer lagen uns noch 2 Kanus zu Füßen die bereitgestellt sind für die Wanderer die diese Tagesetappe um den See auf dem See machen wollen, was wir natürlich machten.
    Zu Beginn war es noch sehr belustigend wie wir da rumgepaddelt sind da wir noch nie in nem Kanu gefahren sind. Der See ist etwa 23km lang und die haben wir fast komplett an diesem Tag angepaddelt. als wir an einer Kleinen Landzunge vorbeischwammen machten wir dort halt um uns unser Lger aufzuschlagen, da es keinen Sinn mehr machte weiter zurudern da starker Wind aufkam. Es war ein kleiner Sadstrand der schon fast Starndurlaubsfeeling rüberbrachte.
    an diesem Abend haben wir uns das erstme mal seit Beginn mal wieder richtig gewaschen indem wir uns ne Runde ins wasser legten was nicht unbedingt angenehm war, da es sich ja um eine Arktische Region handelte und dementsprechend kalt war das Wasser auch.

    Der bächste Tag begrüste uns auch noch mit Sonnenschein, elider schon begleitet mit Fönartigen Wolkenformationen was nicht guten vorraussagen ließ!
    Und promt kam es so. 2 Tage scheiss Wetter. und auch noch gerade dann als es in eine Bergigere Region ging. befohr der erste Anstieg der Tour bevor stand haben wir es und wie immer an einnem See bequem gemacht und etwas gegessen!
    der Anstieg war nicht lange aber es ging extrem steil Bergauf. oben angekommen wehte uns ein dermaßen starker Wind fast wieder hinunter. es war klirrend kalt und ich hatte schon alles an was ich hatte was nicht viel war^^
    wir suchten uns irgendwo ein Plätzchen da relativ windgeschützt war und auch wasser vorhanden ist. wir haben einen guten Platzt gefunden aber leider war da in der nähe nur ein relativ abgestandenes Gewässer, aber egal hauptsache etwas. schnell zelt aufgebaut das es anfing zu regnen. als alles fertig war machten wir uns mit unseren wasserbeutel auf zum teich um wasser zu holen. ich hätte nie im Leben dort was getrunken.....wäre ich nciht schon fast ausgehungert gewesen. also rein mit dem wasser und ab ans zelt. wir haben das wasser mit unserem Mückenkopfnetz etliche maale gefiltert um die groben tierchen rauszu filtern, und dann noch lange abgekocht was wie wir am nächsten Abend merkten nicht viel brachte da wir beide durchfall hatten, aber solange es nur das ist.

    Am 5ten Tag waren wir immer noch in den Bergen unterwegs und es schneeregnete den ganzen Tag und es hatte vllt 3 grad.
    zum Glück erreichten wir eine der 4 Nothütten an diesem Tag wo wir uns aufwärmten, sachen trockneten und ausgieben was gegessen hatten. Als alles wieder soweit fit war haben wir uns wieder auf den Weg gemacht um die Bergkette hinter uns zu lassen un in eingroßen Fjäll abstiegen. ich erfreute mach an trockenem Schuwerk als wir erschreckend feststellen mussten das das komplette Fjäll sumpfig war. naja Augen zu und durch. Das Schilf dort war 2 Meter hoch und mann musste aufpassen das mann nicht bis zum Knie im Moorast stecken blieb. nach 2km kamen wir endlich an einem großen Fluss an, den wir schon erwartet haben. Das Wasser dort floß recht zügig, aber wir mussten den Fluss leider passieren, also Schuhe aus Hose hoch und durch. Das wasser war gefühlte 0 Grad kalt und bis zur Hüfte tief wo dann auch das Hose hochkrempeln nix brachte. als wir hindruchgewartet sind haben wir uns schnell abgetrocknet und sind weitergelaufen um etwas warm zu werden. (das wetter war immernoch schlecht).
    etwas später machten wir halt um etwas zu essen. dann ging es weiter zum nächsten Anstieg, der zum glück an der nächsten Nothütte endete.
    Von der Hütte hatte mann einen Blick auf das Fjord. nachdem es wieder angefangen hatt zu regnen sind wir in die hütte und haben es uns gemütlich gemacht um die erste Nacht nicht in einem Zelt verbringen zu müssen.

    Der nächste morgen sah Wettertechnisch noch nicht besser aus, aber wenigstens regnete es nicht.
    Der Tag begenn mit einem Anstieg auf die VBerkette. als wir oben angelangt waren war nicht ganz klat wo es weiterging. Wir haben uns etwas rechts gehalten und sind leicht bergab gegenagen da wir wussten das es bald bergab gehen sollte.
    leider war der Weg falsch und wir mussten nach ein paar hundert Höhenmeter festtellen das wir wieder nach oeben müssen, also querfeldein einen kurzen steilen Anstieg gemacht um oeben festzustellen das wir jetzt richtig waren.
    Wir gingen wieder weiter zur nächsten Nothütte und machten uns es dort wieder gemütlich für die Nacht, da das Wetter immnoch nicht besser geworden war.

    Am Tag darauf war das wetter dan endlich wieder etwas besser. Immernoch kalt aber kein regen mehr. als die Sonne dann nach ein paar Metern Fußmarsch aufging schöpften wir hoffnung auf einen Tag mit trovkener Kleidung. Als wir an einen Berghang kamen den wir entlang laufen mussten stellten wir wieder fest "ohoh wieder nasse Klamotten" da wir durch mannhoches Gestrüpp mussten das nass war. nach langem rumgestopsel durch das zeug kamen wir endlich aus der nassen Hölle raus und uns erwartete ein nächster kleiner Anstieg. Die schuhe wogen gefühlte 5kg, es war kalt und mein magen hungrig.
    als wir oben angekommen waren erönette sich eine Hocheben die über und über mit rießiegen Felsbrocken überhäuft war was irgendwie künstlich aussah.
    endlich kam auch die Sonne mal wieder raus und es wurde etwas angenehmer. Nach der überquerung eines Bergkamms ging es in ein Tal hinunter, aber zuvor noch schnell die letzte Pakung Beef Jerkey essen.
    unten angekommen ging es immer an einem Fluss entlang bis zu einem See wo die nächste Hütte wartete. Die Hütte war eine leichenkammer. alles voll mit toten Mücken und Fliegen.
    wir haben die sachen zum Trocknen in die Sonne gehangen und die Leichen rausgekehrt. Wie jeden abend gab es essen und eine Besprechen des nächsten Tages.

    Der nächste Tag begrüste uns endlich mal wieder mit Sonnenschein und es machte wieder spass trockene Kleidung anzuziehen und loszulaufen.
    Es ging den ganzen Tag das Tal entlang und die Sonne war unser ständiger begleiter.
    An jenem Tage versuchte ich mein angelglück mit meiner Schnur un Hacken, leider vergebens, da gerade Leichzeit war und die Arktischen Saiblinge hatten wohl keinen appetit.
    Da Petrie es nicht gut mit mir meinte leifen wir eben wieter.
    Als wir an das Ende des Tals angelangt waren standen wir an einem See der von Wollgraß umwachsen war, was klasse aussah. Nun folgte noch ein Anstieg zur nächsten Hütte.
    Nachdem am nächsten Tag die letzte Etappe begann, beschlossen wir früh schlafen zu gehen um am nächsten Tag in der früh um 3 loszulaufen um Mittags dann in Sisimiut anzukommen.

    Gesagt getan!

    Der Letzte Tag begann wieder mit einem Anstieg, der der längste der Tour war. Im Sonnenaufgang auf das unter uns liegende Fjord zu blicken war fantastisch.
    Als der Anstige beendet war ging es in einer Bergrinne dem Ziel entgegen.
    das Wetter war toll aber nachdem wir fast am Meer waren war es bei weitem nicht mehr so warm.
    Als wir an dem Berg (Nasarsuaq) ankamen war uns klar das es nicht mehr weit sein konnte. es ging ein Stück steil bergab zu einem Gebirgsfluss, wo plötzlich mein Auge von einer Lilanen Blume geblendet wurde. Blumen nach Tagen der Wildniss wo sowas nicht vorkam war schon komisch anzusehen. Der weg fürte uns rechterhand am Berg vorbei wo mann das Meer schon sehen konnte. nach einem schönen Abstieg ging der weg weiter durch ein Geröllfeld was nicht unbedingt ungefärlich war.
    Nach und nach spizelten die ersten Häuschen der Stadt heraus und uns ging das Herz auf aus der Vorstellung bald wieder was richtiges zu essen zu bekommen.
    aber der weg hatt sich noch ziemlich gezogen. als wir dann endlich unten auf einem Schotterweg trafen war es nicht mehr weit.
    Nach 40 minuten war es so weit, wir trafen in Sisimiut ein und schüttelten uns die Hand zur gelungen Tour!

    Die Stadt und di Leute dort sind faszinieren aber ich schreibe nur kurz drüber sonst wird das hier nix mehr!

    Sisimiut die 2 gröste Stadt Grönlands hatt ca. 5000 Einwohnen und 3000 Schlittenhunde.
    Es liegt sehr edüllisch am Meer. und die Hunde machen eine Menge radau, was wir die nächsten Tage in Sisimiut erleben durften.

    Der erste Weg führte uns direkt in den Supermarkt wo wir so richtig zugeschlagen haben: Schokolade, kekse, snikers und das wichtigste ein Bier.
    Als wir alles gegessen hatten und uns schlecht war erkundigten wir die Stadt.

    Die nächsten 5 Tage bleiben wir hier auf dem campingplatz der dirket unterhlab eines gebiets lag wo ca. 1000 hunde tag und nacht gebellt und gajault haben.

    In den Tagen haben wir uns ausgerut und die Gegen in und um Sisimiut erkundigt.
    wir bestiegen den Nasarsuaq und waren am Meer.

    Nach dem Aufendhalt in Sisimiut flogen wir wieder zurück nach Kangerlussuag wo wir die letzte Woche unseres Urlaubs verbachten.
    Nachdem das Wetter am Meer nicht sehr gut war hofften wir auf gutes Wetter. Aber auch dort war es den restlichen Urlaub schlecht und es war selten wärmer als 5grad.

    Wir machten uns noch auf den 26km langen weg zum Inlandeis.
    wir wollten einen anderen weg gehen als die schotterpiste also gingen wir über die Berge. gleich nach dem ersten Tag regnete es wieder und wir stellten unser Zelt auf.
    Hatten nix zu essen und am nächsten Tag beschlossen wir wieder umzukehren da das Wetter einfach nicht mitspielte.
    total entkräftet wieder im Ort angekommen haben wir was gegessen (wirklich viel) und haben die nächsten Tage nur noch die inmittelbar am Ort liegende Natur erkundet.

    Fazit: Atemberaubend, mehr braucht mann nicht sagen.


    Ausrüstung:

    Zelt: MSR hubba
    Schlafsack: Mountaineuqipment Glacier 500
    Rucksack: weis den name grad net aber 50 liter
    ein Mikrofaserhandtuch
    2 paar socken
    1 zurechtgeschnitte Isomatte
    topf
    kocher
    Löffel
    1 Powerstretch Hose
    1 lange unterhose
    1 kurze hose
    1 t-shirt
    1 merino langarm shirt
    Halglöfs bungeejacke
    wasserbeutel
    1 wasserflasche
    regenkleidung
    Felnglas
    Landkarte
    Schuhe: Scarpa

    Nahung: weil wir leiber viel essen und nen vollen bauch haben als wenig aber vllt mit viel Nährwärte haben wir nur kartofflbreipulfer, und Fertiggerichte von maggie mitgenommen.
    insgesamt 36 mahlzeiten.

    Gewicht isgesamt. 13kg!


    Ich hoffe es hatt gefallen!

  2. #2
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    Link für ein paar eindrücke unsere Tour!

    http://www.youtube.com/watch?v=7qh4zJ-Lzpw

  3. #3
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    Definitiv - eine sehr schöne Tour, auch deine Bilder - Klasse!
    War sicher ne tolle Erfahrung, auch wenn ich persönlich lieber ein paar Gramm an Ausrüstung mehr mitnehme.
    Was steht als nächstes an?

    Grüße
    Buschmann

  4. #4
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    In 3 wochen gehts ne Woche aufn Ätna!

  5. #5
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    wow, eine super Tour

    An meiner teuren Ausrüstung rumschnippeln, nie :shock:
    Ich setze mehr auf Sicherheit und Reserve, als auf Leichtgewicht.
    Ich achte schon aufs Gewicht, aber auf ein kg kommt es mir nicht an.

    Hattet ihr keinen Kompaß dabei?
    Wie sind die Preise dort? z.B. Essen gehen, Supermarkt?

    Grüße
    Ingo

  6. #6
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    nein kompass hatten wir nicht.

    der weg ist teilweise sichtbar und teilweise mit steinmännchen auszumachen. und mit der karte kommt mann zuper zurecht da die ganzen seen gut als orientierung dienen.

    Naja nachdem es ja eine Insel ist und alles importiert werden muss is im allgemeinen alles teurer als bei uns. aber wenn mann sich mal im supermarkt besser umkuggt und umrechnet findet mann sachen die billig und gut sind, gerade weil grönland ja zu dänemark gehört sind sachen wie kekse aus dänemark sehr billig. käse und bier und alkohol um allgemeinen sind unbezahlbar^^

  7. #7
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    Hallo,
    die Bilder die ihr gemacht habt sind sehr schön
    Ich hätte aber mir trotz der guten Orientierung ohn Kompass einen mitgenommen. Für die Sicherheit würde ich nicht an gewicht sparren.

    Gruß Murat

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