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Vorzeitiges - oops- Temporäres Frühlingserwachen
Schon bei einem Skating- Kurs letztes WE in Oberstdorf ärgerte ich mich angesichts der fast schon idealen Verhältnisse, dass ich auf irgend welchen Rundkursen umherkreisele und die Berge nur von unten bewundern darf, anstelle bei Warnstufe 1 so ziemlich alles zum machen, was sonst eigentlich nicht geht.
So ein Skating- Kurs hat den Nachteil, dass man danach das Gefühl hat, die Oberschenkel platzen, so dass am Folgetag eine (für meine Begriffe) wirklich heftige Tour nicht zu verantworten ist. So beschloss ich, um die Verhältnisse zu checken, das Edmund-Probst-Haus nicht über den Normalanstieg, sondern über den Gleitweg anzugehen. Von Gleiten kann hier im Normalfall (Sommer) aber nicht die Rede sein, eher ist es der Rempelweg, so viel Leute sind da unterwegs. Normale Begehungsrichtung ist auch noch abwärts, denn zum Edmund-Probst-Haus geht die Nebelhornbahn. Aufwärts? Keine Chance. Außerdem ist der prall südseitige Weg im Sommer eine Wärmefalle, aus der an schönen Tagen täglich mehrere Leute wg. Kreislaufkollaps auszufliegen sind.
Also: Rucksack gepackt und, sobald die Sonne zu sehen ist, einfach mal losgegangen.



Bald ist das Oytalhaus erreicht und es grüßte der Schneck.


und am Einstieg zum Gleitweg der Höfats und der hohe Ifen.

Endlich habe ich die Sonne erreicht, der Weg ist auch unübersehbar, nämlich genau dort, wo sich der Schnee hält.



Nicht lustig: Wo der Schnee mit Gras bedeckt ist, ist er bockelhart. Entweder übers feuchte Gras oder Steigeisen an- und danach wieder ausziehen. Ich habe genug Zeit und entscheide mich für die sichere Variante. Nicht dass sich das Wort vom Gleitweg noch bewahrheitet.
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