14. Tag: Zurück mit den Zug nach Inverness und vergeblich nach dem Monster im Loch Ness Ausschau gehalten. Dann weiter per Anhalter (Autostop - Hitchhiking) quer durch Schottland nach Skyle of Lochalsh.
Auf der Suche nach einem Platz für unser Zelt treffen wir ein Paar aus Deutschland, welches auch eine Unterkunft sucht. Wir beschliessen, unser Zweierzelt zu viert zu testen. Glücklicherweise regnet es nicht mehr und unsere Pasta à la Napolitaine sind geniessbar. Der Whisky ersetzt den Rotwein.
Eine Nacht zu viert im Zweierzelt. Ich habe nie mehr so viele verirrte Hände auf einmal erlebt (kicher).
15. - 18. Tag: Die Wege trennen sich. Wir nehmen die Färhe nach Fort Williams. Am Bahnhof bemerkt meine Freundin, dass die Schotten wirklich nichts unter dem Kilt tragen. Wir nehmen den Regionalzug Richtung Glasgow um in Ramnoch Station auszusteigen.
Ein Bahnhof (eher Haltestelle) in the middle of nowhere. Es gibt hier nichts, rein garnichts ausser einem Loch. Am Rande des Sees schlagen wir unser Zelt auf und leben 4 Tage wie Adam und Eva. Kein anderer Mensch - Natur pur. Am Morgen aufstehen, im See schwimmen, und dann den Tag mit Wandern, Bücherlesen und anderen schönen Beschäftigungen verbringen. Ich könnte ewig hier leben. Das Wetter ist ausgezeichnet. Blauer Himmel mit ein paar Quellwolken, die schnell vorbeiziehen.
19. Tag: Jeden Tag halten 3 Züge hier an ( 1 hält immer, für die anderen 2 muss man selbst das Signal auf rot stellen). Wir nehmen den Zug nach Glasgow. Die Zivilisation sagt uns nicht mehr viel, also nehmen wir den nächsten Zug nach London.
20. und 21. Tag: Eine Nacht im Zug. Wir wären gerne noch an unserem See geblieben. In London angekommen pflegen wir unsere alte Gewohnheit: Den letzten Tag des Urlaubs in einem 5-Star Hotel. Wir übernachten im Dorchester. Duschen mindestens 3 mal und essen wie die Fürsten.
Well, that's all folks. See you soon in Scottland.
Cheers, Boo
Bye, bye Scottland.


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Ein tolles Land mit wunderschönen Orten. 
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