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Thema: Finanzkrise

  1. #1
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    Finanzkrise

    Hallo Leute,

    wie seht ihr die derzeitige wirtschaftliche Situation und die Finanzkrise?
    Vielleicht wird vieles, was wir im "Allzeit Bereit" diskutiert haben, uns schneller einholen, als wir es möchten?
    Gut vorbereitet zu sein, mental und praktisch, kann aber auch für eine gewisse Gelassenheit in dieser Situation geben.
    Bin mal gespannt auf eure Antworten.

    Grüße
    Ingo

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    tja, der Menschenverstand ist offensichtlich nicht für Menschen gemacht…..

    Ansonsten würde man sich im Hinblick auf die Gesundheit auf Ernährung, Fettleibigkeit und Bewegung konzentrieren…
    ….im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit auf ungeschminkte Zahlen und gerechte Bezahlung…..
    ….im Hinblick auf den Straßenverkehr auf die Ächtung des potentiellen Todschlags durch Raserei….
    ….im Hinblick auf die Demokratie auf Freiheit und Datenschutz….
    und - und -und

    Aber – um das alles mit den Worten einer „großen“ deutschen Politikerin zu kommentieren:
    „Das ist mit uns nicht zu machen.“

    Stimmt, Menschenverstand ist da nicht zu machen.
    ….und das macht dann auch nicht bei der Finanzpolitik halt.

    So fährt die Karre jetzt voll an die Wand.
    Glücklich wer ein „Rolling Stone“ ist: „When you got nothing, you got nothing to lose.“

    Ich für meinen Teil leg jetzt mal einen Scheit Holz nach – ist schön warm in meiner Bude…

    Grüße
    Buschmann

  3. #3
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    Na, die Finanzkrise an sich macht mir auch keine Sorgen, ich bin für Notfälle gut vorbereitet und Ersparnisse habe ich keine.

    Wie es sich auf die Wirtschaft und Arbeitsplätze auswirken wird, bleibt abzuwarten.
    Aber nicht erst jetzt, sollte man sich Gedanken machen, wie weit man sich von dem Finanzsystem, Vericherungen usw. abhängig machen will.
    Daher halte ich schon lange meine Fixkosten sehr gering,
    Versicherungen nur die Nötigsten, oft ist man unbewußt doppelt abgesichert und überlegen, ob man auch wirklich alle braucht.
    Kredite möglichst vermeiden, Konsumkredite sowieso und versuchen, sie schnellstmöglich zurückzuzahlen.
    Kredite sind ein schwerer Klotz am Bein, besonders wenn man auf einmal, warum auch immer, weniger Geld in den Taschen hat.
    Gespartes so anlegen, daß man ohne große Verluste jederzeit ran kann.

    Es gibt genug Leute die sagen, mit der Politik usw. will ich nichts zu tun habe und interessiert mich nicht.
    Aber leider ist es so, egal wie sehr man es ignorieren will, unser Alltag ist und wird total gesteuert von der Politik usw.
    Zumindest bekommen wir ständig die Auswirkungen deren Regelungen und Handeln ab oder dürfen sie ausbaden.
    Gesunder Menschenverstand ist schon noch vorhanden, aber meist nicht bei führenden Personen.
    In Deutschland und andere Ländern stehen schon einige Autowerke fast still, wegen zu geringer Nachfrage nach Autos, aber die Gewerkschaft fordert 8% mehr Lohn. Nun, ich war eh noch nie ein Freund der Gewerkschaften.
    Schon vor einigenWochen fragte ich mich, ob die Bahn noch zu retten ist und gerade jetzt zur Börse will. Zum Glück gab es auch hier noch ein gewisses Mass an Menschenverstand und der Börsengang wurde verschoben.

    Grüße
    Ingo

  4. #4
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    Mein Plädoyer für den Menschenverstand im Hinblick auf die Autoraser wurde heute in Österreich ja schon eindrucksvoll unterstrichen…..
    Die Karre war im wahrsten Sinne des Wortes voll an der Wand.
    Draus lernen wird man – wie allgemein üblich – nicht sonderlich viel.

    „Dass gesunder Menschenverstand schon noch vorhanden sein soll“, wage ich in weiten Teilen zu bezweifeln. Wenn das so wäre, würden sich die Menschen mehr Gedanken machen – über das, was sie mit ihrem Geld machen, über das was sie essen, wie sie leben. Sie würden ganz einfach mehr Dinge hinterfragen.
    Aber ich mag hier niemanden verurteilen. Die allgemeine Verdummungsmaschinerie wird von der Politik vorangetrieben. Der Mensch wird mehr und mehr zur Unselbstständigkeit erzogen.

    Deswegen wird der lemmingartige Mensch, der sein Gespartes in Zertifikate und ähnlichen Schrott gesteckt hat, auch wieder geduldig das fressen, was man ihm als Rettungsring zuwirft.

    Jetzt geh ich mir die Nachrichten anschauen – und über die nächsten Hiobsbotschaften staunen.

    Grüße
    Buschmann



    PS. ….und um eine Unklarheit endgültig aus der Welt zu schaffen: Der Dax ist gar kein Tier – das war ne Ente…. 8) :lol:

  5. #5
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    Es wäre schön, wenn zumindest bei dem einen oder anderem hier im Forum noch etwas Menschenverstand vorhanden wäre :lol:

    Aber leider ist die Massenmalipulation schon fast in der endgültigen Endphase angekommen.
    Habe gestern gelesen, das Bankmanager wegen der "Rettung" der Banken durch die Staatszahlungen, eine Feier gehat haben die 150000 Euro gekostet haben soll.
    Aber auch, daß in mehreren Staaten die Armee schon patrouiliert, auch bei uns hat man ja den Innlandseinsatz genehmigt.
    Es wird weltweit wegen der Zunahme der Krise mit Aufständen und Verschlechterung der Lage gerechnet. Trotz dieser immensen Geldpakete. Sie werden wohl verpuffen.

    Werde nun auch weiter die diesbezügliche Meldungen verfolgen.

    Gruß
    Ingo

    PS: Der Dax ist ein Tier mit einem schwarz- weiß gestreiften Kopf und lebt im Wald 8)

  6. #6
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    Hi Leute,
    ich glaube schon das noch genug Menschenverstand vorhanden ist. Vielleicht haben einige ihn nur verlegt? :lol: :lol: :lol:
    Nein, was ich bei der ganzen Geschichte absolut vermisse, ist so eine Art von schlechtem Gewissen oder Schuldgefühle. Wenn ich Mist baue muss und werde ich dafür gerade stehen. Diese Einstellung fehlt in gewissen Kreisen aber völlig. Es wird Mist gebaut, es wird sich verspekuliert, Geld vernichtet und vielleicht müssen dann einige wenige Personen ihren Arbeitsplatz freimachen, was aber mit einer fetten Abfindung in der Tasche wahrscheinlich mit einem Lächeln zu machen ist. Traurig, das die Schuldigen noch ihren Schnitt dabei machen, während die Hilfsorganisationen bzw. deren ,,Kunden'' darunter leiden. Die Spendenbereitschaft ist merklich eingebrochen...

    Ranger

  7. #7
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    Menschenverstand ist schon noch reichlich vorhanden, es kommt aber auch darauf an, wer ihn für welche Zwecke benutzt.
    An Ethik und Moral gibt es gibt es viele unterschiedliche Meinungen und Grenzen.
    An der Finanzkrise und auch wie darauf von Politikern reagiert wird, merkt man deutlich, diese Sache ist gesteuert :evil:
    Auch wird uns nicht richtig erklärt, woher die Staaten die ganzen Summen zur Rettung der Banken her nehmen. Da wird wohl auch noch eiiges auf uns zu kommen.
    Es wird auch, hauptsächlich in den USA, die Situation so gesteuert, daß die Bevölkerung sich von ihren Schulden nicht mehr erholen kann und dadurch abhängig wird. Da werden wir noch einiges zu sehen bekommen.
    Für uns ist es auf jeden Fall wichtig, sich schnellst möglichst zu entschulden, besondern bei den Konsumkrediten. Abgesehen davon, daß man derart Schulden erst gar nicht machen soll.
    Ich habe für mich schon vor Jahren entschieden, mich so unabhängig wie möglich vom Finanz und Bankensystem zu machen. D.h. nur die Pflichtversicherungen und äußerst notwendige Versicherungen.
    Geld nie für lange Zeit anlegen usw.
    Ich wurde oft dafür belächelt und für verantwortungslos gehalten. Heute weiß ich, daß ich nicht unrecht habe.
    Ich weiß nicht, was korrupter ist, die Politik oder das Bankensystem.
    Von daher vertraue ich mich keinem von beiden an, oder nur so weit, wie ich es tuen muß oder für richtig halte. Ganz unabhängig können wir nicht davon sein.

    Besonders regt es mich auf, wie heute und in den letzten Wochen
    in den Nachrichten zu hören ist, 1000de von regulären Arbeitsplätzen und noch mehr 1000de Leiharbeiter entlassen werden. Einige Autohersteller verlängerte Winterpause machen, dadurch natürlich auch die Zulieferer, und für nächstes Jahr sogar mit schlechteren Zeiten gerechnet wird. Und das trotzdem die Gewerkschaft 8% mehr Lohn fordert.
    In den letzten Jahren haben die Lohnerhöhungen uns Arbeitern nichts gebracht, eher das Gegenteil, die Preise stiegen weiter, gerade wegen den höheren Löhne.
    Entweder bin ich zu dumm, dies zu verstehen oder kann mir jemand erklären, was dies soll.
    Wo ist hier der Menschenverstand?
    Wie seht ihr das?

    Grüße
    Ingo

  8. #8
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    Tach auch,
    ich denke das die ganze Sache auch ne Gewissensgeschichte ist. Wenn Großkonzerne, damit meine ich auch die Autoindustrie, vielleicht im Moment Umsatzeinbußen verspürt und dadurch den Gürtel enger schnallen muss, gilt das bitte nicht nur für die Arbeiterschaft. Während die Vorstände und Manager trotz schlechterer Verkaufszahlen noch Gewinnbeteiligungen, hohe Abfindungen und was es noch für schöne Begriffe gibt, um Geld aus dem Unternehmen zu ziehen um sich zu bereichern, kann man den kleinen Arbeitsmann nicht mit Nullrunden oder dergleichen abspeisen. in der Hinsicht verstehe ich die Gewerkschaften. Ich bin auch kein Freund von denen, sie weisen aber durch ihre Forderungen auf eine große Ungerechtigkeit hin. Ohne Frage, wenn die Verkaufszahlen zurück gehen muss die Produktion zurückgefahren werden und Personal ist überflüssig. Selten betrifft dies aber die Führungsriege, die ihr Gehalt und den ganzen Driess drum herum selbst festlegt, und das ohne den Hauch von einem schlechten Gewissen. Aber den Schwachsinn den unsere Regierung im Moment in der Richtung abzieht, da haste Recht, da fehlt der Menschenverstand.

    Ranger
    Ein Keks unter einem Baum ist ein schattiges Plätzchen.

  9. #9
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    Ja, das ist richtig. Wie wir wissen, ist das Gewissen in manchen Schichten schlichtweg nicht mehr vorhanden. Diese Geld und Profitgier, nimmt Formen an, die mit dem normalen Menschenverstand nicht mehr zu verstehen sind.
    Das es die Vorstände und Manager selten trifft und sie bei jeder noch so schiefen Lage Erhöhungen bekommen usw. ist mir auch klar.
    Aber daran sieht man auch die Steuerung dieses ganzen Systems und der Krisen. Das sind keine Zufälle.
    Leider führen solche Aktionen dazu, daß das Vertrauen in die Regierung/en und Marktwirtschaft schwindet und den Linken in die Hände gespielt wird. Schwarzarbeit steigt usw.
    Ich habe auch selbst erlebt, wie Gewerkschaften die Streiks mit den Arbeitgebern absprachen, die Gewerkschafter etwa 1 Std. Dampf ablassen konnten und dann wieder brav zur Arbeit gingen. Der Gewerkschaftsbus, welcher zusätzliche Leute brachte, fuhr dann zum nächsten Betrieb usw. Das nennen die dann Streik!
    Einen Streik stelle ich mir so vor, wie es uns die Franzosen öfters vormachen.
    Ich bin selbstverständlich auch nicht gegen Lohnerhöhungen, merke aber, daß sie sich in letzter Zeit nur mit Abschnitten in anderen Bereichen zustande kamen, z.B. Urlaubskürzungen.
    Gewinner in jeden Fall sind die Gewerkschaften, da die Beiträge ja prozentual sind.
    Es ist mir auch klar, das besonders in der jetzigen Zeit die Bezüge und sogar noch Erhöhungen der Manager etc. unangebracht sind.
    Der kleine Arbeiter wird immer der dumme sein, egal wie gut oder schlecht es dem Betrieb geht. (Meist, nicht immer)

    Aber zu solchen Krisenzeiten zu streiken können die Arbeitgeber auch nutzen, um andere Arbeitsbedingungen einzuführen.
    Was nützt mir 3-4% mehr Lohn, wenn dadurch meine Rechte oder Vorteile gekürzt werden? z.B. gibt es bei uns kein Urlaubsgeld mehr.
    Auch das Ergebnis einer Lohnerhöhung.

    So wie unsere Freiheiten seit dem 11.9.2001, im Namen der Sicherheit immer mehr eingeschränkt wurden und werden, so werden es die Arbeitgeber auch in Zeiten der Wirtschaftskrise tun. Krisen, egal welcher Art, werden gerne benutzt, um der Bevölkerung den Kragen enger zuzuziehen, nicht nur finanziell.
    Es heißt ja, daß es ab nächstes Jahr schlimmer werden soll, Arbeitsplatzabbau usw.
    Von daher halte ich es besser, abzuwarten was kommt, als durch Streiks und Forderungen den Arbeitgebern in die Hände zu spielen.

    Grüße
    Ingo

  10. #10
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    Auch wenn es jetzt gerade etwas ruhiger um die Finanzkrise ist, ist die Gefahr einer sehr gewaltigen Katastrophe noch nicht abgewehrt. Sondern durch die vielen staatlichen finanziellen Einsätze nur verschoben.
    Ich habe in diesem Zusammenhang ein sehr gutes Buch gefunden und gekauft. Es kam erst letzten Monat herraus und nimmt Bezug auf alle heutigen Ereignisse, die wir in letzter Zeit täglich in den Medien hören und lesen. Er beschreibt für den Laien gut verständlich, wie das Geld und Bankensystem funktioniert und er schreibt auch gut über die persönliche Vorsorge, Eigenheimsicherung, Vorbereitung usw.
    Das Buch heißt: Finanzcrash- die umfassende Krisenvorsorge.

    Der Autor hat auch eine gute Internetseite: WWW.Krisenvorsorge.com

    Dieses Thema sollte auch hier im Forum meiner Meinung nach mehr und ernster aufgenommen werden.

    Es ist nichts anderes, als Survival in der Stadt/ Zivilisation.

    Grüße
    Ingo

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