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Thema: Ausstattungsliste

  1. #1
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    Ausstattungsliste

    Hallo,

    mich würde mal interessieren, was ihr so dabei habt. Natürlich ist die "Ausstattungsliste" je nach Aktivität unterschiedlich, aber vielleicht kommt man ja auf die eine oder andere Anregung. Ich fange mal an.

    Aktivität: Bergwandern, bayerische Alpen, reguläre Tourlänge ca. 5 bis 6 Stunden, 2 Erwachsene, ein 7 jähriges Kind, ich packe ein:

    - Wasser: gesamt 4 1/4 Liter
    - Proviant
    - Kompass (elektronisch am Handgelenk + Marschkompass)
    - Handy
    - Leatherman Wave
    - 2 Rettungsdecken
    - Regenkleidung
    - Handschuhe, Mützen
    - Feuerzeug
    - wasserfeste Streichhölzer
    - GPS
    - kl. Verbandspack
    - Wasserentkeimungstabletten überlege ich noch, ob das Sinn macht

    Was würdet ihr noch mitnehmen/weglassen, was packt ihr wofür ein?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo,

    ich bin unterschiedlich ausgerüstet, je nach dem, ob ich eine Survival Tour in den Wäldern mache oder zum Bergwandern/ Steigen gehe.
    Bei Bergtouren nehme ich den Biwaksack mit, einen für 2 Personen. Da kann ich auch meinen Rucksack bequem mit hineinnehmen.
    > Kompass und Höhenmesser (je nach tour)
    > Karte. GPS lehne ich ab.
    > Wasserentkeimungstabletten/ Mitteln bin ich mir noch nicht ganz im
    klaren. In meinem Überlebenspack sind welche drin von der BW- Epa
    Packungen. Aber weißt Du, wie dieses Wasser schmeckt? :?
    > Leatherman Wave höre ich oft, habe aber keinen. Bei Wanderungen
    sehe ich da keinen Sinn, aber bei Radtouren finde ich ihn berechtigt.
    > Notfallhandy
    > Sonnenbrille, Sonnenschutz, besonders auch fürs Kind.
    > eine leichte Decke oder Armeeponcho. Man kann ihn als Decke benutzen, oder ein Notzelt bauen. Finde ich wichtig, wenn ein Kind dabei ist.
    > Bei Bergtouren habe ich nur meine kleine Notfalldose
    (Pfeifentabakdose) dabei. Da sind Feuerzeug, Streichhölzer, Ölanzünder, Schnur Draht uvm. drin.
    > Kleidung für jedes Wetter

    Generell denke ich, daß auf Bergtouren mehr passieren kann, als bei geplanten Survivaltouren in den Wäldern.
    Vielleicht ist Bergwandern/ Steigen das wahre Survival :shock:

    Grüße
    Ingo

  3. #3
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    Das Leatherman denke ich ist halt etwas vielseitiger als ein Schweizer Taschenmesser und da ich das Leatherman eh habe, nehm ich halt das mit (wobei grad die kombizange da dran schon recht praktisch ist, zum Radfahren nehm ich ein spezielles Radtool, wegen der vielen versch. Imbusgrössen am Rad).

    Wollte mir auch mal so nen Plastik-Planen-Tunnel ansehen, als Notunterkunft.

    Angeblich ist Micropur ja relativ Geschmacksneutral, aber ich hab sowas noch nie verwendet.

  4. #4
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    GPS halte ich eigentlich nicht für nötig.
    Die Wanderwege in den Alpen sind immer
    eindeutig zu erkennen. Für Nebel ist ein Kompass zur Groborientierung sinnvoll.
    Pro Person je eine Rettungsdecke !
    Micropur ist relativ geschmacksneutral.
    Ich nehme fast immer ein paar mit, aber in den Alpen ist
    das nicht unbedingt nötig. Weiter oben zwischen den
    Felsen ist das Wasser fast völlig keimfrei, nur in den Tälern, wo Tiere reinsch*** ist entkeimung nötig.
    Taschenlampe und Trillerpfeife ist auch recht sinnvoll
    und natürlich ein breites Isolierband mit Textileinlage,
    zum Reparieren, Verbinden und Schienen.
    VG
    Achim
    Wer nichts macht, macht keine Fehler.
    Aber das ist ja langweilig

  5. #5
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    Oh, ja, daß habe ich total vergessen. Ich nehme immer meine Tikka Stirnlampe von Petzel mit. Egal ob Wald oder Berge. Geht ihr mit oder ohne Stöcke in die Berge?

    Gruß
    Ingo

  6. #6
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    ich weiss, ein wahrer Survivel benötigt kein GPS.... aber ich hab das Ding günstig bei Ebay geschossen, will es einfach mal testen.
    Die Wege sind ja nun nicht immer so gut gekennzeichnet. Wir waren neulich auf nem Berg, erst gings bis zur ersten Alm ganz lässig. Es war angekündigt, dass sich der Hochnebel verziehen sollte. leider tat er das nicht. Weiter oben am Berg waren ein paar recht enge Felspfade, ein gekennzeichneter Weg war bei der zunehmenden Suppe nicht mehr auszumachen...wir haben dann den Gipfel sausen lassen und sind schweren Herzens umgekehrt.

    Wir gehen mit Stöcken, allerdings nur jeweils ein Stock pro Erwachsenem, um jeweils eine Hand frei zu haben, um unsere Tochter auf steilen engen Pfaden an der Hand zu sichern. Ausserdem ist mir ein Stock - selbst beim bergabgehen - bequemer als zwei.

  7. #7
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    Für mich ist der Aufenthalt in der Natur eine "Pause" von der Zivilisation und auch ein Zurückkehren zur Einfachheit und der Natur. Deshalb lehne ich zuviel Technik und GPS ab.
    Wer gut mit den Stöcken umgehen kann, wird sie vielfältig benutzen können, z.B. beim Bach überspringen, Tempo beschleunigen uvm.
    Aber es ist wichtig, auch ohne Stöcke zurecht zukommen.
    Unsere Tochter nehmen wir im Gebirge am Seil mit einem Brustgurt.
    Wenn man Kinder dabei hat dürfen sie auch ein (nicht zu großes) Lieblingsspielzeug, Stofftierchen oder so mitnehmen. Aber beachten, die Tränen können groß werden, wenn das Tierchen den Berg herunter kullert. So geschehen bei uns.

    Gruß
    Ingo

  8. #8
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    ich habe meiner tochter meinen wanderstock aus kindertagen (son eispickel-holz-imitat) mit schönen draufgenagelten bunten plaketten wo man überall war) gegeben, mit dem marschiert sie tapfer und stolz :-)

  9. #9
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    Beim Bergabgehen sind die Stöcke für die meisten sicherlich sehr sinnvoll. Die meisten "knallen" regelrechtbei jedem Schritt abwärts.
    Das kann auf Dauer nicht gut tun. Die gut trainierten gehen dagegen (zumindest ich) bei jedem Schritt abwärts ein wenig in die Knie und "federn" damit den Schritt ab.
    VG
    Achim
    Wer nichts macht, macht keine Fehler.
    Aber das ist ja langweilig

  10. #10
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    ich sag mal so: nach drei bandscheibenvorfällen tut man sich verdammt schwer, ohne stock bergab zu gehen .-) rauf ist dagegen kein thema ....

    @mountainman: wegen des gurts für euer kind. was für touren macht ihr. ich bin da bisschen ratlos. ich bin seit ich sieben war eigentlich im gebirge gross geworden, wir sind auf unzählige berge gegangen, sicherungen hat man da nie gehabt. wir sind jetzt auf an und für sich harmlosen bergen unterwegs, aber auf den letzten dritteln zum gipfel nehm ich die kleine schon immer fest an die hand, wenn nur noch schmale pfade raufführen und daneben gehts weit runter. andere lassen ihre fünfjährigen einfach laufen und denken sich nix. ich bin da hin und her gerissen, einfach laufen lassen, oder doch etwas vorsichtiger?

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