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Fehlgeschlagener Artikel für den Aufruf gegen d. Klimawandel
Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel als Bürgeraufruf gegen den Klimawandel der Zeitung überlassen und die Einleitung mit Filmdetails von "Der Tag, an dem die Erde stillstand" verflochten. Nur bis jetzt kam keine Meldung zur Annahme des Artikels. Vielleicht will ihn jemand von euch veröffentlichen. Hier ist er:
„Der Tag, an dem die Erde stillstand“
Filmkritik und Stellungnahme
Der US-Schauspieler Keanu Reeves stellt in „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ den Außerirdischen Klatu dar, der die Erde vor dem Untergang bewahren will. Die Bedrohung: Der Mensch mit seiner Globalisierung. Nur wenn wir vom Erdboden verschwinden – so Klatus Meinung – werden die anderen Wesen des Planeten vor dem Untergang verschont. Also löst er einen Mechanismus zur Eliminierung der Menschheit aus. Doch entdeckt er, dass wir uns kurz vor dem Abgrund weiterentwickeln. Also stoppt er den Mechanismus, raubt den Menschen dafür aber seine mechanische Entwicklung.
Der Film ist sehr dicht und auf ein Wesentlichstes fixiert. Nur wird der Grund von Klatus Begehren (die Menschheit auszulöschen) nicht deutlich genug untermauert. Egal ob Filmutopie oder Realität: Fakt bleibt, dass wir Menschen mit dem selbst verursachten Klimawandel die Grundlage allen Lebens auf der Erde zerstören.
Trotz der Utopie sollte der Film nachdenklich stimmen. Wir halten ein Gut in unseren Händen, das wir uns bald selbst entreißen. Schadet es uns, einmal ohne Auto einen Kilometer zu laufen? Wenn ja, opfern wir durch unsere bequeme Denkweise nicht nur unsere Lebensgrundlage. Warum verschwinden wohl, seit jahrtausenden existierende Tiere urplötzlich, durch z.B. unüberlegten Waldkahlschlag (Regenwald): Wegen unseres übermäßigen Konsums, egal ob Besitztümer oder zu hoher Fleischkonsum. Es sollte nicht interessieren, ob wir zurzeit in einer Wirtschaftskrise stecken. Berechnen Sie einfach die Konsequenzen, die oft abrupt Überhand über uns gewinnen: Waldbrände, Hurrikans, Austrocknungen, Polschmelze, Überschwemmungen und bald wohl eine Eiszeit. Da hilft uns Geld auch nicht mehr weiter. Es liegt an uns Bürgern, Vorkehrungen zu treffen, nicht allein an der Regierung.
Verurteilen Sie den Verfasser ruhig als verrückt. Die aufgezählten Fakten sind wissenschaftlich belegt. Ich verzichte auf teure Autos und den Luxus der steigenden Preise. Und untermaure meinen Standpunkt, indem ich dieses Frühjahr eine Europa-Reise zu Fuß und mit wenig Geld unternehmen werde. Für ein wenig Anerkennung.
Film- und Buchempfehlungen: „Eine Unbequeme Wahrheit“ (Al Gore), „11th Hour – 5 vor 12“ (Leonardo di Caprio), „The day after Tomorrow“ (Roland Emmerich), „Klimakriege – wofür im 21. Jahrhundert getötet wird“ (Harald Welzer)
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