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Thema: Zelten und Gewitter?

  1. #1
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    Zelten und Gewitter?

    Hi, mich würde gerne mal interessieren, wie sicher, bzw. unsicher der Aufenthalt im Zelt während eines Gewitters ist? Ist eine Isolierschicht aus Schlafsack / Isomatte über dem Zeltboden ausreichend, um die Person vor Blitzschlag zu schützen? Oder sollte man das Zelt besser verlassen?

    Bin da echt verzweifelt, da sowas ja nicht ungefährlich ist.

  2. #2
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    hi
    wie sicher es ist weiss ich nicht, doch angst brauchst du dir eigentlich keine zu machen, ich hab noch nie von einem einschlag in einem zelt gehört.. und wenn du wirklich panische angst davor hast, kannst du dir ja eine gummi matte oder so unter legen
    Günstige Grafikbearbeitung auf: http://gfx-handling.demda.ch

  3. #3
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    Diese Frage möchte ich noch einmal hervorbringen. Die Metallstangen im Zelt ziehen ja Blitze an, und meistens wird man ein Zelt aus Metall oder Fieberglas besitzen. Auf freier Fläche wird das Zelt recht warscheinlich getroffen, in der Nähe eines Baumes ist auch nicht unbedingt anzuraten. Also, wie bzw. wo stelle ich schlußendlich das Zelt auf, wenn nicht gerade ein festes Gemäuer in der Nähe ist?

    Ich werde ausgerechnet in der Taifunzeit unterwegs sein, da wird einiges an blitzen herunterkommen -_-

  4. #4
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    Bei Gewitter ziehe ich das Gestänge raus und bringe es zusammen mit dem Kochgeschirr ca. etwas über 50 Meter entfernt.
    Das Zeltdach halte ich dann mit der Hand nach unten, alternativ kann man auch eine Schnur darüber spannen.
    Blitze schlagen bevorzugt in erhöhte Punkte ein und in gut leitenden Gegenständen.

    VG
    Achim
    Wer nichts macht, macht keine Fehler.
    Aber das ist ja langweilig

  5. #5
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    Zitat Zitat von Tourix
    Bei Gewitter ziehe ich das Gestänge raus und bringe es zusammen mit dem Kochgeschirr ca. etwas über 50 Meter entfernt.
    Nun mal ehrlich: Wenn ein Gewitter beispielsweise um drei Uhr nachts loslegt, dann mach ich gar nix mehr, sondern lass den lieben Gott einen guten Mann sein.

    Aber sag mir doch mal, wo du dein Zelt aufstellst??

    Grüße
    Buschmann

  6. #6
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    Nun mal ehrlich: Wenn ein Gewitter beispielsweise um drei Uhr nachts loslegt, dann mach ich gar nix mehr, sondern lass den lieben Gott einen guten Mann sein.
    Anfangs schon, aber irgendwann quäle ich mich dann doch raus

    Aber sag mir doch mal, wo du dein Zelt aufstellst??
    Da habe ich keine allgemeine Regeln.
    Meist bin ich schon froh, wenn ich ein kleines ebenes Plätzchen finde, wo mir kein Wasserrauschen die Ohren volldröhnt.

    Halt wo ich beim dunkelwerden etwas finde und was der Platz hergibt.
    VG
    Achim
    Wer nichts macht, macht keine Fehler.
    Aber das ist ja langweilig

  7. #7
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    Zitat Zitat von Buschmann
    Nun mal ehrlich: Wenn ein Gewitter beispielsweise um drei Uhr nachts loslegt, dann mach ich gar nix mehr, sondern lass den lieben Gott einen guten Mann sein.

    Aber sag mir doch mal, wo du dein Zelt aufstellst??

    Grüße
    Buschmann
    Was anderes kann man auch nicht machen. Sofern möglich sollte man das Zelt da aufstellen, wo man wenigstens halbwegs wettergeschützt ist. Also lieber am oder im Wald als auf der freien Wiese oder unter einem einzelnen Baum. Im Wald ist die Gefahr, daß der Blitz das Zelt mit Inhalt grillt, deutlich geringer als in der freien Pampa oder unter einem einzelnen Baum.

    Zelten bei Gewitter ist und bleibt ein Spiel mit dem Feuer, egal wo man das Zelt draußen aufstellt. Am besten dürfte da noch ein Biwaksack sein. Aber ob das bei einem Donnerwetter so prickelnd ist...


    Grüße

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    Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
    Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind, und sage - warum nicht?

  8. #8
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    Hmm, um Blitzeinschläge habe ich mir bisher kaum Gedanken gemacht, so hoch ist ein Zelt nun wirklich nicht und ich lege mich wenn ich zu Fuß unterwegs bin auch nicht gerade flach auf den Boden wenn es um mich herum Blitzt. Dann bin ich sogar größer. Der Blitz dürfte, wenn er denn wirklich im Zelt einschlägt durch die Stangen, also um dich herum, in den Boden abgeleitet werden. Was dann kommt ist nicht schön, aber du solltest das normalerweise überleben.... Habe ich mir zumindest immer so gedacht.

    Ich habe aber schon gelegentlich im Wald gezeltet und es hat über Nacht ganz ordentlich gestürmt. Meine große Sorge war dann immer ob mir irgendein größerer Ast aufs Zelt fällt oder im schlimmsten Fall gleich ein ganzer Baum in meiner Nähe umstürzt. Bei den letzten großen Stürmen hat es ja auch im Wald einiges an Holz umgelegt. Hat da jemand ein paar Tipps wie man das Risiko minimieren kann? Also vielleicht bei der Wahl des Zeltplatzes? Gibt es Bäume die sicherer stehen als andere oder ähnliches?

    Bin demnächst wieder unterwegs und werde es in Schweden weder vermeiden können noch vermeiden wollen einige Nächte im Wald zu verbringen. Bei den Winden die mir im Moment hier wieder um die Ohren wehen mache ich mir da so meine Gedanken....

  9. #9
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    hey,

    also was den zeltplatz angeht würd ich mal instinktiv sagen das bei bäumen mit oberflächlichen wurzeln die gefahr des umkippens grösser ist als bei anderen. Also Tannen z.B. Wenn du nun in Alberta unterwegs bist wirst schwer haben ein platz ohne tannen zu finden :-) Ansonsten bin ich mal gespannt was die profis dazu sagen.

  10. #10
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    Schaut euch die Wälder an. Hat der Sturm da schon Schäden anrichten können, ist dort auch weiterhin Gefahr.
    An geschützten Stellen, wo der Wind schlechten Zugang hat, besteht relativ hohe Sicherheit. Wenn man die Möglichkeit hat, in einer Schonung zu campieren, kann ohnehin nicht mehr viel herunterstürzen.
    Vorsicht bei dem Urteil bezüglich flach und tief wurzelnden Bäumen! Bäume, die sehr starr sind - also alle harten Hölzer wie Buche, Eiche, Esche, Ulme etc. - brechen leichter als flexible Hölzer. Das hat dann nichts damit zu tun, welche Wurzeln der Baum hat.

    Wenn die Gefahr zu groß wird, immer raus aus dem Wald.

    Grüße
    Buschmann

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