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Thema: Trampen nach Toulouse

  1. #1
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    Trampen nach Toulouse

    Hallöchen ihr Lieben!

    `Habe gestern dies Forum gefunden und mich gleich mal hier angemeldet.

    Wie ihr aus dem Titel entnehmen könnt ,geht es um´s Trampen.
    Jaa, meine Freundin (25) und ich (23) haben vor, anfang Juli 2008 nach Toulouse zu Trampen.Von Düsseldorf aus. Wir haben genau 3 Wochen Urlaub.
    Und das wäre auch das erste mal! Deswegen versuchen wir beide, gute Tips und Hilfen aufzusammeln, um uns richtig darauf vorzubereiten. Wir haben wirklich null ahnung.
    Deswegen erhoffe ich mir, hier einige Tips einholen zukönnen, da ja schon Erfahrene dabei sind. :wink:

    Gruss

    Salma

  2. #2
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    323

    Trampererfahrungen habe ich keine.
    Aber ich habe schon Tramper mitgenommen.
    Am besten gepflegt aussehen und an den Raststätten höflich
    nachfragen.
    Also an der Tanke, im Verkaufsraum oder beim Essen.

    Die große Frage ist die Sicherheit.
    Am besten ihr gebt vor dem Einsteigen das Autokennzeichen
    einer Vertrauensperson durch.
    Ebenso, wann ihr euch wieder meldet und wenn ihr den Wagen wieder verlasst.

    Geht es euch nur um das Trampen, oder wollt ihr einfach nur billig nach Touluse ?
    Wenn es nur um das billige geht, sind die Mitfahrzentralen besser,
    es gibt auch Busrouten quer durch Europa, die Supergünstig
    und sehr unbequem sind.

    VG
    Achim
    Wer nichts macht, macht keine Fehler.
    Aber das ist ja langweilig

  3. #3
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    1.060

    Zitat Zitat von Tourix
    Die große Frage ist die Sicherheit.
    Ja, "safety first" muss ich an der Stelle auch ganz dick unterstreichen!
    Macht euch zunächst mal ausgiebig darüber Gedanken, wie ihr euch in unterschiedlichen kritischen Situationen verhaltet.

    Wo wollt ihr eigentlich übernachten?

    Grüße
    Buschmann

  4. #4
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    505

    Hallo,

    ich bin früher selbst öfters getrampt, nach Italien und Österreich/Wien.
    Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht. Nach Italien bin ich zusammen mit einem Freund getrampt. Geschlafen haben ich/ wir in der Nähe der Autobahnraststätte, Isomatte aufgerollt, Schlafsack und Poncho als Decke wegen der Feuchtigkeit.

    Wichtig ist, daß das Gepäck nicht sperrig ist und in einem Handgriff mitzunehmen ist. Ein Gepäckstück pro Person und nicht zu groß.

    Der Idealzustand ist, wenn man von Raststätte zu Raststätte mitgenommen wird. Parkplätze dazwischen können Tramperfallen werden und man kommt manchmal ewig nicht weg.

    Zur Sicherheit: Anschauen zu wem man einsteigt und abwägen. Unscheinbare Gegenstände griffbereit haben z.B. Kugelschreiber, buch oder harten Schreibblock, damit kann man gegen Hals etc. schlagen, die Freundin kann eine unscheinbare Haarnadel tragen usw. Im Auto würde ich beim Kampf keine Fäuste verwenden sondern offene Hände, Fingerstich zu Hals, Augen etc. oder Schwerthand benutzen. Aber diese Techniken sind sehr gefährlich und nur im Notfall zu benutzen.

    Wenn man Leute nicht direkt anspricht, hilft auch ein mittelgroßer Karton mit den Buchstaben des Zieles oder der nächsten Etappe.

    Gruß
    Ingo

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    Hallo Ihr!

    Erstmal vielen lieben Dank für eure Antworten!

    Die Tips zur Sicherheit sind sehr gut!
    1. Vetrauenspersonen vorm einsteigen und nach dem auststeigen anrufen.
    2. verschiedene Abwehrtechnicken.....
    etc. pp.
    Vlt. sollten wir vorher eine Selbstverteitigungs Kurs belegen.

    Nein, wir wollen nicht billig nach Toulouse kommen :wink:
    Es ist eher so:

    Im Moment besuchen wir einen Lehrgang und dieser endet angfang August diesen jahres. Wir beide sind sehr emotional und hängen drann...
    Wir hoffen, das wir durch das Trampen einen freieren Kopf bekommen und unseren Weg finden....Viel nachdenken und sehen, wie weit wir kommen und uns auch vlt. selber dabei kennenlernen.
    Unsere stärken und schwächen... Das das abnablen des Lehrgangs und der Menschen dort für uns leichter fällt, WEIL wir eben so zusagen die "Vogelsperspektive" erlebt/gesehen haben.

    Ja übernachten wollten wir in verschiedenen Jungendherbergen ( die wir vorher im net erkundigen und die Wegbeschreibung ausdrucken) und draussen mit ´nem Schlafsack.

    Und ein Zielpunkt haben wir schon gesetzt: Ein Freund in Toulouse.
    Bei ihm werden wir dann ein paar tage verbringen und uns dann auf dem Rückwegmachen.
    Wir überlegen noch, ob wir mit dem Zug zurück fahren oder zurück trampen.
    Wir haben ja nur 3 Wochen....

    Wir meinen das wirklich ernst. Lange tragen wir den Wunsch in uns, einfach mal wie ein Asket oder ähnliches einen Abschnitt des "Weges" zu gehen.

    Nun denn.

    Danke euch und freue mich über jeden Tip!

    Gruss

    Salma

  6. #6
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    323

    das wir durch das Trampen einen freieren Kopf bekommen
    Das bekomme ich am besten, wenn ich allein mit Rucksack durch
    Norwegens Hochebenen ziehe.
    Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden.

    Jugendherbergen sind manchmal für Einzelwanderer geschlossen.
    Aber da ihr ja nie genau wisst, bis wohin ihr bis zum Abend
    kommen könnt, könnt ihr euch auch nicht vorher anmelden.
    Am besten ihr nehmt einen Schlafsack und eine grüne Plane aus
    dem Baumarkt mit. Dann könnt ihr zur Not auch mal in den Büschen
    schlafen.

    Vernachlässigt auf keinen Fall die Sicherheit.
    Werdet niemals sorglos und beachtet die Tips.

    Ansonsten,
    viel Spaß !

    VG
    Achim
    Wer nichts macht, macht keine Fehler.
    Aber das ist ja langweilig

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo,

    da ihr beim Trampen an die Autobahn gebunden seid, fallen Jugendherbergen für euch weg.
    Egal ob man gute oder schlechte Erlebnisse dabei hat, das Abenteuer des Trampens lohnt sich!
    Ein Selbstverteidigungskurs ist nicht nötig, stärkt aber natürlich das Selbstvertrauen.
    Aber für die oben genannten Techniken braucht es ein Streetfighting Kurs o.Ä. Die wirklich fiesen und wirksame Techniken lernt man nicht in einem "normalen" Selbstverteidingungskurs.
    Aber generell finde ich es gut, wenn man sich etwas mit der Selbstverteidingung beschäftigt. Nicht nur fürs Trampen.
    Von Wien bin ich heimzus auch mit dem Zug gefahren.
    Ansonsten gilt, die negativen Erfahrungen bleiben meist gering und sie finden mehr in der Vorstellung als in echt statt, was nicht heißt, unvorsichtig zu werden. Es fahren ja nicht nur Verbrecher herum und zu 2 Männern steigt man eh nicht ein.

    Grüße
    Ingo

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