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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 1000
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 04.09.2007, 21:30 Titel: |
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| keine Ersatzreifen? |
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hejoehi Spaziergänger
Anmeldedatum: 02.09.2007 Beiträge: 8
Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 04.09.2007, 21:34 Titel: |
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| Ersatzreifen besorge ich mir falls nötig unterwegs - es gibt auch noch gewisse Notlösungen mit Stroh und Isolierband |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 1000
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 04.09.2007, 21:41 Titel: |
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Stroh und Isolierband?? Sachen gibt's.....
Das würde ich gerne mal live sehen - aber ein Bild täte es auch für den ersten Eindruck.
Grüße
Buschmann |
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hejoehi Spaziergänger
Anmeldedatum: 02.09.2007 Beiträge: 8
Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 04.09.2007, 21:57 Titel: |
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Hallo Buschmann,
Das mit dem Bild geht leider erst, wenn es mir wieder mal passieren sollte - ich hatte erst einmal einen solchen Totalausfall eines Mantels und das auch nur, weil ich nach einem Bremsklötzchenwechsel die Bremse so bescheuert eingestellt hatte, dass sie mir den Reifen seitlich aufschlitzte...
LG, Joe |
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hejoehi Spaziergänger
Anmeldedatum: 02.09.2007 Beiträge: 8
Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 05.09.2007, 12:30 Titel: Einige Relativierungen und Betrachtungen zum Reifenthema |
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Hallo zusammen,
wie schon beschrieben ist es mir erst einmal passiert, dass sich ein Reifen völlig verabschiedet hat und ich denke auch, dass dies bei genügender Achtsamkeit kaum passieren wird und mir damit auch nicht passiert wäre.
Zur Achtsamkeit gehört für mich auch eine vorsichtige Fahrweise, vor allem im Gelände und auf bergab Strecken – auch wenn es manche für unschicklich halten, schiebe ich auch mal bergab. Auf längeren Touren sind Verletzungen bei weitem das unangenehmste, was mir passieren kann. Überhaupt scheint sich das Schicksal immer die Stellen auszusuchen, an denen man nachlässig, oder angreifbar ist – aber vielleicht sehen das andere anders.
Zur Achtsamkeit gehört auch und vor allem, einen Reifen rechtzeitig zu wechseln, die Abnutzung und vor allem die seitlichen Mantelflächen im Auge zu behalten – zu meiner Philosophie gehört es auch, dass es sehr wichtig ist den Reifendruck keinesfalls unter 4.5 Bar absinken zu lassen.
Man hat im allgemeinen genügend Zeit, sich unterwegs einen neuen zu kaufen, wenn es nicht irgendeine Spezialgröße ist – wobei ich allerdings zugeben muss, dass ich das Phänomen schon oft bemerkt habe, dass man unterwegs viele Fahrradläden sieht und dass sich das schlagartig ändert, wenn man etwas aus einem solchen Laden bräuchte. Auch ist mir nicht bekannt, wie schwer, oder leicht Beschaffungsmöglichkeiten z. B. im Osten Europas sind – allerdings zieht es mich da auch nicht so sehr hin.
Im beschriebenen Fall hatte ich ein Bremsklötzchen etwas zu hoch eingestellt – die Wirkung der Bremse ging deshalb zum Teil auf die seitliche Mantelfläche des fast neuen Reifens. Bereits nach einem Tag verabschiedete sich der Reifen mit einem Knall und hatte einen seitlichen Riss von etwa 20 cm – auch der Schlauch war nicht mehr mit Flickzeug zu retten.
Ich habe dann das Innere des Mantels mit dünnen Weidenruten und Stroh, so prall wie es ging aufgefüllt und das Isolierband um das ganze Rad herum, in einer Art Kreuzstich, immer zwischen die Speichen durch umwickelt. Die hintere Bremse (es war das Hinterrad) konnte ich dann natürlich nicht mehr verwenden. Auf der Geraden konnte ich mit deutlich mehr Kraftaufwand, auf einer Art „Hoppelrad“ radeln – bergab habe ich es vorgezogen zu schieben, da ich, wie schon angedeutet, Zeiträume in denen die Verletzungen heilen gar nicht schätze... Das Ganze passierte im Fichtelgebirge – ich fand bereits nach etwa 20km einen geöffneten Fahrradladen...
Ich will nicht ausschließen, dass sich meine Meinung, dass es nicht nötig ist, einen Ersatzreifen mitzunehmen ändert. Das Management der Platz- und Gewichtsressourcen auf einer längern Tour geht für mich in die Richtung möglichst wenig Gewicht dabei zu haben - dafür bin ich bereit, bei einem Problem, mein Fahrrad auch mal 2 Tage zu schieben, mich langsamer fortzubewegen, oder gar zu Fuß weiterzugehen.
Da letzteres auch nicht gerade unwahrscheinlich ist, nutze ich z. B. Gewichtsressourcen lieber dafür, neben den Packtaschen meinen „Fährmann-Rucksack“, der mir schon lange treue Dienste leistet, dabei zu haben, da er sich bei Bedarf so aufpacken lässt, dass ich die gesamte Ausrüstung auch tragen kann.
M f G, Joe |
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mountain man Moderator
Anmeldedatum: 25.04.2007 Beiträge: 398
Wohnort: Gundelsheim
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Verfasst am: 07.09.2007, 14:35 Titel: |
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Hallo,
ab und zu mache ich auch gerne mehrtägige Radreisen. Aber zur Zeit fahre ich gewisse Strecken mit den Bikeline Radbüchern ab. z.B. im Juni
fuhr ich von Basel nach Mainz, in 4 Tagen. Das ist der Rheinweg und er geht noch weiter bis Rotterdam. Diesen etwa 500 km langen Abschnitt werde ich auch noch fahren, wahrscheinlich nächstes Jahr. Bei dieser Rheintour habe ich auch viel über den Rhein und seine Landschaft gelernt, besonders über die viele Rheinnebenarme. Ein starker Regen und schon können einige Wege überschwemmt sein. Ist mir passiert.
Übernachten tue ich auf solchen Touren meist auf Campingplätzen oder auch wild. Auf der Rheintour habe ich aber auch einmal in einem Naturfreundehaus übernachtet und bei 12€ die Nacht kann man nichts sagen. Campingplatz kostet etwa 10€. Bei der Rheintour war es fast unmöglich wild das Zelt aufzustellen. Die Gegend ist zu sehr "kultiviert" und oft weitsichtig flach. Bei Kehl bin ich dan nach Straßbourg hinübergefahren und einen Tag lang auf der elsässischen Seite gefahren. Am dritten Tag gings los. Wegen Baustellen am Rheinweg und Ufer waren ständig Umleitungen und ich fuhr selten auf dem angegebenem Weg der Karte in dem Bikelinebuch. Oft mußte ich mich durchfragen. Wie weit da ein GPS helfen kann, weiß ich nicht. Ich mußte auch feststellen, daß manchmal Campingplätze noch eingetragen sind, die nicht mehr existieren. So stand ich dann in Worms abends dumm da. Und nach etwa 100 km ist man auch schon müde. Ich nur noch etwa 25km weiter bis zum nächsten eingezeichneten Campingplatz. Das war aber eine Privatanlage Aber ich durfte dort mein Zelt hinter dem Restaurant aufbauen, gratis. Zum großen Teil versorge ich mich selbst, aber ab und zu gönne ich mir mal was.
Am Pfingsten habe ich mit meiner Familie einen Teil des Bodensee Rundweg gemacht. Es war auch ein Test für unsere Tochter. Drei Tage waren wir unterwegs. Die Landschaft am Bodensee ist traumhaft, die Campingplatzgebühren eine Unverschämtheit.
Mache ich diese Touren alleine, dann plane ich nichts großartig. Zur Not werde ich immer das Zelt irgendwo aufstellen können. Bei der Kocher- Jagst Tour war das kein Problem. Aber ich werde in Zukunft doch mal bei den eingetragenen Zeltplätzen anrufen, ob sie noch offen haben und noch existieren.
Grüße
Ingo |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 1000
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 25.09.2007, 17:19 Titel: |
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Hey Joe
wie haben sich die Dinge zwischenzeitlich entwickelt?
Grüße
Buschmann |
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