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Replay Moderator

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 234
Wohnort: Voralpen, also vor den Alpen ;)
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Verfasst am: 27.09.2007, 11:44 Titel: Quo vadis, Replay? |
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Nachdem mein gesundheitlicher Zustand es wohl für lange Zeit nicht zulassen wird, daß ich wieder mit Rucksack und Zelt auf Reisen gehe, muß eine andere Lösung für den Urlaub her. Aber was? Wie kommt man rum, ohne auf ausgetretene Touristenpfade angewiesen zu sein?
Eigentlich war die Lösung einfach. Nur draufkommen muß man halt. Die Lösung heißt "Wohnmobil". Damit ist man unabhängig, kann hinfahren wo man will, ist auf keine fremden Unterkünfte angewiesen und wetter- und winterfest ist die Sache obendrein auch.
Allerdings sind diese "Wurstbuden" nicht gerade billig Für eine abgeranze, 12 Jahre alte Schachtel werden etwa 12.000 Eulen aufgerufen Verdammt, der Einstig wird richtig teuer. Und so groß soll das Ding auch nicht werden, wir brauchen keine Villa auf Rädern. Auf eine undichte und feuchte Rübe haben wir aber auch keinen Bock. Die neuen Mobile sind alle recht groß, bei saftigen sechs Metern geht der Spaß los. Vom Preis ab 40.000 Galleonen mal ganz abgesehen...
Aber wir wurden fündig. Nächste Woche am Freitag holen wir den neuen, gebrauchten Urlaubsbegleiter ab. Es ist ein "Knaus Sport Traveller 505". Das Teil ist ein gutes Jahr alt und 5,35 Meter lang (oder kurz). Das Fahrzeug fährt sich wie ein PKW und es ist alles an Bord. Man kann darin relativ lange autark leben. Etwa 110 Liter Frischwasser und ein ebenso großer beheizter (friert sonst im Winter ein) Abwassertank sind da, Bad, Dusche, Klo, Heizung, komplette Küche, viel Stauraum, alles vorhanden. Das Bett im Alkoven ist 160 x 210 cm groß. Wir lassen noch eine Solaranlage einbauen.
Die erste große Reise mit dem Wohnmobil wird nach Schottland gehen.
Da ich aber auf die spartanische Variante mit dem Zelt nicht verzichten möchte, werden wir kleinere Reisen (drei oder vier Tage) mit dem Motorrad machen.
Grüße
Replay _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind, und sage - warum nicht? |
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Tourix Moderator
Anmeldedatum: 29.04.2007 Beiträge: 296
Wohnort: Hainburg
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Verfasst am: 06.10.2007, 22:22 Titel: |
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Es gibt auch ganz winzige Wohnmobile.
Es soll sogar Wohnmobile auf VW Caddy-Basis geben.
Wie das gehen soll, ist mir allerdings ein Rätsel.
Ich war übrigens auch schon sechs Wochen mit dem Wohnmobil in Schottland.
VG
Achim _________________ Wer nichts macht, macht keine Fehler.
Aber das ist ja langweilig |
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Replay Moderator

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 234
Wohnort: Voralpen, also vor den Alpen ;)
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Verfasst am: 07.10.2007, 11:56 Titel: |
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In einem Caddy ist nur ein Bett und eine Kochstelle, mehr nicht. Es ist im Endeffekt ein Zelt mit Blechwänden, wobei im Zelt mit Stoffwänden ein angenehmeres Raumklima herrscht als in einer Blechschachtel.
Wir haben auch schon in unserem Toyota Prius übernachtet. Das geht erstaunlich gut. Man klappt den Rücksitz um bekommt so einen glatten Boden vom Kofferraum bis zu den Vordersitzen. Penntüte ausrollen, fertig. Den Blick durchs Heckfenster in den Sternenhimmel gibt es gratis Trotzdem ist das nichts, um so zu reisen. Für eine Nacht ist es aber ganz brauchbar.
Bei mir ist es nur so, daß es sein kann, daß ich hin und wieder für einige Tage das Bett hüten muß (postvirales Erschöpfungssyndrom nach EBV-Infektion). Heilung gibt es bisher keine, diesbezügliche Forschung in Deutschland auch nicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern (England, USA, Kanada, Norwegen,...) gibt es in Deutschland für solche Patienten kaum kundige Ärzte und keinerlei Hilfe, weil man absolut berufsunfähig ist (ich habe privat vorgesorgt, also keine finanziellen Probleme).
Nur in der Schweiz und in Kanada wird an diesem Thema geforscht. Derzeit werden zwei Ansatzpunkte verfolgt. Die Kanadier gehen von einer Kommunikationsstörung des Immunsystems aus, welche durch die EBV-Viren ausgelöst wurde, die Schweizer setzen am Hypothalamus an, weil man davon ausgeht, daß die EBV-Viren dort Schäden verursacht haben. Meiner Erfahrung nach sind beide Ansätze richtig und die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen zu finden ist.
Wenn man in Kräuterkunde gut aufgepaßt hat, kann man wenigstens die Symptome einigermaßen behandeln. Aber eine Lösung ist das auch nicht wirklich, aber es schafft wenigstens Linderung.
Stenge ich mich zu sehr an (auch geistig), reagiert der Körper mit Erkältungssymptomen (vor allem Fieber und Halsschmerzen), totaler Erschöpfung, Kopf- und Gelenksschmerzen (bei mir ist die linke Schulter dann nahezu bewegungsunfähig). Leichte Halsschmerzen, verschiedene Gelenksschmerzen und Konzentrationsschwäche sind chronisch. Leider ist die Schwelle, bis zu der ich mich fordern kann, sehr niedrig. Bei sommerlicher Hitze reichen fünf Minuten Fußweg, dann ist schon Ende im Gelände. Bei kühleren Temperaturen und Bewölkung reicht meine Batterie deutlich länger.
Daher ist es klar, daß Rucksackreisen die nächste Zeit (die nächsten Jahre) nicht drin sind. Ich kann keinerlei Sport mehr treiben. Das ist hart, da ich immer dreimal die Woche Sport gemacht habe und ich ausgebildeter Fitneß-, Gesundheits-, Ernährungs-, und Cardiotrainer bin. Den Sport habe ich seit 16 Jahren, immer regelmäßig, gemacht. Mein Ruhepuls lag bei 43 Schlägen/min. Und plötzlich geht das alles nicht mehr
Entweder kann ich jetzt Pauschalreisen buchen *würg* oder zu Hause bleiben. Beides kommt für mich nicht in Frage. Es bleibt also nur die Lösung mit dem Wohnmobil. Wenn ich unterwegs einen Zussammenbruch habe ("Crash" gennant), kann ich im Wohnmobil jederzeit und überall das Bett hüten, "Heiltränke" oder andere Dinge herstellen und trotzdem autark bleiben.
Grüße
Replay _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind, und sage - warum nicht? |
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Tourix Moderator
Anmeldedatum: 29.04.2007 Beiträge: 296
Wohnort: Hainburg
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Verfasst am: 07.10.2007, 17:40 Titel: |
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Hört sich übel an, besonders wenn man vorher so aktiv war.
Bei verschiedensten Krankheiten haben sich langsames, aber konstantes Aufbautraining nicht als heilend, aber als Krankheitsabschwächend gezeigt. Entgegen der Erwartungen der Ärzte. Ob das auch bei dir eine Lösung wäre kann mit Sicherheit derzeit niemand sagen.
Jedenfalls wünsche ich dir, dass du mit Wohnmobil wieder aktiv sein kannst.
VG
Achim _________________ Wer nichts macht, macht keine Fehler.
Aber das ist ja langweilig |
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Replay Moderator

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 234
Wohnort: Voralpen, also vor den Alpen ;)
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Verfasst am: 07.10.2007, 19:24 Titel: |
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In diesem Fall hilft leichtes Aufbautraining leider nicht. Eher im Gegenteil, damit haut man sich erst recht in die Pfanne. Das sind meine Erfahrungen und deckt sich mit den Erfahrungen anderer entsprechend erkrankter Leute, mit denen ich Kontakt habe.
Tja, beschissen, aber es hilft nichts. Hintern zusammenkneifen und durch. Eine Alternative gibt es nicht, also heißt es aus der gegebenen (und unabänderlichen) Situation das beste machen.
Grüße
Replay _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
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