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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 920
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 27.04.2008, 17:47 Titel: |
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| mountain man hat Folgendes geschrieben: | | Als Christ sehe ich diese Dinge gelassener und weiß, es gibt Gottes Gerechtigkeit, die letztendlich alles entscheiden wird. Da die Bibel zu solchen ungerechten Situationen viel zu sagen hat und Wege aufweist, gehe ich diesen Weg und bin bisher sehr erfolgreich damit gefahren. |
Dann könntest du dich in aller Ruhe zurücklehnen und die Dinge auf dich zukommen lassen.
Tust du aber nicht, und das macht dich krank. Das ist nicht gut.
Geben ist seliger denn nehmen. Ich halte nur ungern die andere Wange hin.
Wenn sich die Geschichte schon gesundheitlich äußert, dann kann ich das nicht unbedingt als „erfolgreich“ bezeichnen.
| mountain man hat Folgendes geschrieben: | | Wo gibt es bei mir Verbesserungspotential? Ich bin immer offen für neue Ratschläge. |
Damit meine ich den eigenen Angriff. Wenn ich von Argumenten rede, ist damit nicht das totdiskutieren gemeint. Argumente können auch mal weh tun.
Grüße
Buschmann |
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mountain man Moderator
Anmeldedatum: 25.04.2007 Beiträge: 388
Wohnort: Gundelsheim
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Verfasst am: 27.04.2008, 18:20 Titel: |
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Buschmann sagte
"Argumente können auch mal weh tun."
Ja, genau! Das meine ich auch die ganze Zeit. Man muß nicht ständig etwas zu sagen haben oder sich rechtfertigen.
Besser ist es den richtigen Zeitpunkt abzuwarten und kräftig gegen kontern. Der Gegenschlag muß sitzen!
Kontert man ständig, verrennt man sich und man verausgabt sich.
In einer Mobbingsituation lauert jeder auf den Fehler des Anderen.
Da ist auch Weitsicht angebracht und z.B. den Gegner in eine falsche Richtung laufen lassen oder in in falsche Sicherheit wägen lassen.
Taktik braucht man beim Gegenmobbing und jeweils den richtigen Zeitpunkt.
Natürlich, bin ich ja nicht aus Stein. Diese fast 4 jährige Situation bleibt nicht ohne Spuren.
Grüße
Ingo |
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mountain man Moderator
Anmeldedatum: 25.04.2007 Beiträge: 388
Wohnort: Gundelsheim
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Verfasst am: 28.04.2008, 21:35 Titel: |
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In meinem Fall gibt es noch etwas zu sagen.
z.B. wurde ich vor Kurzen mon meinem Meister körperlich angegriffen, in den Schwitzkasten genommen und er fragte dann, ob er meinen Kopf gegen die Wand schlagen soll.
Dieser Vorfall wird vom Arbeitgeber total ignoriert und auf meine Frage, wie ich in Zukunft vor dem Meister geschützt werde, wurde ich vom Geschäftsführer angebrüllt, keineswegs wird er etwas dagegen tun und es ist eine Frechheit, daß ich überhaupt noch hier bin. Warum ich nicht verschwinde!
Was kann man gegen so viel Hass tun?
Grüße
Ingo |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 920
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 29.04.2008, 10:15 Titel: |
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Was man dagegen tun kann?
Ich kenn da ein paar sehr effektive Hebeltechniken. Aber an der Stelle hätte schon der Griff in die Weichteile genügt.
Dazu bitte keine Wenn's und Aber. Zum einen ist es Notwehr, zum anderen sind es Maßnahmen, die im Nachhinein nicht mal sichtbar sind - aber enormen Respekt verschaffen.
Grüße
Buschmann |
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Replay Moderator

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 227
Wohnort: Voralpen, also vor den Alpen ;)
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Verfasst am: 29.04.2008, 11:11 Titel: |
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Genau - der beherzte Griff in die Eier sorgt dafür, daß der Meister erst mal eine Oktave höher singt und er wird es sich in Zukunft überlegen, ob er nochmal körperliche Gewalt anwendet.
In so einem Fall wäre ich nicht zimperlich, also richtig kräftig zupacken. Auf eine Aktion folgt eine Reaktion.
Grüße
Replay _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind, und sage - warum nicht? |
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mountain man Moderator
Anmeldedatum: 25.04.2007 Beiträge: 388
Wohnort: Gundelsheim
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Verfasst am: 30.04.2008, 07:20 Titel: |
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Nein, nein, ich meinte nicht den den Selbstverteidingungs Aspekt, der ist mir bewußt.
Ich meinte das Verhalten der Geschäftsführung!
Aber wie ist diese Sache juristisch zu behandeln?
Ohne Zeugen wird so ein Fall eingestellt, weil Aussage gegen Aussage. Weil niemand beweisen kann, wer angefangen hat.
Juristisch kann man nur erreichen, daß z.B. diese Person, wenn es ein Vorgesetzter ist, nicht mehr für den Gemobbten Weisungsberechtigt ist. Das könnte man arbeitsrechtlich durchsetzen.
Desweiteren wird halt dieser Fall, auch wenn nicht nachweisbar ist wer angefangen hat, zu den Akten gebracht.
Welches bei einer Gerichtsverhandlung zur Sprache kommen würde.
Das Verhalten des Arbeitgebers auf diese Sache kann dann eventuell ein Pluspunkt für den Gemobbten sein.
Wie man sieht, ist Mobbing juristisch ein ganz schwerer Brocken.
Der Teufel steckt im Detail. Alles muß nachweisbar sein und das ist nicht immer leicht für die Gemobbte.
Bei Mobbingfällen gibt es generelle Grundregeln zu beachten, aber jeder Fall muß gesondert beachtet und behandelt werden.
Das muß man bei der Mobbingberatung beachten, denn man kann nicht alle Fälle über einen Kamm scheren.
Leider kommt hier immer nur mein Fall zur Sprache, was die Sache hier sehr Einseitig macht.
Es gibt so viele Fälle in verschiedenen Bereichen.
Ich hoffe, es kommt hier noch mehr zusammen, was man gemeinsam "betrachten" kann.
Grüße
Ingo |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 920
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 30.04.2008, 11:10 Titel: |
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Natürlich gibt es Unterschiede, aber die Grundrichtung bleibt dieselbe.
Zunächst mal stelle ich die Frage in den Raum: Muss denn tatsächlich alles juristisch nachvollziehbar sein bzw. braucht man generell den juristischen Weg?
Wie verhält sich denn die Sache mit deinem „Schwitzkastenmeister“? Tut sich da etwas auf juristischer Ebene?
Also ich bezweifle das mal.
Bevor nachgewiesen werden muss wer angefangen hat, muss doch erst mal nachgewiesen werden, dass überhaupt etwas stattgefunden hat.
Wenn mir einer ans Fell will und er zieht dabei den Kürzerren, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er diese Peinlichkeit nicht unbedingt an die große Glocke hängt. Wenn doch hat er das Problem, dass er den Ablauf schildern muss, Und damit kommt er ganz sicher in größere Beweisnot.
Grüße
Buschmann |
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mountain man Moderator
Anmeldedatum: 25.04.2007 Beiträge: 388
Wohnort: Gundelsheim
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Verfasst am: 30.04.2008, 14:32 Titel: |
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Nein, den juristischen Weg braucht man nicht grundsätzlich, aber je nach Mobbingstufe, kommt man nicht daran vorbei.
Zunächst möchte ich hier einmal klarstellen, daß dieser Thread nicht eine Erörterung meines "Falles" ist, sondern er soll ein Versuch sein über Mobbing aufzuklären.
Von juristischer Seite her, was hier nur bedingt der Fall sein kann und auch von der eigenen Seite her, was man selbst tun kann oder auch Beispiele aus eigenen Erfahrungen.
Da ich leider alle Stufen des Mobbings, außer dem Kaltstellen und der Kündigung schon durchlaufen habe, kann ich natürlich einige Beispiele bringen.
Andere Fälle gibt es hier bis jetzt noch nicht, deshalb sieht es langsam nach einer Selbstdarstellung meinerseits aus. Was nicht beabsichtigt ist!
Gegen den "Schwitzkastenmeister" bin ich nicht juristisch vorgegangen und werde es auch nicht. Aber der Fall ist beim Integrationsamt registriert und der Arbeitgeber von denen darüber Informiert worden, damit nichts unter den Tisch gekehrt werden kann. Der Anwalt hat mir telefonisch rechtliche Auskunft gegeben.
Anwalt kostet Geld, Integrationsamt, welches fast den gleichen Stellenwert hat, kostet nichts.
Unser "Gerangel" wurde von Kollegen gesehen, aber nicht von Anfang an. Ich kann hier aber versichern, daß die Sache für den Meister schmerzhafter war als für mich.
Grüße
Ingo |
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Tourix Moderator
Anmeldedatum: 29.04.2007 Beiträge: 269
Wohnort: Hainburg
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Verfasst am: 30.04.2008, 22:59 Titel: |
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Mir ist da eben noch die Handwerkskammer eingefallen.
Es wäre vielleicht mal eine Idee, diese auch mal über den
Schwitzkastenmeister und der Reaktion deines Arbeitgebers zu
informieren.
Aber auch hier gilt: Deine Sache glaubwürdig vorzubringen.
Am besten auch Belege (Arztatteste, etc.) vorzulegen.
VG
Achim _________________ Wer nichts macht, macht keine Fehler.
Aber das ist ja langweilig |
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angeltoy Spaziergänger
Anmeldedatum: 06.06.2008 Beiträge: 2
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 09.06.2008, 13:28 Titel: |
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Hallo, ich bin neu hier und würde mich auch gerne zum Thema Mobbing einbringen, da ich glaube auch betroffen zu sein...
Ich arbeite seit knapp 2 Jahren Teilzeit auf dem Arbeitsplatz, auf dem ich vor vielen Jahren (vor den Kindern) ganztags in einer höheren Position gearbeitet habe. Meine Kolleginnen scheinen alle ganz "wischdisch" zu sein und machen "niemalsnie" solche Fehler, auf die ich immer postwendend angesprochen werde! Meist sind es Dinge, von denen ich nicht wußte, dass sie gemacht werden müssen - weil niemand es für nötig befunden hat, mich darüber zu informieren! Tja, und so gehe ich nun seit knapp 2 Jahren täglich morgens in die Arbeit mit der Hoffnung, der Tag möge nicht allzu schlimm sein, damit ich nachmittags regelrecht "fähig" bin, mich um meine Kinder und sonstiges zu kümmern.
Ich mach es übrigens inzwischen ähnlich, wie - ich glaube es war Pathfinder - gemeint hat: ich begegne den Kolleginnen mit Freundlichkeit und versuche ihre spitzen Bemerkungen zu ignorieren. Oft frag ich einfach nach, als ob ich es nicht verstanden hätte und versuche das beste daraus zu machen. Ich versuch es einfach nicht zu nah an mich ran zu lassen und denk mir einfach: was muss das für ein armes Mäuschen sein, wenn sie es nötig hat, ihre Unzulänglichkeit so zu verbergen...
Soweit so gut... jetzt ist es raus...
ist schon eine Überwindung für micht, das hier so abzulassen, nachdem ich zeitweise ja dachte, ich bilde es mir nur ein und wenn, dann liegt es sicher nur an mir...
Liebe Grüsse,
angeltoy |
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