|
::
|
| Autor |
Nachricht |
Allysonn Spaziergänger

Anmeldedatum: 21.04.2007 Beiträge: 41
Wohnort: Riesa
|
Verfasst am: 24.03.2008, 21:47 Titel: |
|
|
Huhu, Mister 2??
Darf ich auch ein Hallo loswerden, auch wenns etwas spät ist?
HALLO
Zum Thema Wolf: Ich habe das Problem täglich: Radler helfen auch über den Schlüppies! Es sei denn, du trägst Schlüpfs mit Bein. (Meine Radler sind aus Elasthan, die aus Baumwolle sind eher durchgeschubbert, als man "Mifd verdammich" sagen kann)
Zum Thema Popo-Filz: Hast dus mal mit Rasieren versucht? Klingt vielleicht unmännlich, ist aber bei deinem Problem sicher hilfreich und es erleichtert auch die Popo-Reinigung erheblich. Po-Haare wachsen ziemlich langsam, deshalb solltest du mit einer "Vor-Wander-Rasur" hinkommen, wenn du einen Monat unterwegs sein möchtest. Du musst auch nicht auf Optik rasieren (was alleine eh schlecht geht), es reicht eine grobe "Ohne-Hingugg"-Rasur. Du kannst ja fühlen, obs noch haart oder nicht.
So, nun werd ich züchtig schamesrot, einem fremden Mann solche Tipps gegeben zu haben...
Allysonn _________________ Das Leben besteht zu fünf Dritteln aus Fragen... |
|
| Nach oben |
|
 |
Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 1000
Wohnort: Adlkofen
|
Verfasst am: 24.03.2008, 22:16 Titel: |
|
|
Hey Allysonn,
schön mal wieder was von dir zu hören! Machen deine Trainingsvorhaben Fortschritte?
Zu deinem Rasiertipp: Als ich mich noch im Gesicht rasierte, klappte das nur, wenn ich sah, wohin ich die Klinge führte. Auch von anderen, die das ohne Spiegel probiert hatten weiss ich, das haut nicht hin.
Mal ganz abgesehen von den Verrenkungen - wie soll das am Allerwertesten gelingen?
Grüße
Buschmann |
|
| Nach oben |
|
 |
Allysonn Spaziergänger

Anmeldedatum: 21.04.2007 Beiträge: 41
Wohnort: Riesa
|
Verfasst am: 25.03.2008, 15:42 Titel: |
|
|
Also ähm...ja, ich weiß ja nicht, ob ich das hier so ausplaudern darf, aber wenn ihr alle dicht haltet, verrat ich euch: Mein Kerlchen rasiert sich immer dahinten mit sonem Nass-Vibrier-Rasierer (M3Power). Das geht ziemlich gut. Mit Messer stell ichs mir allerdings wirklich grauselig vor.
Meine Vorbereitungen fürs eigene Wandern sind im Gange. Ich hab ne Kur zum Dünnerwerden gekriegt, da wird auch viel gelaufen. Und wenn das Wetter hier endlich mal weniger aprilig wird, werd ich auch danach hier draußen rumgurksen... Langsam kann ich den Hometräner nich mehr sehn....*örks*
Ally _________________ Das Leben besteht zu fünf Dritteln aus Fragen... |
|
| Nach oben |
|
 |
mountain man Moderator
Anmeldedatum: 25.04.2007 Beiträge: 398
Wohnort: Gundelsheim
|
Verfasst am: 25.03.2008, 17:17 Titel: |
|
|
Hallo 2?
ich verstehe das Problem mir der Luftline laufen nicht!
Wenn du auf den markierten Weitwanderrouten läufst, dann werden da auch die "umgehungen" ebenfalls angezeigt und die sind immer noch so gut es geht auf direktem Weg. Außerdem ist Deutschland ja nicht ständig von irgendeinem Militärgebiet unterbrochen.
Solltest du dennoch auf direktem Wege über die Felder usw. gehen und du wirst vom Bauer gejagt, schafft du vielleicht auch 120 km am Tag. So bist du schneller im Süden.
Wasser vom Friedhof ist eine sichere Variante, in Karten sind auch meist Quellen und Brunnen eingezeichnet, die man auch ansteuern kann, sie können aber je nach Wetter auch mal trocken sein.
Katadin Filter halte ich in Deutschland für unnötig, oder du möchtest direkt aus Bächen filtern.
Gruß
Ingo |
|
| Nach oben |
|
 |
Zweifragezeichen Spaziergänger
Anmeldedatum: 21.03.2008 Beiträge: 14
Wohnort: Immenstadt
|
Verfasst am: 25.03.2008, 19:19 Titel: |
|
|
Hallo!
Erstmal Danke für den Tipp mit der Podexrasur, Allysson...
Ich geh noch mal in mich und verharre dort. Und denke darüber nach, ob ich das wirklich will... Lach...
Na gut, so nen Elektro-nassrasierer hab ich am Start, wenns funktioniert, schweige ich einfach das Thema tot und wenn nicht - melde ich mich mit Riesengejaule. Aber ohne Bildbeweis.
Mountain Man, bei dem Problem mit dem mil. Sperrgebiet gehts speziell um den Heavy Metal Playground in der Lüneburger Heide. Und wie ichs drehe oder wende, meine Route (LL) würde durchgehen. Aber ich werd wohl dann auf den Fernwanderweg schwenken.
Was die Kartenplanung angeht, ich bin online fündig geworden und kann meinen Track auf ner digitalen TK 25.000 planen. Das werden noch viele Abende werden, aber so bekomme ich auch langsam ein Gefühl für diese Aufgabe, die ich mir da ausgesucht habe.
Ich habe die Übersetztstellen über den Nord-Ostsee-Kanal und die Elbe schon ausgemacht, da gönn ich mir ne Überfahrt per Fähre. Samt Fährwurst.
Den Stoffbeuteltipp für die Aufbewahrung vom Kochgeschirr, werd ich umsetzen!
Zu guter letzt: Beef Jerky, was für ein fantastisches Zeug ist das den bitte? Hatte mich in Kanada doch etwas darin verliebt, einmal hatte ich sogar das Glück, Salmon Jerky probieren zu dürfen.
Ich könnt mir das als tolle Ergänzung zur Marschverpflegung vorstellen und habe schon ein paar Rezepte im Netz gefunden, nebst Anleitung zur Backofentrockenmethode.
Hat da jemand Erfahrungen mit? Eventuell Rezepte für tolle Marinaden? Tipps und NoNo-Hinweise für Zubreitung und Lagerung?
Reflexartig denk ich da so an den Buschmann, nachdem ich die Yukonberichte gelesen hab....
Ok, ihr Lieben, ich mach mich wieder an die Karten!
Bis später!
2?? |
|
| Nach oben |
|
 |
Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 1000
Wohnort: Adlkofen
|
Verfasst am: 26.03.2008, 19:36 Titel: |
|
|
Beef Jerky – ja eine Variante des guten alten Pemmikan.
Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich es selbst noch nicht hergestellt habe. Das steht zwar auf meiner ToDo-Liste, hilft dir aber im Moment leider nicht weiter.
Die Eigenherstellung soll auf jeden Fall nicht ganz ohne sein. Bestell dir doch vielleicht erst mal ne Probe aus dem Internet.
Grüße
Buschmann |
|
| Nach oben |
|
 |
PATHFINDER Wanderer

Anmeldedatum: 30.09.2007 Beiträge: 78
Wohnort: München
|
Verfasst am: 01.04.2008, 23:18 Titel: |
|
|
Hi,
ein tolles Vorhaben hast Du da, respekt.
Zwei Dinge möchte ich dazu gerne anmerken.
zum "Po-Haar-problem", wenn ich richtig verstanden habe, dann gehts in bälde los, mit deiner tour? rasier dir um himmels willen jetzt bloss nicht den hintern. du hast dort ja offensichtlich nen empfindlichen bereich. wenn du dich da jetzt rasierst, ist das risiko, dass du das nicht verträgst, extrem gross. das bedeutet dann eine eklige entzündung, die vermutlich in ein sehr langanhaltendes ekzem übergeht, da an dieser stelle die heilung bedingt durch kleidung, wenig luft plus reibung endlos dauern kann.
dazu kommt, dass die haare nachwachsen werden. das bedeutet, selbst wenn du das rasieren verträgst (was ich bezweifle), wird es irgendwann anfangen zu pieksen, die stacheligen nachwachsenden haare werden dir spätestens während der tour die haut so dermassen reizen, dass du nicht mehr laufen kannst.
ist ungefähr so, wenn du dir die achseln das erste mal rasierst und dann paar stunden trainierst und schön schwitzt. brennt wie sau. wenn dann die haare noch nachwachsen reizt es nochmehr. haut benötigt WOCHEN um sich an ne rasur zu gewöhnen.
der tipp ist wahnsinn, echt.
ich würde mir an deiner stelle gesässcreme in nem radsport geschäft kaufen. radfahrer haben das problem nämlich exorbitant öfter als wanderer, da der sattel zusätzlich reibt. die creme verhindert die reibung und beugt entzündugen vor.
auch achten, keine unterhosen zu tragen, die sich beim laufen wie ein string in die ritze ziehen, nicht umsonst haben radhosen keine nähte!
zur mentalen seite deines vorhabens. ich bin mir sicher, dein opa wird dir unterwegs "begegnen", das wird dir kraft geben. denk daran, wenns mal eng wird und du hinschmeissen willst  |
|
| Nach oben |
|
 |
Zweifragezeichen Spaziergänger
Anmeldedatum: 21.03.2008 Beiträge: 14
Wohnort: Immenstadt
|
Verfasst am: 06.04.2008, 10:40 Titel: So, nun wird konkret - ich stelle vor: Meine Tourplanung! |
|
|
Hallo geschätzte Gemeinde!
Danke für Eure Tipps und Kommentare!
Zu Euren Hinweisen und Tipps schreib ich am Ende meiner Vorstellung ein paar Zeilen!
Doch hier erstmal zur Projektvorstellung:
Vorhaben, Zeitplan
Zu Fuß von Flensburg nach Kempten mit Übernachtung ausschliießlich im 1000-Sterne-Hotel
Als Tagesmarschleistung gehe ich zunächst von 25km aus, wobei ich täglich bis sieben Stunden Marsch mit jeweils 1 1 1/2 Stunden Pause für realistisch halte. Alle fünf Tage werde ich einen Pausentag einlegen, um nachzuversorgen, Ausrüstung zu pflegen und zu reinigen und vor allem um mich zu erholen. Die Gesamtstrecke Luftline beträgt 786,68 km, basierend auf googleEarth.
Mit Umgehungen und Routenanpassungen plane ich eine Laufstrecke von 950 km, daher kalkuliere ich 46 Tage ein. Eineinhalb Monate plus zwei Tage, ich denke, das ist nicht unrealistisch. Beginn der Tour am Samtag, 19.04.2008, Ankunft in KE 06.06.2008.
Die acht Reservetage dienen aber auch dazu, eventuelle Verzögerungen durch Wetter oder anderer Faktoren kompensieren zu können.
Streckenführung, Orientierung:
Abschnitt 1: Schleswig-Holstein bis Elbe
Im Streckenabschnitt von Flensburg bis zur Elbe folge ich zunächst dem Ochsenweg, der von der GE-DK-Grenze ziemlich direkt nach Wedel bei Hamburg führt. Da dieser alte Wikingerhandelsweg in der Gegenwart allerdings aus touristischen Gründen hakenschlagenderweise von Kirche zu Kirche und Hügelgrab zu Hügelgrab führt, habe ich die Route etwas gestrafft.
Besonderheiten im ersten Streckenabschnitt
Überschreiten des Danewerks, einem Schutzwall, der die Wikinger von den Sachsen schützen sollte. Das Danewerk wurde damals entlang der kürzesten Verbindung von Nord- und Ostsee errichtet und endete im Osten bei Haithabu. Dieser Wall trennte damals die kimbrische Halbinsel vom Festlandeuropa und somit auch Kulturräume.
Querung des Nord-Ostsee-Kanals mit der Fähre Breiholz, die Fähren über den NOK sind kostenlos, ist so ein Ding aus der Kaiserzeit. Da dieser Kanal künstlich geschaffen ist und mittlerweile eine Bundeswasserstraße, kost´das Übersetzen nix.
Südlich des NOK ändert sich das Landschaftsprofil, es wird nun zunehmend flacher und auch trockener vom Boden. Entlang des Naturparks Aukrug geht es weiter an Kropp, Hohn, Itzehoe bis in die Elbmarsch bei Wedel. Mit der Fähre Schulau (bekannt durch die Schiffsbegrüßungsanlage) wird dann, diesmal kostenpflichtig (4€) nach Niedersachsen übergesetzt.
Abschnitt 2: Niedersächsische Elbmarsch bis Lüneburger Heide
Von Jork, dem Fähranleger, geht es nun weiter durchs Alte Land, bekannt durch seine Obstplantagen. Das wird sicher ein schöner Anblick, zu dieser Jahreszeit. Alledings ist der Bodenzustand als flach, nass und durch unzählige entwässerungsgräben zur Luftlinienquerung als nicht geeignet zu bezeichnen.
Also, auf Straßen zurückgreifen. Über Buxtehude gehts dann W-lich Buchholz/Nordheide in die Lüneburger Heide, eines der augeschmausmäßigen Highlights und das erste "emotionale Etappenziel".
Besonderheiten im zweiten Streckenabschnitt
Der besondere Reiz dieses Teils liegt für mich im Gegensatz der Kulturlandschaft Altes Land und der rauhen Schlichtheit der Region Lüneburger Heide. Zwar habe ich ein gutes Gefühl für Distanzen entwickelt, aber je flacher die Gegend und um so weniger der Fortschritt der Route "sehbar" ist, wird das auch eine erste mentale Herausforderung, bis es dann in die bewaldete Region geht.
Abschnitt 3: Lüneburger Heide bis N-lich Hannover
Oft besungen und in unzähligen Wanderkarten, -führern und auch im Netz besprochen gehe ich lediglich auf die für mich relavanten Informationen ein. Die Lüneburger Heide ist der erste Bereich, der durch eine Wanderkarte abgedeckt wird. Es gibt ein gut ausgebautes Wanderwegenetz, das, wenn es mit dem Luftlinientrack korreliert, genutzt wird. Möglichkeiten zur Nachversorgung wird es ausreichend geben. Nach Austritt am Südrand der Heide führt der Track ziemlich genau über den Golfplatz bei Langenhagen nördlich Hannover. Ich freue mich auf einen exquisiten Tee am 14. Loch. So eine Fahnenstange gibt doch sicherlich nen guten Pfahl fürs Tarp ab, was....?
Besonderheiten im dritten Streckenabschnitt
Sicher wieder der Kontast zwischen ruhiger, weiter Natur und diesmal der brummenden Großstadt Hannover. Aber auch die Querung des Truppenübungsplatzes südöstlich Fallingbostel, nun, hier komme ich nicht ums Umlaufen herum. Ich gehe nicht davon aus, dass mich Britische Soldaten freundlicherweise ohne Irritationen ein paar Kilometer nach Süden bringen, wenn ich dort aufgegriffen werden sollte. Hannover wird wie schon gesagt auch noch so ne Kiste. Die Stadt werde ich nicht umlaufen, sondern schnellstmöglich durchfahren. Nur ungern möchte ich 1 1/2 Tage in Sichtweite der urbanen Ausläufer übernachten. Passt mir nicht. Versaut mein Chi. Daher, ruck zuck durch da.
Abschnitt 4: S-lich Hannover (Laatzen) bis Niedersachsen (Süd
So, allmählich geht es aus der norddeutschen Tiefebene hinaus, die ersten Steigungen würzen die Trassenführung mit etwas Abwechslung. Ich habe die Routenführung westlich des harzes gewählt, auch, wenn dieser einen gewissen Reiz auf mich ausübt. Aber, ich muss langfristiger denken und haushalten! Außerdem- der läuft ja nicht weg.
Besonderheiten im vierten Streckenabschnitt
Mir ist hinsichtlich der Planung nichts Wesentliches aufgefallen, außer, dass ich nach Abschluss dieses Teils dann schon mein 2. Bundesland durchquert habe.
Abschnitt 5: Hessen Thüringen Hessen
Auf Höhe Friedland kome ich nach Hessen rein, dort hat mir bei der Planung eine .kmz-Datei geholfen, die ich im Netz aufgestöbert hab. Eine vielzahl kleiner Orte ist darin angegeben, was das lästige hin- und her zwischen Karte, Atlas, map24 und googleEarth etwas reduzierte.
Gut. Über Sontra, Geisa, Tann, Hilders geht es eigentlich immer munter entlang der Landesgrenze zwischen Thüringen und Hessen und umgekehrt hin und her. Höhe Wüstensachsen habe ich dann auf meiner Steuerbordseite die Wasserkuppe und folge dem Track bis zum Heidelstein, wo es dann schon in den Freistaat Bayern reingeht. Die Rhön ist nun schon fast durchschritten.
Besonderheiten im fünften Streckenabschnitt
Steigungen! Nun geht es richtig rund und ich denke, ich muss hier oft meine Tagesmarschleistung anpassen! Ohne Karte geht hie auch nichts mehr, vor Ort entscheide ich, ob es eine Topo ooder Radwanderkarte wird.
Abschnitt 6: Ab ins Mittelfränkische bis Mainquerung
Bad Bocklet, Bad Kissingen werden passiert, Werneck, Bergtheim immer weiter immer weiter, bis zur Mainquerung bei Marktbreit. Anfangs noch sehr bewaldet, geht es dann in eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Ebene über. Ich erwarte? - schönes Wetter.
Besonderheiten im sechsten Streckenabschnitt
Wird noch bearbeitet!
Abschnitt 7: Von Marktbreit/Main bis Rothenburg o.dT.
Auch hier führt der Weg hauptsächlich durch ackerbaulich und viehwirtschaftlich genutzte Regionen doch sicherlich wird es imer wieder mal ein Wäldchen geben, in das ich mich zurückziehen kann.
Rothenburg wird W-lich passiert, hier plane ich eine Erholungsphase ein, denn bald gehts zur Sache!
Besonderheiten im siebten Streckenabschnitt
Na im Fränkischen freue ich mich natürlich speziell über die kulinarischen Mögichkeiten der Nachversorgung! Lecker Hausmacherwurst, Weinchen, Bierla, Bratwürscht, Sauerteigbrot, Presssack... Da geht so einiges, außerdem muss man ja auch den Mineralienhaushalt achten. Außerdem erinnert es mich an meine alte Heimat.
Abschnitt 8: Rothenburg o.dT. bis Schnelldorf, Eintritt BaWü
Wie in den bereits vorher erwähnten Abschnitten 6 und 7 geht es durch rurale Regionen mit Waldanteilen. Hier wird es Kartenmäßig erheblich entspannter, da dürfte sogar das Zeug taugen, dass man "für lau" beim Touristenbüro kriegt. Am Ende dieses Abschnittes stehe ich dann im Bundesland Nummero sechs. Ich schramme entlang der bayerisch-baden-würtemmbergischen Grenze nach Süden.
Abschnitt 9: Wir können alles - nur kein Hochdeutsch. BaWü
Redenden Menschen kann geholfen werden und so bringe ich die frohe Botschaft von allgemeingültigem Wort- und Tonschatz.... Im Zweifel male ich halt Piktogramme.
Schnelldorf, Kressberg, Ellwangen/Jagst, Giengen/Brenz werden passiert, in unterschiedlichen Abständen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Hier sehe ich im Höhenprofil allerhand Steigung, was wieder einiges an Motivation und Kraft benötigen wird.
Besonderheiten im neunen Streckenabschnitt
Nun, BaWü ist meine persönliche terra incognita!!!
Ich habe keine Ahnung, was da an Land und Leuten auf mich zukommt, wie die Ordnungskräfte auf unangepasste Norddeutsche auf der Durchreise reagieren, etc.
Abschnitt 10: Extra bavariae non est vitae? Na, ich denke, ich kann Geschichten erzählen! Donauübequerung bis Ottobeuren
Immer munter, der Zahl 172° folgend, geht es dann bei Günzburg über die schöne blaue Donau, der olle Weißwurstäquator. Und somit ja wieder ins Bayerische. Entlang kleiner Orte des Günztales gehts weiter nach Ottobeuren, einer alten Benediktinerabtei.
Besonderheiten im zehnten Streckenabschnitt
Zielgerade!!!
Ich rechne nun mit einer permanenten Steigung - im Höhenprofil, aber auch in den Temperaturen. Aber ich bin bald am Ziel angekommen
Abschnitt 11: Finale
Ob ich nun noch einen 35km-Sturmlauf schaffe? Warum sollte ich . Je nach dem, wie sich meine Planung entwickelt hat unterwegs, werde ich die letzten Kilometer genießen!
Am Zielort angekommen - nun, was glaubt ihr?
Besonderheiten im letzten Streckenabschnitt
Ich denke, es ist Zeit. Über die Tour, und die Erlebnisse zu reflektieren. Zu sehen, was möglich ist. Was nicht. Was besser geplant hätte werden müssen. Was "überplant" war.
Nun, wenn ich dann angekommen bin, werde ich mir warscheinlich mit 0,2l Bier so dermaßen einen in die Rüstung knistern..... Lach...
Ein Bad wäre toll und eine Möglichkeit, meine DigiCam-Bilder zu archivieren. Und schließlich, die Hauptaufgabe anzugehen! Einen besonderne Menschen kennenzulernen.
Abschließendes zur Planung und Streckenführung
Mir ist klar, dass ich jederzeit abbreche, wenn Gefahr für Leib, Leben und Gesundheit besteht. Es ist keine Schande. Sondern realistische Einschätzung der Situation. Und das ist beim Überleben nun mal die Grundvoraussetzung....
Nein, ich möchte schon meinen inneren Schweinehund ein wenig Gassi ausführen, aber ohne Krampf. Ich habe für mich definiert, dass es kein Kampt ist, nichts hartes oder schlimmes. Sondern, dass ich diesen Weg mit Freude, Gelassenheit und Offenheit gehen will und werde. Auch, wenns mal wehtut oder auch seelisch die Säge klemmt. Immer weiter.....
Nein, ich habe nun diese Möglichkeit bekommen, mein Projekt, dass mich schon mein Leben lang faszinierte, durchzuführen. Zeitmäßig, Kräftemäßig, Seelisch. Ich habe keinen zeitlichen Druck, außer, wenn ich ihn mir selbst mache. Ich werde ein freier Mann sein.
So, das wars zur Tour, für Anregungen und Kommentare, da freu ich mich immer!
Zu euren anderen Tipps und Kommentaren:
Ich habe mich für die Posalbe und gegen den Rasierer entschieden.
Eine Entzündung (und ich neige dazu) würde mich gewaltig zurückwerfen. Bis zum Scheitern des Vorhabens.
Mental wird es eine riesige Herausforderung, körperlich nicht minder. Aber ich fühle mich gut vorbereitet und kann recht gut auf Veränderungen der Rahmenbedingungen flexibel reagieren. Hinsichtlich der Versorgungslage entlang der Route muss ich mir kaum Gedanken machen, sollte es zu gesundheitlichen Problemen kommen, so ist auch immer Hilfe erreichbar.
Rest folgt, nun erstmal Feuer frei für Euch!
Gruß, 2?? |
|
| Nach oben |
|
 |
mountain man Moderator
Anmeldedatum: 25.04.2007 Beiträge: 398
Wohnort: Gundelsheim
|
Verfasst am: 06.04.2008, 16:01 Titel: |
|
|
Hallo 2??,
eine wunderschönes Projekt hast du hier vor. Ich wünsche Dir alles Gute dabei und viel Freude und Erfolg
Ich hoffe, du bereicherst uns mit einem tollen Erfahrungsbericht.
Auch wenn du es wider erwarten nicht nach Kempten schaffen solltest, es ist keine Schande. Diese Tour ist nicht ohne und es soll dir erst mal jemand nach machen.
Grüße
Ingo |
|
| Nach oben |
|
 |
mountain man Moderator
Anmeldedatum: 25.04.2007 Beiträge: 398
Wohnort: Gundelsheim
|
Verfasst am: 06.04.2008, 16:04 Titel: |
|
|
Ach übrigens, wir Schwaben brauchen und wollen kein Hochdeutsch  |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge schreiben. Du kannst auf Beiträge nicht antworten. Du kannst deine Beiträge nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge nicht löschen. Du kannst an Umfragen nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group Deutsche Übersetzung von phpBB.de
|