Eine Messerfrage!
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Spaziergänger


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BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 12:05    Titel: Eine Messerfrage! Antworten mit Zitat

Moin Leute!

Beim Sichten meiner Ausrüstung hab ich festgestellt, dass ich einiges doppelt oder gar dreifach habe. Speziell an Messern komme ich nie vorbei und musste dort, egal ob im Jagdgeschäft, auf Messen oder bei anderen Gelegenheiten immer zuschlagen.

Haben -haben -Einzelkind...... Lachen

Gut, ich hab hier meine beiden Favoriten für Draußen, das klassische Glock hab ich auch, lass es aber mal aus der Diskussion raus, da es mir persönlich zu schwer scharf zu halten im Feld ist.

Messer No.1, Buck Zipper:




Quelle BUCK, USA


Dieses Messer hab ich 1997 in den US of A gekauft, es kommt in einer recht derben, festen Scheide daher und wird mit einem Druckknopf zusätzlich gesichert. Gewicht mit Scheide 220 Gramm, Klingenlänge 116 mm und -stärke 3,5 mm. Die Schlaufe zum Fixieren am Gürtel ist starr. Echtholzgriff und Messingknauf balancieren das Messer gut aus, es ist eben speziell für jagdliche Zwecke ausgerichtet, sprich zum Abbalgen der Beute. Dazu ist auch der Haken, der in die Klinge eingeschliffen ist, da, zum Aufbrechen. Man hakt den Haken einfach am kopfüber aufgehängten Stück im Poloch ein und zieht mit einem Rutsch zum Brustbein. So trennt man den Balg auf, ohne das Fleisch zu verletzen. Hat damals etwas über 95 USD gekostet.


Messer No. 2:



Quelle: Martinii, Finland

Dieses Messer lachte mich im Angelladen an, es hat eine Klingenlänge von 127 mm, eine -breite von 2,5mm. Die Qualität des Stahls ist im Gegensatz zum Buck nicht so gut, es verliert schneller die Schnitthaltigkeit. De Griff ist aus rutschfestem Silikon, Gewicht mit Scheide 145 Gramm. Die Scheide ist, wie bei Martinii üblich aus festem Leder mit Innenköcher zur Klingenführung und ie Schlaufe mittels D-Ring an der Scheide befestigt. Daher baumelt das Messer munter beim Laufen hin und her. Das Klingenblatt ist etwas schmaler als beim BUCK und daher scheint das Messer für die klassischen Arbeiten im Feld besser geeignet. Preis war 39,90 EUR.

Ich bin nicht recht sicher, welchs Messer besser für meine Tour geeignet ist, da sich beide Werkzeuge doch wesentlich unterscheiden.

Kennt jemand von Euch diese Messer, hat damit Erfahrungen gemacht?

Freue mich auf Antwort,


2??
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde das Glock bevorzugen, weil es robuster ist und auch die groben Arbeiten eher verzeiht.
Zu schwer scharf zu halten? Nun ja, dann solltest du das Schleifen vorher noch ein wenig üben. Das wirst du immer mal wieder brauchen.

Grüße
Buschmann
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mountain man
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BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe immer ein schweizer Taschenmesser in der Hosentasche.
Das Glock nehmen ich selten, aber das Buck 110 habe ich meist noch dabei.
Für eine Deutschland Wandertour, braucht man kein Glock. Eher bei Survivaltouren.

Gruß
Ingo
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dhess
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BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Schön zu hören das noch einige solche Schweizer Taschenmesser mit sich herumtragen. Bin auch so einer und möchte es nicht missen. Aber ich denke wohl für gröbere Sachen ist es dann schon zu klein.
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Nun Dennys, das will ich auch hoffen. Ein wenig Patriotismus muss schon noch sein. Cool
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Tourix
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BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 23:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Schweizer Taschenmesser mit den Grundausstattungen
habe ich auch immer dabei.
Ein größeres Messer dagegen recht selten.
aber beim Trekking benötigt man ja eigentlich auch kein Messer.
VG
Achim
_________________
Wer nichts macht, macht keine Fehler.
Aber das ist ja langweilig
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 22.03.2008, 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Messer schadet nie - also zumindest in der eigenen Hand Cool

Man kann damit die Fingernägel sauber machen, sich rasieren oder spaßeshalber auch mal Notsignale geben (sofern die Sonne scheint) Sehr glücklich

Grüße
Buschmann
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Zweifragezeichen
Spaziergänger


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BeitragVerfasst am: 26.03.2008, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Also bei mir stellt sich weniger die Frage, ob mit oder ohne Messer. Ohne geht einfach nicht, ich halte es neben dem Kopf für das wichtigste Werkzeug. Hätte ich draußen keines, ich würde versuchen, eines zu bauen.

Für mich ist es halt eine Frage, welches der Messer mitdarf. Das derbe, aber fest zu montierende am Gürtel, oder das leichtere, das aber hin- und herschlackert.
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mountain man
Moderator


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BeitragVerfasst am: 28.03.2008, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne Messer fühle ich mich auch "nackt" und würde sofort nach einer Alternative umschauen.
Bei einer Wandertour wie du es vorhast, ist ein großes am Bein angebundenes oder herumschlackerndes Messer störend.
Aber es gibt ein Gefühl, ein Abenteurer zu sein Sehr glücklich
Kommt man durch Ortschaften, gucken die Leute dann schon etwas komisch. Da halte ich es dann mehr mit meinem Buck 110, das am Gürtel in der Messertasche hängt und ziemlich unauffällig ist.

Gruß
Ingo
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 28.03.2008, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Lachen stimmt, das lag mir zwischenzeitlich auch auf der Zunge: ein an der Seite baumelndes Messer ist beim Wandern definitiv hinderlich.

Grüße
Buschmann
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