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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 21.02.2007, 19:58 Titel: |
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Auch wesentlich früher als in den vergangenen Jahren erscheint heuer das Hirtentäschel, bin grad eben über die ersten zarten Pflänzchen gestolpert….
Es hat seinen Namen von den kleinen dreieckigen Samentäschchen.
Als erstes kommt das Kraut aus dem Boden. Auch dies wird häufig mit dem Löwenzahn verwechselt. Wenn man genau hinschaut sieht man, dass die Blätter etwas runder sind als die vom Löwenzahn.
Das Hirtentäschel ist ein erstklassiges Mittel gegen alle Arten von Blutungen – innerlich und äußerlich.
Es ist sehr stark adstringierend, also zusammenziehend.
Es lässt sich innerlich als Tee, Salat oder Gemüse anwenden und äußerlich als Auflage.
Grüße
Buschmann |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 22.02.2007, 18:03 Titel: |
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Auch mit der Schafgarbe können wir schon sehr zeitig im Frühjahr rechnen.
Sie hilft bei Magen-, Darm- und Unterleibsproblemen sowie bei Hämorrhoiden und Blasenentzündung.
Dazu gibt es eine ganze Reihe von Anwendungsmöglichkeiten. Sie reichen vom Tee, über Salben, Tinkturen, Sitzbäder als Beilage zum Salat oder frisch aufs Butterbrot geschnitten.
Eine Klasse für sich ist der Magenbitter, den man mit dem Kraut ansetzen kann. Dazu füllt man eine weithalsige Flasche etwa zu einem Drittel mit frischer Schafgarbe und gießt dann mit klarem Schnaps oder Obstler auf. Dann wird die Flasche 5-6 Wochen an einen sonnigen Platz gestellt.
Grüße
Buschmann |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 24.02.2007, 17:27 Titel: |
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Das erste kleine Löwenzahlblütchen ist mir gestern auch bereits begegnet.
Der Löwenzahn ist eine sehr interessante und vielfältig zu gebrauchende Pflanze. Sie ist vor allem sehr gut für die Galle, unterstützt aber auch den Abbau der Ablagerungen in den Gelenken und ist Blut reinigend und bildend.
Wir können alle Teile des Löwenzahns benutzen.
Selbst der milchige Stiel kann in geringer Dosierung geknabbert werden. Das ist hilfreich gegen Gallensteine.
In erster Linie aber kann man die jungen Blätter in den Salat geben.
Die Blüten lassen sich – wie unter der Fichte beschrieben – zu Honig verarbeiten.
Die Wurzel kann mit klarem Schnaps zu einer Tinktur angesetzt werden, oder man trocknet und mahlt sie. Das Pulver kann man übers Essen streuen.
Für den Survivor ist es zudem eine Alternative zum Mehl.
Eine besondere Gaumenfreude sind die jungen Knospen
Man kann sie wie Rosenkohl kochen – oder (noch viel besser!) man legt sie in Estragonessig oder ersatzweise in Balsamico Essig ein.
Im Salat schmecken sie dann ähnlich wie Kapern!
Grüße
Buschmann |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 25.02.2007, 14:08 Titel: |
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Bevor man sich mit der Kraft der Heilpflanzen beschäftigt, sollten ein paar übergreifende Faktoren ins Bewusstsein gerückt werden.
Der gesamte Mensch ist immer in der Gesamtheit zu betrachten.
Wenn man „krank“ ist, ist in fast allen Fällen eine Vielzahl von Einflüssen dafür die Ursache.
Sehr wichtig in dieser Hinsicht ist es, die Zusammenhänge von Körperstruktur, in erster Linie die Wirbelsäule, das biochemische Gleichgewicht, also die Organtätigkeiten und nicht zuletzt die psychische Verfassung zu beachten.
Natürlich spielen die Lebensumstände, die Ernährung, Bewegung, das Umfeld, in dem man lebt und natürlich die Wohnräume, also dort, wo man viele Stunden verbringt, eine sehr große Rolle
Die Krankmacher Nr.1, weit vor Nikotin und Alkohol, sind Auszugsmehle und Raffineriezucker. Sie sind in starkem Maße verantwortlich für Allergien, Übergewicht, Bluthochdruck usw. und verursachen bei der medizinischen Versorgung die höchsten Kosten.
Demzufolge muss jedem, der sich mit dem Thema Heilpflanzen beschäftigt bewusst sein, dass die Summe vieler negativer Einflüsse nicht alleine durch die Kraft der Pflanzen bekämpft werden kann.
Die Pflanzen tragen allerdings, wenn sie in der bewussten Lebensführung ihren Platz gefunden haben, ganz erheblich zum Wohlbefinden und „der Gesundheit“ bei.
Fast alle Pflanzen haben eine Vielzahl von Heilwirkstoffen, aber immer nur wenige (meist nur eine) Hauptwirkung.
Es macht absolut keinen Sinn, DIE Heilpflanze zu suchen, „die alles gesund macht“. Vielmehr lassen sich unterschiedliche Heilpflanzen durch Kombinationen in ihrer Wirkung verstärken.
Grüße
Buschmann |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 28.02.2007, 17:17 Titel: |
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Die Weide ist der „Aspirin-Baum“ des Survivors.
Sein Wirkstoff Salicin hilft bei Entzündungen und ganz allgemein bei Schmerzen.
Der Wirkstoff findet sich vor allem unter der Rinde aber auch in den Blättern, die man als Tee verwenden kann.
Grüße
Buschmann |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 28.02.2007, 19:46 Titel: |
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Es dürfte auf der Hand liegen, dass nicht nur das „Wann“ von Bedeutung ist – also zu welcher Jahres- und Tageszeit eine Pflanze geerntet wird (Ausführung dazu siehe oben) – sonder auch das „Wo“.
Zunächst gibt es eine Anforderung, die für alle Pflanzen gleich ist. Das ist der möglichst unverschmutzte Boden.
Gesammelt werden sollte also nur dort, wo keine Pestizide oder andere Chemikalien gespritzt werden. Auch sollte der Standort frei von Abgasen und anderem „Fallout“ sein. Und nicht zuletzt sollte die Gegend möglichst wenig von Mensch und Tier frequentiert sein.
Dann ist es wichtig zu wissen, auf welchem Boden welche Pflanze bevorzugt wächst und auf welchem Boden sie die meisten für sie wichtigen Wirkstoffe aufnehmen kann.
So wächst ein großer Teil der Heilpflanzen auf kargem und steinigem Boden und nimmt dort gleichzeitig die wertvolle Kieselerde auf, beispielsweise Zinnkraut, Huflattich, Mauerwurz, Königskerze u.v.a.m.
Andere Pflanzen bevorzugen nährstoffreichen und feuchten Boden, wie Schlüsselblume, Wiesengeißbart, Beinwell, Brunnenkresse usw.
Welche Pflanze wo zu ernten ist, sollte wenn nicht bekannt, vorher zunächst in Erfahrung gebracht werden, damit sich bei der Anwendung auch die volle Kraft der Pflanze entfalten kann.
Grüße
Buschmann |
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Verfasst am: 03.03.2007, 14:29 Titel: |
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Auch wenn nach wie vor viele Scharlatane gutgläubigen Menschen mit Versprechungen für Gesundheit und ein langes Leben das Fell über die Ohren ziehen, gewinnt doch das Bewusstsein über die natürlichen Heilkräfte immer mehr an Bedeutung.
Grundsätzlich kann ich nur an den gesunden Menschenverstand appellieren. Auch bei kriminellen Machenschaften gehören immer zwei dazu: einer der mit Placebos die heile Welt verspricht und ein zweiter der dem auf den Leim geht und dafür auch noch horrende Preise bezahlt.
So gut wie alle verschreibungsfreien Mittelchen aus der Apotheke sind Placebos!
Viele Jahrtausende waren die Menschen auf die Heilkräfte aus der Natur angewiesen, manche Naturvölker sind das heute noch.
Aus diesem alten Wissen stammt auch die Methode zur Herstellung von Salben.
Man kann sie sehr leicht für die unterschiedlichsten Beschwerden wie Wundheilung, Durchblutungsstörungen, bei Prellungen, zur Knochenheilung, bei Hautkrankheiten, Ausschlägen usw. selbst herstellen.
Man nimmt dazu von der entsprechenden Heilpflanze die notwendigen Bestandteile und kocht sie etwa 10 Minuten in Schweinefett. Dann lässt man die Masse drei Tage stehen. Danach wird das Fett mit den Pflanzenbestandteilen kurz angewärmt bis es flüssig ist, die Masse wird durch ein Tuch ausgedrückt und das flüssige Fett in Behälter gefüllt. Nachdem sich das Fett wieder abgekühlt und verdickt hat, kommt das ganze in den Kühlschrank.
Grüße
Buschmann |
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Verfasst am: 03.03.2007, 14:53 Titel: |
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Die Kelten hatten ein sehr ausgeprägtes Naturverständnis und nutzten unter Anderem natürlich auch die Heilkräfte der Pflanzen.
Ihre Ausbreitung und die Einwanderung in die verschiedenen europäischen Gebiete war mit sehr langen Wanderungen verbunden.
Gerade hinsichtlich Knochenschmerzen in Beinen und der Wirbelsäule waren beispielsweise die Heilkräfte des Farns für sie sehr wichtig.
Die Blätter des Farns kann man bei schmerzenden Füßen in die Schuhe einlegen. Bei Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule empfiehlt es sich, auf den frischen Blättern zu schlafen. Vorsicht: Das Bettzeug wird ganz schön schwarz.
Der Überlieferung nach soll der Farn auch die bösen Geister vertreiben.
Grüße
Buschmann |
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Verfasst am: 04.03.2007, 15:58 Titel: |
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Die Vogelmiere……
….ist auch ein sehr dankbares Gewächs.
Man kann die gesamte Pflanze mit Wurzel zum Salat, ins Gemüse oder zur Suppe geben.
Ein Gaumenschmaus ist der Salat mit den (oben beschriebenen) eingelegten Löwenzahnknospen.
Heilwirkung hat das Kraut natürlich auch, es hilft bei Erkrankungen der Atemwege.
Grüße
Buschmann |
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Verfasst am: 05.03.2007, 17:53 Titel: |
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Der Wiesenbärenklau, vielen als „gemeines Hasenfutter“ bekannt….
….. hilft bei hohem Blutdruck, bei Arterienverkalkung, bei Verdauungs- und Menstruationsproblemen und soll gut für die Potenz sein.
Er lässt sich gut als Gemüse verarbeiten.
Grüße
Buschmann |
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