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Replay Moderator

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Verfasst am: 22.03.2007, 18:39 Titel: |
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Die Idee mit den Wiesenkräutern ist super. Allerdings sind die Bilder a bissl klein, um das Grünzeug gut zu erkennen. OK, viel von dem Zeug habe ich in der Wiese, aber für unbedarfte Naturen wird's a bissl schwierig. Erst recht, wenn einige Planzen ähnlich sehen.
Grüße
Replay |
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Verfasst am: Titel: |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 22.03.2007, 22:13 Titel: |
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@Replay
Zunächst mal danke für die Blumen.
Kleine Bilder? Tja, um die Pflanzen genau bestimmen zu können, wären größere Bilder auch nicht ausreichend. Da bräuchte es nicht nur weitere Beschreibungen sondern vor allem Praxis, Praxis, Praxis.
Deshalb möchte ich in erster Linie ein wenig Interesse wecken und würde mich freuen, wenn noch ein paar andere User ein wenig was dazu schreiben. Hast du vielleicht noch ein Kraut in der Hinterhand, das hier noch nicht erwähnt ist?
Grüße
Buschmann |
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Replay Moderator

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Wohnort: Voralpen, also vor den Alpen ;)
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Verfasst am: 23.03.2007, 11:29 Titel: |
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Nein, da stehen schon so ziemlich alle Pflanzen aus unseren Breiten da. Ich nutze unsere Wiesenapotheke regelmäßig. Auch zu Hause, wenn wir bloß auf der Terrasse sitzen und man einen Mückenstich abbekommen hat. Dann gehe ich einfach in die Wiese und hole mir einen Wegerich.
Ein anderes Thema wären vielleicht noch Gewürze, welche eine heilende Wirkung haben. So z. B. Kardamom (gehört zu den Ingwergewächsen), welcher gegen Erkältungen wirkt (genau wie Ingwer, der zusätzlich das Blut reinigt und besonders die Atemwege freimacht). Wenn wir Reis kochen, werfen wir immer einen Sternanis und einige Kardamoms ins Wasser. Der Reis bekommt dann einen feinen Geschmack nach diesen Gewürzen. Wenn man den gekochte Kardamom auch noch öffnet und die kleinen Kernchen mit dem Reis vermischt, gibt das einen super Geschmack und man braucht nichts mehr dazu.
Grüße
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Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind, und sage - warum nicht? |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 23.03.2007, 12:11 Titel: |
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Gewürze? Gute Ergänzung! Nicht zuletzt weil jedes Kraut auch eine Heilwirkung hat, so natürlich auch Gewürze.
Ich bin wirklich erfreut, dass hier ein wenig was aus fremden Kulturen hinzukommt. Der Trekker als solcher ist nun mal in aller Herren Länder unterwegs.
Ich selbst benutze (fast) ausschließlich heimische Pflanzen, das was ich schreibe, habe ich selbst schon gemacht, und was ich noch nicht gemacht habe, über das schreibe ich nicht.
Deshalb, wie schon gesagt, schön wenn ein paar andere Blickwinkel dazukommen.
Allerdings muss ich hier ein dickes Veto einlegen:
| Replay hat Folgendes geschrieben: | | Nein, da stehen schon so ziemlich alle Pflanzen aus unseren Breiten da. |
Ne, hier steht bisher nur ein Bruchteil.
Grüße
Buschmann |
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Replay Moderator

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Verfasst am: 23.03.2007, 12:36 Titel: |
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Ups, ich habe mich etwas undeutlich ausgedrückt...
Ich meinte, daß da fast alle Wiesenkräuter dastehen, die man so gut wie überall sehr leicht findet und auch ein Einsteiger schon mal gesehen hat. Daher entsprang auch der Gedanke mit den größeren Bildern.
Man könnte die Gewürze noch unter "Einheimisch" und "Exotisch" aufteilen. Kardamom oder Anis wächst hier natürlicherweise nicht. Aber z. B. Basilikum. Den wird man zwar nicht in freier Wildbahn finden, aber zu Hause wächst das Zeug auch im Blumentopf, wenn man keinen Garten hat. Das ist das absolute Universalkraut. Es wirkt beruhigend, Harntreibend Krampf- und Schleimlösend. Auch bei Schnupfen ist Basilikum nicht schlecht. Einfach die Blätter trocknen, zu Pulver verreiben und schnupfen (wie Schnupftabak). Man muß niesen, daß die Ohren wegfliegen - aber hinterher ist die Nase frei
Wo Basilikum in der Erde ist, sollte ein Brennesselsud als Dünger nicht weit sein. Sonst bekommt der Basilikum Läuse. Brennesselsud stinkt zwar wie die Hölle, ist aber ein hervorragender Dünger und Lausvertreiber.
Grüße
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 23.03.2007, 12:57 Titel: |
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Stimmt, Brennnesselsud ist ein sehr wirksames Mittel. Die Herstellung ist auch ausgesprochen simpel: Brennnessel in einem Eimer Wasser drei Tage stehen lassen, fertig. Stimmt auch – stinkt.
Ich vergaß auch eine Sache, neben den heimischen, verwende ich auch ausschließlich wild wachsende Pflanzen. D.h., jeder Tipp hinsichtlich Pflanzen, die im Garten angebaut werden, ist ebenfalls sehr willkommen.
So verwende ich zum Beispiel weder Basilikum, Ringelblumen oder Arnika.
Eine heimische, weit verbreitete Gewürzpflanze ist der Beifuss.
(schon wieder so'n kleines Bild )
Er ist sehr empfehlenswert bei fetten Speisen und ist förderlich für die Verdauung.
Grüße
Buschmann |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 23.03.2007, 18:56 Titel: |
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Das Ruprechtskraut oder stinkender Storchenschnabel….
…. ist ebenfalls schon jetzt an schattigen Waldplätzen zu finden.
Die angesetzte Tinktur soll gegen Tinitus helfen.
Ich selbst hab diesbezüglich noch keine eigenen Erfahrungen gemacht (bei mir pfeift’s noch nicht ). Ich denke aber, dass Tinitus in erster Linie eine Kopfsache ist und wenn die Psyche ok ist, dann kann auch der Storchenschnabel die Heilung unterstützen.
Grüße
Buschmann |
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Replay Moderator

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Verfasst am: 23.03.2007, 19:41 Titel: |
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Mit dem Storchenschnabel wäre ich vorsichtig. Tinnitus ist ein Infarkt im Ohr Dagegen hilft es nicht, sich eine Tinktur ins Ohr zu träufeln, weil die Tinktur nicht an den Ort des Geschehens kommt. Da kommt man nur über das Blut dran. Man sollte sich überhaupt nichts ins Ohr stecken, was kleiner als ein Knie ist
Da Tinnitus einen Infarkt darstellt, muß man sofort zum Arzt, wenn das Pfeifen innerhalb von zwei oder drei Stunden nicht von selbst verschwindet. Nur bei sofortigen Gegenmaßnahmen ist die Chance groß, von dem Gepfeife wieder loszukommen. Geht man nach den zwei oder drei Stunden nicht zum Arzt, bleibt das Ohrgeräusch lebenslang.
Ist der Tinnitus nicht schwerwiegend, wird einem der liebe Doktor ein Ginkgoextrakt und viel Ruhe für die nächsten Wochen verordnen. Ginkgo ist blutverdünnend. Einen ähnlichen, wenn auch nicht so großen Effekt hat Knoblauch. Da das stinkige Zeug nicht jedermanns Geschmack ist, bietet sich Ingwer an. Leicht blutverdünnende Wirkung hat auch die Brennessel. Diese Kräuter haben aber alle eine nicht so starke Wirkung wie der Ginkgo und sollten nach der Gingkokur zur Vorbeugung verwendet werden.
Ist der Tinnitus stärker, wird man wohl oder übel um eine Infusionskur nicht rumkommen. Dabei muß man dann auf solche dicken Hämmer wie Cortison zurückgreifen. Da Vorbeugung besser als Heilen ist, immer schön entspannt und fröhlich bleiben und längeren Streß vermeiden
Grüße
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Verfasst am: 23.03.2007, 20:27 Titel: |
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Teilweise Zustimmung – ich sagte nicht, dass Tinitus immer hilft.
Wie schon erwähnt, Tinitus ist (zumindest zum Teil) eine Kopfsache. Der Storchenschnabel kann unterstützend bei der Heilung wirken.
Vieles lässt sich vorbeugend tun. Ich bin überzeugt davon (nicht nur weil auch eine Eva Aschenbrenner diese These vertritt), dass Tinitus eine „Zivilisationskrankheit“ ist und auf unser schnelllebiges und unbewusst geführtes Dasein zurückzuführen ist.
Ein Tipp der alten Dame: den Kiefer ausgiebig belasten, heißt, das Essen vernünftig kauen trainiert auch die Umgebung des Ohres!
Aber grundsätzlich: In der Gesamtheit spielen da eine ganze Reihe von Faktoren eine mehr oder weniger gewichtige Rolle und deren Summe ist das, was zu guter letzt den kranken Menschen aus macht.
Grüße
Buschmann |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 24.03.2007, 15:29 Titel: |
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Baldrian….
….ist beruhigend und krampflösend.
Bei allen Doldenblütlern bitte ich aber um besondere Vorsicht! Hier ist es ganz besonders wichtig, die Pflanze genau bestimmen zu können. Wie an anderer Stelle schon angesprochen, befindet sich unter den Doldenblütlern auch der Schierling, dessen Nervengift Coniin innerhalb einer halben Stunde tödlich sein kann
Grüße
Buschmann |
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