Heilpflanzen
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 30.04.2007, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Die ersten noch weichen Früchte des Walnussbaums…..



…..werden nun bald erscheinen.

Die grünen weichen Nüsse können wir gleich im Frühjahr ansetzen – das wird ein hervorragender Magenbitter und hilft bei Leberentzündung.
Dazu schneidet man einige Nüsse in Scheiben und gibt eine Handvoll Wacholderbeeren, einige Nelken und eine Stange Zimt dazu. Das ganze wird mit klarem Schnaps aufgegossen und einige Wochen in die Sonne gestellt.

Später ist die reife Nuss „Gehirnnahrung“. Sie ist gut für das Gedächtnis.
Aus den Blättern lässt sich Tee machen, er ist gut für den Stoffwechsel, ist Darm reinigend und wurmtreibend.
Außerdem sind Walnussblätter natürlicher Mottenschutz. Ein paar davon in den Kleiderschrank, und man kann auf die hochgiftigen Mottenschutzmittel verzichten!

Grüße
Buschmann
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 02.05.2007, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Auch die Wegwarte ist vielerorts schon mit ihren hellblauen Blüten zu sehen.



Man kann die jungen Blätter zu Wildgemüsegerichten beimischen, in den Salat geben oder klein geschnitten auf dem Butterbrot servieren.
Die Wegwarte hilft bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden.

Grüße
Buschmann
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mountain man
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BeitragVerfasst am: 04.05.2007, 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hurra, mein Kräuterbuch von Eva Aschenbrenner ist angekommen. Ich werde es gut durcharbeiten und von meinen Erfahrungen berichten.
Muß heute noch Fichtennadeln sammeln, sonst wird es bald zu spät für den Fichtennadelhonig. Und ein paar Brennesseln möchte ich mir heute noch herrausbacken.

Grüße Ingo
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

mountain man hat Folgendes geschrieben:
Hurra, mein Kräuterbuch von Eva Aschenbrenner ist angekommen. Ich werde es gut durcharbeiten und von meinen Erfahrungen berichten.


Hallo Ingo,

hast du denn schon erste Ergebnisse? Sehr glücklich
Gib mal Laut, wie der Honig geworden ist. Ich werde ihn spätestens am Wochenende fertig haben.

Grüße
Buschmann
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mountain man
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Buschmann,
am Samstag habe ich Brennesselblätter in Teig gebacken. Schmeckt einfach nur super Lachen Auch meine frau war sehr begeistert davon.
Ich habe noch keine Fichtenspitzen gefunden. Traurig Bei uns ist zuviel Laubwald. Es ist gerade eine Zeitfrage, sehr tief in den Wald zu gehen und zu sammeln. Aber am Samstag war ich mit den Pfadis unterwegs und erklärte die Pflanzen. Plötzlich aß ein kleines Mädchen rohe Brennesselblätter. Ich war erschrocken, aber sie erklärte mir, man muß nur mit den Fingern mit dem Strich die Blätter ganz abstreifen, dann kann man sie essen. Ich habe es selbst probiert Lachen Es funktioniert!
Das werde ich mir als Schocknummer merken, wenn es die Situation ergibt. Trinke gerade eine Tasse Kamillentee, welchen ich heute gesammelt habe.
Frage: was ist Retterspitz?

Grüße Ingo
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, die Brennnesseln sind wirklich erste Sahne!
Hier, wie schon angekündigt, unsere Minikochstelle vom Wochenende – natürlich mir Brennnesseln Sehr glücklich :



Retterspitz? Das ist eine Heilsalbe, in Apotheken erhältlich – deswegen habe ich damit keine praktische Erfahrung. Winken

Grüße
Buschmann
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mountain man
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BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Buschmann,
habe jetzt zwei Töpfe voll mit Fichtenspitzen. Die stehen jetzt 24 Stunden und den Rest kennst du ja. Lachen
Bin gespannt auf das Ergebnis.

Grüße Ingo
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mountain man
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BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Buschmann,
ich habe den Fichtenspitzenhonig fertig, 2 Marmeladegläser voll. Aber mir kommt es vor als habe ich da was falsch gemacht. Wahrscheinlich zu lange gekocht Geschockt (5 Stunden) Der Honig ist sehr hart in den Gläsern. Ist das normal? Sollte er flüssiger sein? Er riecht und schmeckt wie etwas verbrannt. Etwa so wie kanadischer Ahornsirup.
Ist das richtig? ich habe noch nie fichtennadelhonig gesehen, so weiß ich nicht, ob mein Ergebnis richtig ist Geschockt

Grüße Ingo
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingo,

ich denke mal, da ist was schief gegangen…… Weinen

Auf alle Fälle hast du zu lange gekocht, möglicherweise auch zu heiß.
Die ganze Brühe darf nur leicht köcheln, also eben so viel, dass es gerade so „blubbert“.

Du kannst die Gläser in einem Wassertopf noch mal erhitzen bis der Honig sich wieder verflüssigt, sie dann noch mal in einen Kochtopf gießen und ein wenig Wasser dazugeben. Dann köchelst du die Sache nochmals.
Wichtig: Hin und wieder musst du eine Löffelprobe nehmen. Lass sie richtig abkühlen, dann bekommst du sehr leicht die richtige Konsistenz.

Grüße
Buschmann
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

gerade eben machen meine Fichtenspitzen Teil 2 der Prozedur mit: nachdem sei 24 Stunden im Wasser lagen, werden sie soeben eine Stunde lang gekocht - dazu stehen gerade 9 Liter (!) auf meinem Herd.
Im letzten Arbeitsgang verdunstet dann soviel Wasser, dass nur etwa die Hälfte übrigbleibt.

Grüße
Buschmann
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