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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 1000
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 19.12.2006, 14:50 Titel: |
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Hallo Jochen,
das ist richtig, hast du’s mit dem Kondensieren schon mal probiert?
Wenn ja, weißt du, das ist ein Job für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat.
Enorm aufwendig, funktioniert nur, wenn es knallheiß ist, und der Ertrag ist extrem spärlich.
Dieselbe Methode über dem Feuer ist etwas effektiver aber immer noch sehr ertragsarm.
Auch richtig ist, dass kondensiertes Wasser keine Elektrolyte enthält, d.h. bei größeren Mengen kann ein „Wasservergiftung“ auftreten (epileptische Anfälle).
Um das kondensierte Wasser trinkbar zu machen, sollte man Kochsalz einrühren – hat man nicht immer dabei, dann tun’s Mineralien, also Kieselsteine oder Asche auch.
Grüße
Buschmann |
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Waldschreck Wanderer
Anmeldedatum: 29.08.2006 Beiträge: 97
Wohnort: Arnsberg
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Verfasst am: 19.12.2006, 15:37 Titel: |
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Das sind halt die angelesenen Theorien was man so alles machen
kann. Man geht ja davon aus, dass dies die wohl letzte Möglichkeit
der Wasserbeschaffung ist. Da kann auch nicht besonders wählerische sein. Damals die Goldgräber am Yukon oder Klondike
haben zuletzt auch noch versucht, Lederreste zu essen nachdem
ein Bär alle Vorräte aufgefressen hat. Man muß sich bei einer Tour
in unberührter ev. sogar menschenfeindlicher Umgebung gut mit den ev. anfallenden Risiken und Versorgungsproblemen vertraut machen. Alle in den Büchern angepriesenen Überlebenratschläge
sollte man, wenn man sie umsetzen will oder ev. muß, vorher zu
Hause mal ausprobieren. Dann relativiert sich schnell das eine oder andere. Generell sollte die Grundversorgung unterwegs gesichert
sein, sonst ist so eine Tour kein Genuß sondern ein Überlebenskampf mit offenem Ende
Jochen |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 1000
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 19.12.2006, 21:34 Titel: |
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Klar, Vorbereitung ist schon ein ganz wesentlicher Faktor – wenn man denn die Zeit dafür hat.
Gelegentlich passiert’s aber auch, dass du von jetzt auf den nächsten Moment in einer Notsituation bist, egal ob das in einem eingeschneiten Auto ist, bei einer Naturkatastrophe oder wenn (wie das wohl immer mehr in Mode kommt ) mal wieder der Strom ausfällt, den Krieg mag ich erst gar nicht an die Wand malen.
Dass man dann das eine oder andere zu Hause schon mal geübt hat, setze ich voraus.
Von den Leuten, die bereits bei mir trainiert haben, erwarte ich sogar, dass jeder Handgriff blind sitzt.
Auch hier sind wir uns einig, nix geht über die Praxis.
Grüße
Buschmann |
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Christian Bengs Spaziergänger
Anmeldedatum: 09.12.2006 Beiträge: 12
Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 19.12.2006, 22:02 Titel: |
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Ich sag nur Schlingen = 5 Jahre
Wilderei
Als Wilderei bezeichnet man das rechtswidrige Jagen von Tieren. Die Rechtswidrigkeit folgt meist aus Gründen der Gebietsansprüche oder des Artenschutzes. Die Wilderei, in diesem Zusammenhang „Jagdwilderei“, ist in Deutschland nach § 292 des StGB eine „Straftat gegen das Vermögen und gegen Gemeinschaftswerte“. Wegen Wilderei wird derjenige bestraft, der den Jagdausübungsberechtigten aus seiner Stellung verdrängt und als Nichtberechtigter Wild erlegt. Die Kodifizierung als eigenständiges Delikt neben dem Diebstahl ist notwendig, da nach der zivilrechtlichen Eigentumsordnung wilde Tiere als herrenlos gelten und zunächst, solange sie leben, nicht eigentumsfähig sind.
§ 292 Jagdwilderei
(1) Wer unter Verletzung fremden Jagdrechts oder Jagdausübungsrechts
1.
dem Wild nachstellt, es fängt, erlegt oder sich oder einem Dritten zueignet oder
2.
eine Sache, die dem Jagdrecht unterliegt, sich oder einem Dritten zueignet, beschädigt oder zerstört,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn die Tat
1.
gewerbs- oder gewohnheitsmäßig,
2.
zur Nachtzeit, in der Schonzeit, unter Anwendung von Schlingen oder in anderer nicht weidmännischer Weise oder
3.
von mehreren mit Schußwaffen ausgerüsteten Beteiligten gemeinschaftlich
begangen wird.
WoW und für einen vollen Bauch.  _________________ Christian Bengs
http://www.bengs-personal-service.de |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 1000
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 19.12.2006, 22:37 Titel: |
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Hallo Christian,
kein Mensch spricht hier von Wilderei.
Ganz im Gegenteil – auch von meiner Seite wird das verurteilt, und ich kann hier auch sonst keinen erkennen, der dem Gedanken des Wilderns oder des planlosen Tötens frönen würde.
Ich habe an verschiedenen Stellen schon versucht, die elementaren Grundsätze des „Survivals“ deutlich zu machen.
An allererster Stelle steht dabei Respekt.
Respekt bedeutet Achtung und Anerkennung.
Achtung und Anerkennung vor Menschen, vor allen weiteren Lebewesen und vor der gesamten Natur.
Das bedeutet, nichts zu zerstören oder zu töten, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Das erwarte ich in erster Linie von mir, und ich hoffe, dass ich ein wenig davon auch in diesem Forum vermitteln kann.
Grüße
Buschmann |
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