Höhenanpassung

 
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betsch
Spaziergänger


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BeitragVerfasst am: 02.09.2006, 16:01    Titel: Höhenanpassung Antworten mit Zitat

Hi
ich bin immer mal wieder ein wenig Migräne anfällig. Da ich aber mal irgendwo in die Berge wollte und ich gelesen habe, das man dort dann noch anfälliger ist. Stimmt das? Und was kann ich am besten machen, bzw. vorbeugen das ich in den Bergen dann keine Probleme bekomme?
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Waldschreck
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BeitragVerfasst am: 04.09.2006, 07:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

In welche Höhe willst Du Dich begeben ?

Jochen
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Becks
Spaziergänger


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Beiträge: 6
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BeitragVerfasst am: 10.09.2006, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Flachländler die nix gewohnt sind bekommen meist ab 2500m Probleme, wenn sie in die Alpen gehen. Ist man des öfteren dort in grösseren Höhen unterwegs verschiebt sich das Ganze.

Was sehr gut hilft ist Autoakklimatisierung. Man fährt nicht Sa morgen zum Start und dackelt dann zur Hütte rauf sondern fährt Freitag abend los, stellt das Auto auf einen möglichst hohen Punkt (bei mir meist der Furkapass, ca. 2400m üNN) und schläft im Schlafsack neben dem Auto. Am Sa dann geht es weiter zum eigentlichen Ziel.

Funzt hervorragend.

Alex
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Boo
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BeitragVerfasst am: 11.09.2006, 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ciao Betsch,

Ich kenne da ein leider in Europa illegales Mittel, aber wer weiss...
Das Kraut heisst Cocablätter (nein, kein Kokain). Wenn du im Südamerika-Unterforum nachschaust, dann findest du mehr dazu.

Nur, woher die Kokablätter bekommen. Ich hätte noch ein paar...

Im Ernst, schau doch mal bei einem Südamerika Trekking Laden rein. Die meisten haben noch ein paar Blätter.

Ich kann dir versichern, dass es unschädlich ist (Beweis: Ich lebe noch), dass es nicht abhängig macht (der Heugeschmack ist eher abstossend) und schlafen wirst du ohne Kopfschmerzen und Atembeschwerden.

Und da gab es doch noch diese Coramin Kautabletten. So eine grün-orange Verpackung. Aber ich habe die schon lange nicht mehr gesehen. Vielleicht solltest du mal "googeln".

Cheers, Boo
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cako
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Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 12.09.2006, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hi !

Das Einzige was hilft, ist Akklimatisation, so wie Becks es beschrieben hat.


Zu den Cocablättern :

Eine Verbesserung der Sauerstoffaufnahme nach Konsum ist wohl so gut wie sicher, ebenso die geringere Anfälligkeit für Höhenkrankheit bzw. die Unterdrückung von Symptomen.

aber :

Zitat:
Das Kraut heisst Cocablätter (nein, kein Kokain).

Cocablätter enthalten bis zu 2% Kokain. Der Besitz und Verkauf reiner Cocablätter ist in Europa verboten.

Zitat:
Ich kann dir versichern, dass es unschädlich ist (Beweis: Ich lebe noch)

Das ist so ziemlich das Dümmste, was man dazu sagen kann.
Ich rauche und trinke jeden Tag ne Flasche Korn. Aber ist ja nicht schädlich ... ich lebe ja noch !

Zitat:
dass es nicht abhängig macht

Schon mal nen Andenbewohner gesehen, dem die Blätter ausgegangen sind ?

Ich finde es zweifelhaft so etwas zu empfehlen und zu verharmlosen. Gerade bei einer Person mit Migräneleiden, bei der jede Art von exogenen Reizen einen Migräneschub auslösen kann, kannst DU sicher nicht vorhersagen, wie sie auf Cocablätter reagiert.

Carsten
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D Rimi
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BeitragVerfasst am: 12.09.2006, 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Also ich würd dir auch ehr zur gesünderen Alternatieve Aklimatisierung raten. Einfach ein paar Tage ehr vor der richtigen Tour anreisen und mit kleinen halb hohen Tagestouren beginnen. Auch würd ich dir da raten, auch bei Menschen mit erhöhten Blutdruck für die Anstiege die kühlen Tageszeiten am Morgen und Abend zu wählen.
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Boo
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Beiträge: 73
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BeitragVerfasst am: 16.09.2006, 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ciao Carsten,

Ich bin einverstanden mit dir.
1. Weil man hier in Europa nicht um die 5000 Meter und mehr herumkraxelt.
2. Weil Cocablätter hier verboten sind (wobei ich mich über Verbote meistens aufrege).
3. Weil man Cocablätter hier nicht kaufen kann.

Dein Argument mit dem Rauchen und der Flasche Korn finde ich abstrus. Ich kaue die Cocablätter in den Anden, bevor ich Kopgschmerzen und Atemnot habe oder wenn ich nicht einschlafen kann. Punkt.

Migränenprobleme sind ein seriöses Problem. Warum nicht Cocablätter versuchen? Vielleicht hast du auch schon von Multipler Sklerose gelesen. Ein heute anerkanntes Mittel um die Schübe zu lindern ist Canabis.
Das will nicht heissen, dass man jetzt koksen, saufen und kiffen soll. Aber in entsprechenden Situationen, wo die Schulmedizin noch immer versagt, ist meiner Meinung nach alles erlaubt.

Cheers, Boo
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cako
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Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 17.09.2006, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dein Argument mit dem Rauchen und der Flasche Korn finde ich abstrus.


Ich habe nicht Rauchen und Saufen mit Cocablättern verglichen, sondern wollte nur den Unsinn der Aussage :

"Ich kann dir versichern, dass es unschädlich ist (Beweis: Ich lebe noch)"

darstellen.

Nicht Alles was man überlebt ist auch gesund !

Zitat:
Das will nicht heissen, dass man jetzt koksen, saufen und kiffen soll. Aber in entsprechenden Situationen, wo die Schulmedizin noch immer versagt, ist meiner Meinung nach alles erlaubt.

Nur hat Betsch seine (ihre) Höhenverträglichkeit noch nicht einmal mit herkömmlichen Methoden getestet bzw. versucht zu verbessern.

Zitat:
Vielleicht hast du auch schon von Multipler Sklerose gelesen. Ein heute anerkanntes Mittel um die Schübe zu lindern ist Canabis.

Es handelt sich hierbei jedoch um eine meistens tödlich verlaufende Erkrankung, die mit unendlichem Leid verbunden ist. Da es keine kurativen Therapiemöglichkeiten gibt, macht es Sinn symptomdämpfende Substanzen einzusetzen.
Bei dem Auftreten von Symptomen der Höhenkrankheit gibt es hingegen eine einfache Therapie : Absteigen !
Die Symptome in solchen Situationen zu unterdrücken kann meiner Meinung nach sehr gefährlich sein, da Du ein z.B. beginnendes HACE nicht als solches wahrnimmst (oder erst zu spät).
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