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PATHFINDER Wanderer

Anmeldedatum: 30.09.2007 Beiträge: 78
Wohnort: München
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Verfasst am: 16.12.2007, 22:33 Titel: |
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Heute wars relativ kalt bei uns, minus 2 grad, durch den wind eher gefühlte minus 5. da bin ich mit meiner kleinen (7 jahre) mal auf in den wald. ich habe mit ihr himmelsrichtung bestimmen geübt anhand der wetterseite der bäume und ihr mit hilfe des spruchs N icht O hne S eife W aschen die Reihenfolge der himmelsrichtungen näher gebracht.
dann sind wir tief in den wald, ne grosse runde geschlagen und sie hat mich dann wieder anhand der himmelsrichtung zurück geführt. dazu noch ein bisschen geguckt, welche plätze wären theoretisch ein gutes nachtlager und was könnte man so essen, wenn man nichts dabei hätte. wir hatten riesenspass und es hat mich fasziniert, wie sie tatsächlich die richtung zurück gefunden hat. wenn ich mir da so manche erwachsene anschaue, die noch nicht mal wissen wo die sonne auf- und untergeht ..... die sind echt arm dran und auch in unserer mordernen gesellschaft mal ganz schnell aufgeschmissen, wenn was bisschen aussergewöhnliches passiert. |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 999
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 16.12.2007, 22:43 Titel: |
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Klasse! Freut mich - das war einer der definitiv guten Tage!
Grüße
Buschmann |
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mountain man Moderator
Anmeldedatum: 25.04.2007 Beiträge: 398
Wohnort: Gundelsheim
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Verfasst am: 18.12.2007, 18:42 Titel: |
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Hallo,
Was könnte man essen, wenn man nichts dabei hätte in dieser Jahreszeit? Mir fällt da ein, Schlehen, Hagebutten, die Kerne als Tee, Brennesseln, evtl. Vogelmiere, Giersch, Löwenzahnwurzeln, Bucheckern habe ich noch keine essbare gefunden. Zur Not kann man auch Tee mit den alten Fichtennadeln machen und mit Kiefernadeln.
Fichtenzapfensamen habe ich noch nicht geschaut, ob sie derzeit essbar sind. Mit der inneren Baumrinde muß ich demnächst exprimentieren. Ich hoffe, ich komme am Wochenende dazu. Ach ja, Brunnenkresse habe ich letzte Woche gesehen und Ackersenf.
Was gibt es noch? Hungern würde man auf jeden Fall.
Auf abgemähten Maisfeldern kann man noch Maiskolbenstücke finden und auch Rüben. Wobei diese Früchten ja nicht zur "wilden Natur" gehören.
Gruß
Ingo |
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PATHFINDER Wanderer

Anmeldedatum: 30.09.2007 Beiträge: 78
Wohnort: München
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Verfasst am: 18.12.2007, 18:46 Titel: |
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| birkenrinde kochen, und tiere gibt es zu jeder jahreszeit.... wobei ich leider keinerlei "jagderfahrung" habe |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 999
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 18.12.2007, 19:01 Titel: |
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Na ja, kommt drauf an, wie lange man in der Wildnis verweilen muss.
Kurzfristig ist das alles kein Problem, da kann man sich schon mal durchbeißen.
Wenn der Körper allerdings zuviel Substanz verliert und Brennstoffe notwendig werden, geht kein Weg an der tierischen Nahrung vorbei. Und davon gibt in der Regel zu genüge. Nur wissen, wie man an das Vieh rankommt, sollte man.
Ich würde mal mit Fischen und Rebhühnern beginnen. Wenn Routine in das Jagdverhalten einkehrt, kann man auch zu größerem übergehen. Damit wäre das Thema Ernährung dann auch gegessen.
Um Spekulationen frühzeitig den Nährboden zu nehmen: Wir sprechen hier von „Notsituationen“ – also wenn morgen der GAU eintritt und das nackte Überleben gefragt ist.
Jagen, Fallen stellen etc. ist nach wie vor verboten!
Grüße
Buschmann |
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Replay Moderator

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 232
Wohnort: Voralpen, also vor den Alpen ;)
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Verfasst am: 18.12.2007, 19:12 Titel: |
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Wobei man mit Birkenrinde einen recht guten Kleber herstellen kann. Wenn man's falsch angeht, hat man anstelle einer Suppe oder Breis einen Batzen Kleber im Topf
In dieser Jahreszeit hat man es schwer, in unseren Breiten eine vegetarische Kost in der Wildnis (?) zu finden. Ansonsten sollte man zu einem Fischgericht tendieren. Oder zu Geflügel. Da kommt man im Vergleich zu anderem Viehzeug recht schnell ran. Ein Bogen mit Pfeile ist recht schnell gemacht (sofern man so ein Ding beherrscht, das sollte man als Survivelinteressierte schon).
Davon abgesehen sollte man das nur machen, wenn aus irgendeinem Grund Anarchie herrscht, weil es verboten ist, irgendwelche Fallen zu stellen oder sich 'nen Fisch irgendwo rauszuholen.
Grüße
Replay
Edith meint: Buschmann war schneller  _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind, und sage - warum nicht? |
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PATHFINDER Wanderer

Anmeldedatum: 30.09.2007 Beiträge: 78
Wohnort: München
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Verfasst am: 18.12.2007, 19:14 Titel: |
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| ja, genau, wir reden von notsituationen. drum fehlt mir auch die übung. kann man ja nicht einfach mal so testen. irgendwann besuche ich mal ein training, wo man sowas lernt. |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 999
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 18.12.2007, 19:23 Titel: |
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Replay,
da haben wir uns wohl ein wenig überschnitten.
Grüße
Buschmann |
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Replay Moderator

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 232
Wohnort: Voralpen, also vor den Alpen ;)
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Verfasst am: 18.12.2007, 19:24 Titel: |
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Bogenschießen kann man schon üben. Das ist auch sehr entspannend und ich mache es gerne. Und man kann auch üben, wie man so ein Ding herstellt. Dazu gibt es sogar Kurse. Ein Bogen ist eine nahezu geräuschlose Fernwaffe.
Wenn man auf ein Ziel sicher trifft, kann man mit dem Bogen auch jagen. Dazu ist es natürlich notwendig, zu wissen, wohin man den Schuß plazieren muß. Bei Vögeln ist das einfacher, bei größeren Tieren oder gar Haarwild wird's schon kompliziert.
Ich kann jedenfalls ohne Probleme eine Taube vom Baum schießen, wenn ich will. Das mache ich natürlich nicht, ich habe nur mit Äpfeln geübt, die ich hinterher gegessen habe. Nach sechs Äpfeln war ich satt und hatte keinen Bock mehr zum Bogenschießen
Grüße
Replay _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind, und sage - warum nicht? |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 999
Wohnort: Adlkofen
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Verfasst am: 18.12.2007, 19:31 Titel: |
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nun ja, jagen mit Pfeil und Bogen ist schon eher für die Fortgeschrittenen.....
Da sind die Erfolgsaussichten am Anfang sehr gering.
Fisch geht einfach und problemlos, egal ob mit Schnur, der Hand oder Reuse. Proteine und Fett - das gibt erst mal Schmackes.
Grüße
Buschmann |
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