Rangfolge der Survivaltechniken
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Replay
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BeitragVerfasst am: 02.05.2007, 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Tourix hat Folgendes geschrieben:


[...]

Und trotzdem wird man immer wieder nach den Weg gefragt und manchmal bekommt man dann sogar so ein Navigerät unter die Nase gehalten.
In der Pampa gibt es seltener solche Probleme.
VG
Achim


Stimmt - im heimischen Wald laufen die Leute mit Navis rum, irgendwo in der Pampa nicht Lachen Da trennt sich die Spreu vom Weizen.

Die beste Navi ist die, die keinen Strom braucht. Also die Sonne, die Gestirne, ein Sextant, eine Uhr, etc.

Grüße

Replay
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Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind, und sage - warum nicht?
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Tourix
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BeitragVerfasst am: 02.05.2007, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

@ Replay
Sextant?
Hast du den SHS?
VG
Achim
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Aber das ist ja langweilig
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Replay
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BeitragVerfasst am: 03.05.2007, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, den SHS habe ich nicht - schön wäre es. Es fehlt schon an den monetären Möglichkeiten, das nötige Boot zu kaufen Auf den Arm nehmen

Aber so ein Sextant ist keine Zaubermaschine aus Harry Potters Arsenal und ist relativ leicht zu verwenden.

Grüße

Replay
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PATHFINDER
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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

lese mich so langsam durchs Forum. Ein sehr interessanter Tread. Ich überlege mir oft solche Abläufe, wie oben beschrieben. Vielleicht ist es sinnvoll, mehrere Strategien der Gewichtung parat zu haben, je nach Situation.

Zur Zeit sind wir viel in den bayerischen Alpen unterwegs, da schliesse ich zum Beispiel aus, dass wir meherer Tage "verloren" gehen, da bekanntes Gebiet nie mehr als einen Tag maximal entfernt ist.
Was kann passieren? Wetter, dass den Weg zurück abschneidet, eventuell verbunden mit Dunkelheit. Oder eine Verletzung.

Nahrung hätte für mich keinen hohen Stellenwert, da der mitgeführte Proviant reichen dürfte - auch ein paar Tage ohne Essen ist zu überleben.
Wasser? gibt es in den Bergen mehr als genug.
Orientierung? runter findet man immer, ist auch zeitlich überschaubar, ein Kompass genügt da (ich hab immer zwei dabei, einen elektronischen in der Uhr und einen klassischen Marschkompass)
Mein Szenario sieht hier also so aus, dass ich aus welchen Gründen auch immer nicht mehr am gleichen Tag zurück kann, wahrscheinlichste Situation wegen Wetterumsturz, das bedeutet, Nässe, Kälte, eventuell Schnee, Nebel.
Also überlege ich mir schon vorher als "Notablauf" erstens einen Unterschlupf zu haben, zweitens Feuer zu machen.
Bei anderen Aktivitäten würde ich die Rangfolge sicher wieder anders gewichten.
Exorbitant ist jedoch sicher Wasser. So würde ich immer behaupten, erste Frage ist, habe ich Wasser, erst wenn das geklärt ist, kommen die weiteren Punkte.

Zum einleitenden Post des Autors: ich bin auf einer Insel gestrandet. 100 meter vom Strand treibt gerade ein Fass Trinkwasser raus aufs Meer, am Horizont taucht ein Suchflugzeug auf. Wie entscheidet man? Geht man das Risiko, dass das Wasser weg ist, das Flugzeug einen aber eh nicht entdeckt und man verdurstet bis zum nächsten Regen? Oder holt man das Wasser, und lässt das Flugzeug sausen?

Ich würde das Wasser holen.
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 10.10.2007, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

PATHFINDER hat Folgendes geschrieben:
Zum einleitenden Post des Autors: ich bin auf einer Insel gestrandet. 100 meter vom Strand treibt gerade ein Fass Trinkwasser raus aufs Meer, am Horizont taucht ein Suchflugzeug auf. Wie entscheidet man? Geht man das Risiko, dass das Wasser weg ist, das Flugzeug einen aber eh nicht entdeckt und man verdurstet bis zum nächsten Regen? Oder holt man das Wasser, und lässt das Flugzeug sausen?

Ich würde das Wasser holen.


Absolut korrekt. Das ist die dringlichste Aufgabe, die zunächst zu erledigen ist.
Daneben sollten für die Kontaktaufnahme aber auch schon die notwendigen Vorbereitungen getroffen sein. Heißt, die gut sichtbaren Signalfeuer rauchen bereits gewaltig vor sich hin.

Grüße
Buschmann
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Tourix
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BeitragVerfasst am: 10.10.2007, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

In bestens bekannten Bayrischen Alpen kannst du in einem Kälteeinbruch geraten, Erdrutsch, Steinschlag, Wetterumschwung, oder du verstauchst dir den Knöchel.
Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, die zwar selten passieren, aber sie passieren eben.
VG
Achim
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mountain man
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BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich denke, zu der Rangfolge der Techniken gehört auch das vorherige richtige Verhalten und Vorbereitung. Um die Beispiele von Tourix aufzugreifen, meine ich, für einen Kälteeinbruch oder Wetterumschwung hat man in den Bergen die richtige Kleidung und Ausrüstung dabei. Wer im Tal bei schönstem Wetter los zieht und meint es bleibt so und T- Shirt und kurze Hose ist genug, dem kann man nicht helfen. Es ist auch notwendig, sich vorher den Wetterbericht
anzuhören und zwar nicht nur am Vortag Abends, sondern auch noch am Morgen vor dem Losziehen, sofern möglich. Biwaksack sollte selbstverständlich sein. Bei einem Steinschlag gefährdetem Abschnitt läuft die Gruppe in großen Abständen einzeln und zügig hindurch und versucht wenig anzuhalten. Bei einem ganz überraschendem Steinschlag kommt es auf das Reaktionsvermögen und Situation an. Wer die Schrecksekunde überwunden hat, versucht sich in eine Position zu bringen, wo er wenig abbekommt und schützt sich mit dem Rucksack über Kopf und Körper. Glücklich, wer auch noch einen Helm auf hat. Meine Frau hat mal einen großen Stein auf den Helm bekommen, weil so ein Arschloch mit Turnschuhen einen großen Steinschlag ausgelöst hat. Die 2 unerfahrene Begleiter, die meine Frau unterwegs getroffen hat, waren so eingeschüchtert, daß sie die Beiden mit dem Hilfsseil über diese Stelle sichern mußte.
Ob ein Erdrutsch so ganz ohne weiteres überraschend kommt, kann ich jetzt nicht sagen. Ich denke, daß da starke Regenfälle oder so gewesen sein müssen.
Erste Hilfekenntnisse sind natürlich auch von Vorteil und wer nicht mehr weiter kann wegen gebrochenem Bein oder verstauchter Knöchel sollte die Möglichkeit haben und kennen, um auf sich Aufmerksam zu machen. Handy, Leuchtraketen, Lärmsignale oder anderes.
Wasser ist nicht überall in den Bergen zu finden. Besonders bei Gratwanderungen muß man das gesammte Wasser mitnehmen.
Wer bei der Vorbereitung einer Bergtour die Führer liest, weiß meist, ob es unterwegs Wasser gibt oder nicht.

Grüße
Ingo
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PATHFINDER
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BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

zum Thema vorbereiten: Hirn einschalten ist auch ne gute Vorbereitung Smilie
Letzten Samstag, wegen des Schnees sind wir auf einen recht harmlosen "Hügel" gegangen (2,5 Stunden bequem bis zum Gipfel). Auf dem Weg zurück, so ne halbe Stunde vom Startplatz enfernt, keuchte uns ein Päärchen entgegen.... selbst meine 7jährige Tochter meinte nur, die werden wohl kaum vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurücksein...... aber die Zeitumstellung auf MEZ ist wohl an einigen spurlos vorübergegangen Lachen
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mountain man
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BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Kann ich nur bestätigen! Das spannenste beim Abstieg, ist immer zu sehen um welche Uhrzeit noch Leute entgegenkommen. Und zwar noch ziemlich am Anfang. Wenn man dann rechnet wie lange es noch zum Gipfel ist, sich schlecht Wetter ankündigt oder so, dann muß man sich wundern, daß nicht mehr passiert.
Vielleicht schützt Dummheit vor Unglück Sehr glücklich Vielleicht denken wir zu viel über die Gefahren nach Geschockt
Wer will es mal ausprobieren Mit den Augen rollen

Gruß
Ingo
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