Feuer
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Waldschreck
Wanderer


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BeitragVerfasst am: 21.12.2006, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Brennglas, teilweise eine Brille je nach Schliff funktionieren gut.
Auch eine Möglichkeit wenn man über eine Feuerwaffe verfügt:
Das Geschoß aus der Patronenhülse lösen, Stofffetzen in die Hülse
pressen, vorher aber den größten Teil des Pulvers entfernen und
dann dieses als "Starthilfe" für das Feuer nutzen. Wenn diese
so präparierte Patronen verfeuert wird hat man glimmende Stoffetzen womit man dann wiederum ein Feuer zünden kann.

Jochen
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Waldschreck
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BeitragVerfasst am: 21.12.2006, 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

@ Buschmann

Der Ofen ist weniger zum Brotbacken geeignet.
In Afrika wird so etwas zum Garen von Warzenschweinen
genutzt.

Jochen
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 04.01.2007, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Vor den klassischen Methoden des Feuermachens, also mit Feuerstein, Brennglas oder Feuerbohren sollte die Vorbereitung der „konventionellen“ Praktiken erfolgen.

Der natürliche Feind des Feuers ist Wasser.
Ein so richtig schön nass gewordenes Feuerzeug funzt zunächst gar nicht mehr und muss erst eine ganze Weile trocknen.
Bei nass gewordenen Streichhölzern bröselt der Kopf ab, es sei denn……

Streichhölzer gehören immer in meine Notfallausrüstung, dort sind sie in einer kleinen Filmdose schon mal wasserdicht untergebracht.
Zusätzlich werden sie vorher in flüssiges Wachs eingetaucht! Ausrufezeichen

Nicht nur, dass Wasser ihnen nun nichts mehr anhaben kann, sie lodern zudem beim Anzünden ähnlich wie Sturmstreichhölzer!

Grüße
Buschmann
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 04.01.2007, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Brennglas

Wer mit dem Brennglas schon mal ein Feuer gemacht hat – also nicht nur ankokeln sondern eine richtige Flamme, der kann im Winter mal ein 100%iges Naturbrennglas basteln.

Sehr hilfreich dafür ist eine Spraydose, also der Boden davon.
Diese Mulde mit Wasser füllen und gefrieren lassen, dann das ganze noch ein zweites Mal.
Beide Teile miteinander „verheiraten“ – geht am besten, wenn man auch wieder ein wenig Wasser dazwischen gibt und dann aneinanderdrückt, und fertig ist das Glas.
Damit es nicht so milchig ist und die Strahlen besser durchgehen dann noch mit etwas Salz einreiben, Urin tut’s auch.

Natürlich geht das ganze auch mit einem Stück Eis, das ich mit den Händen in die richtige Form bringe – gibt allerdings ganz schön kalte Flossen. Lachen

Grüße
Buschmann


Zuletzt bearbeitet von Buschmann am 08.01.2007, 18:51, insgesamt einmal bearbeitet
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Buschmann
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BeitragVerfasst am: 05.01.2007, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

....und hier gleich die nächste Methode: Feuer mit Hilfe von Watte und Asche!

Wie unschwer zu erkennen ist die von (Link) >>Sir Vival Rüdiger Nehberg.
Man sieht, auch bei einem Buschmann wächst nicht alles auf dem eigenen Mist. Cool

Hinweis: Mit dem Button "auf reguläre Größe erweitern" wird's besser lesbar.

Grüße
Buschmann


Zuletzt bearbeitet von Buschmann am 31.03.2007, 09:27, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 20.01.2007, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man sich dann ein wenig mit dem Feuerstein befasst muss man sich wundern, dass sich die frühe Menschheit mit dem Feuermachen doch so ungemein schwer getan hat.
Denn das funktioniert nun wirklich kinderleicht. Überrascht

Es gibt einige harte Gesteinsarten, mit denen sich ein Funke erzeugen lässt. Ich bevorzuge den Ostseeflint, der sich zudem auch noch als Werkzeug verarbeiten lässt, vor allem auch sehr gut für Pfeilspitzen.

Die Technik des Funkenschlagens hat man sehr rasch begriffen.
Wie aber kriegt man damit ein Feuer zustande?

Bei allen anderen Methoden erzeuge ich zunächst einen Glutherd, der langsam vergrößert und dann zum Brennen gebracht wird.

Der Feuerstein liefert mir die Flamme sofort Ausrufezeichen

Bei meinen Trainings lasse ich es zunächst mit Watte versuchen. Die Watte etwas aufdröseln, Funken hineinschlagen – es brennt.
Wer das drin hat, probiert es mit natürlichem Zunder, Samen von der Distel, der Pappel, dem Rohrkolben o. Ä.

Wichtig bei der ganzen Angelegenheit ist lediglich, dass genügend Anzündmaterial und Brennholz in verschiedenen Stärken vorbereitet wurde.

Dann mal wieder frohes Austesten. Cool

Grüße
Buschmann
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BeitragVerfasst am: 31.03.2007, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Bevor mit dem Zündeln begonnen wird, sollte man sich zunächst mal ein paar Gedanken über die Sicherheit machen.
Im Wald ist ein Feuer zunächst mal tabu, auch überall dort, wo sich das Feuer fortpflanzen und andere brennbare Teile erreichen kann.

Hinsichtlich der Brandgefahr ist besonders im Frühjahr und im Herbst besondere Vorsicht geboten. In diesen Zeiten entwickeln sich Brände wesentlich leichter als im Sommer!
Im Herbst ist das noch leicht nachzuvollziehen: das Getreide ist bereits trocken und in Verbindung mit den zunehmenden Winden trocknen selbst feuchte Stellen sehr schnell.
Wieso soll das aber auch für den Frühling zutreffen?
Auch hier ist die Erklärung relativ einfach: Die Bäume sind noch kahl und ohne Saft – der ist noch nicht aufgestiegen. Somit hat das Feuer leichtes Spiel.

Eine spektakuläre Demonstration dafür gab in der vergangenen Woche ein Kranich in Mecklenburg-Vorpommern. Er war in eine Hochspannungsleitung geflogen, hatte Feuer gefangen und bei seinem Absturz eine 1000 m² große Wiese (!!) in Brand gesteckt.

Also bitte immer dran denken: Sicherheit zuerst!

Grüße
Buschmann
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Tourix
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BeitragVerfasst am: 09.05.2007, 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe mal gesehen, wie man Feuer mit einem Magnesiumbrocken mit eingefügten Feuerstein macht.
Dazu nimmt man etwas zum Auffangen der Späne, wie ein Stück Rinde (am besten Birkenrinde). Haut dann mit einem Messer Späne von dem Magnesiumbrocken runter, so dass diese auf das Rindenstück fallen. Wenn man ausreichend Späne hat, Zunder und feines Holz bereitlegen.
Mit einem Messer über den Spänen Funken vom Feuerstein hauen.
Das Messer darf nicht aus rostfreien Stahl bestehen.

Schön zum ausprobieren. Aber wer packt sich so einen großen Brocken in den Rucksack. Zum Wandern ist das somit Blödsinn.
VG
Achim
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Wer nichts macht, macht keine Fehler.
Aber das ist ja langweilig
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mountain man
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BeitragVerfasst am: 10.05.2007, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tourix
also dieser Magnesiumstein ist einfach nur super Lachen Ich habe schon viele Feuer damit angezündet und habe diesen Block auf Touren immer an einem Lederbändel um den Hals Hängen. Dieser Block kann nie versagen, Streichhölzer und Feuerzeug schon. Wichtig dabei ist ein gutes Zundernest, wozu ich meist die Papierartige feine Birkenrinde nehme. Meine Zunderdose ist immer damit gefüllt. Wer einmal Feuer gemacht hat mit diesem Block, möchte diesen Block nicht mehr missen.
Zumindest kann ich mir das vorstellen. Winken
Probier es mal aus!

Grüße Ingo
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Tourix
Moderator


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BeitragVerfasst am: 10.05.2007, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingo,
mir ist der Brocken einfach zu groß und klobig, außerdem muss man ein entsprechendes Messer mitnehmen.
Im allgemeinen nehme ich nur ein kleines Taschenmesser mit.
Stattdessen habe ich immer eine kleine Dose mit Sturmstreichhölzer und zwei Grillkohleanzünder dabei.
VG
Achim
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Aber das ist ja langweilig
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