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Replay Moderator

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 235
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Verfasst am: 03.04.2007, 16:16 Titel: |
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@ Nopsi
Wir in Deutschland haben strenge Richtlinien? Dann muß ich was übersehen haben.
Wer stemmt sich vehement gegen einen CO2-Grenzwert beim Auto? Wo wird dauernd ganz bewußt Mist über den Hybridantrieb verzapft? Wem ist es egal, wenn den Bürgern Strahlenkanonen in Form von Handymasten vor die Nase gesetzt werden? Die Handysache ist nicht geklärt, also schadet ein gewisses Maß an Vorsicht nicht, wie es andere Länder machen. In anderen Ländern ist der Grenzwert für die Strahlendosis durch Handymasten 1000 mal (!) niedriger als in Deutschland. Und wer bekommt ständig einen vor den Latz, weil diese und jene EU-Richtlinie nicht eingehalten wird? Wie ist das mit dem Nichtraucherschutz? In welchem westlichen Industrieland werden noch Kohlekraftwerke gebaut? Wo wird die restliche Natur vor den Städten und Dörfern mit Aldi-, Lidl-, Garten- und Baumärkte zubetoniert?
Zum Thema Japan. In Tokio fahren fast nur noch Hybridautos. Es ist in der Stadt dadurch recht leise geworden. Und man kann wieder richtig atmen. Und es gibt so gut wie keine Diesel.
Es gibt tatsächlich Ärzte, die Antibiotika bei Halskratzen oder bei Erkältungen verordnen. Nur - Antibiotika wirkt bei Viren nicht, sondern nur bei Bakterien. Ich habe noch nie eine Erkältung gesehen, die von Bakterien ausgelöst wurde. Zumindest nicht auf der Erde
Grüße
Replay _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind, und sage - warum nicht?
Zuletzt bearbeitet von Replay am 03.04.2007, 16:46, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: Titel: |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 03.04.2007, 16:38 Titel: |
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@Replay
wow, grober Rundumschlag, warte, ich geh in Deckung....
Strenge Richtlinien? Im Zusammenhang mit der Umwelt habe ich das nie behauptet, eher ganz im Gegenum, da bin ich ganz auf deiner Seite.
Dass wir auf der anderen Seite ein Land mit viel zu vielen (auch strengen) Richtlinien sind - ja, das kommt öfter aus meinem Munde.
Zu Antibiotika - der Unterschied zwischen Viren und Bakterien ist hinreichend bekannt, aber für die Thematik sekundär. Wie du selbst sagst, wenn Ärzte das verordnen (ganz egal mit welch "fachkundigem" Hintergrund), dann wird das Zeug geschluckt und das Immunsystem und die Beziehung zur Natur gehen nach und nach zum Teufel.
Grüße
Buschmann |
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Replay Moderator

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Verfasst am: 03.04.2007, 16:49 Titel: |
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Mein Beitrag ist eigentlich an "Nopsi" gerichtet Ich editiere mal schnell...
Na ja, ein Immunsystem kann auch ganz ohne der sog. modernen Medizin den Bach runtergehen. Ich sage da bloß Pfeiffersches Drüsenfieber, auch Epstein-Barr-Virus (EBV) genannt. Da kann ich ein Lied singen...
Grüße
Replay _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 03.04.2007, 17:24 Titel: |
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@Replay
Kein Grund zur Ursache ……..wir sind ja alle kritikfähig
Ja, natürlich gibt es viele Krankheiten, die nicht erst durch die Zivilisation hervorgerufen werden müssen (um es mal sarkastisch auszudrücken).
Natürlich sind diese Dinge unschön und oft tragisch.
Aber es würde doch eigentlich vollends genügen, wenn wir „nur“ mit diesen Krankheiten zu kämpfen hätten und uns nicht noch „hausgemachte“ hinzuholen würden, oder?
Grüße
Buschmann |
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Replay Moderator

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Verfasst am: 04.04.2007, 08:24 Titel: |
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Die hausgemachten Krankheiten entstehen ausschließlich durch die naturferne Lebensweise. Und dadurch bedingt durch zusätzliche technische Gegebenheiten, welche Gifte und/oder Strahlung erzeugen.
Die Natur hat für den Menschen eine gemischte Ernährung vorgesehen. Das heißt, daß es wenig Fleisch (was auch Wurst einschließt) gab. Das Schnitzel hatte die Möglichkeit, davonzulaufen. Es war nur mit viel Mühe und den Einsatz von viel Energie möglich, das Schnitzel zu bekommen. Man mußte hinterherrennen.
Heute fängt man sich das Schnitzel für 0,59 Euro im Supermarkt. Neben dem Schnitzel fängt man sich noch Hormone, Geschmacksverstärker (ist tatsächlich oft im Supermarktfleisch enthalten) und weitere leckere Zutaten mit. Dazu noch Salat oder Obst, das ist ja so gesund. Wenn da nicht Pestizide und andere "gschmackige" Nettigkeiten drin wären. Bewegung? Ja, der Salat oder das Obst haben sich bewegt. Aus z. B. Südamerika per Flugzeug hierher. Na ja, wenn sich schon das Obst bewegt, braucht sich ja der Käufer nicht bewegen. Sport? Ja, kennt man aus dem Fernsehen.
So eine Lebensweise schreit geradezu danach, daß der Körper Schaden nimmt. Dafür ist der Mensch nicht gemacht.
Ich esse schon seit etwa 20 Jahre ausschließlich Ökofleisch/-Wurst und habe die Ernährung vor vielen Jahren komplett auf Öko umgestellt. Wie sieht das Blutbild aus? Der Arzt und Heilpraktiker meinte, daß er so ein Blut bei einem Menschen aus der Zivilisation noch nie gesehen habe. Sowas kenne er bloß von schweizer Sennbauern. Wenn da die EBV nicht wäre...
Grüße
Replay _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 04.04.2007, 08:42 Titel: |
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| Replay hat Folgendes geschrieben: | | Ich esse schon seit etwa 20 Jahre ausschließlich Ökofleisch/-Wurst und habe die Ernährung vor vielen Jahren komplett auf Öko umgestellt. Wie sieht das Blutbild aus? Der Arzt und Heilpraktiker meinte, daß er so ein Blut bei einem Menschen aus der Zivilisation noch nie gesehen habe. Sowas kenne er bloß von schweizer Sennbauern. |
das finde ich richtig klasse!
Bei den meisten kommt die Erkenntnis allerdings oft erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Was würdest du tun (oder tust es bereits), um andere Menschen von dieser gesunden Lebenseinstellung zu überzeugen?
Grüße
Buschmann |
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Replay Moderator

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Wohnort: Voralpen, also vor den Alpen ;)
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Verfasst am: 04.04.2007, 08:55 Titel: |
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Überzeugungsarbeit läßt sich schwer machen. Das muß jemand selbst entscheiden. Man kann nur zum Ökofutter animieren, indem man die Vorteile aufzeigt. Aber missionarischer Eifer bewirkt oft das Gegenteil.
Klar, Ökofleisch und Ökowurst sind teuer. Aber man sollte ja sowieso nicht viel davon essen. Die restlichen Preise haben sich mittlerweile an die Preise konventioneller Lebensmittel weitgehend angeglichen. Wenn man mit einer Tasche voll Lebensmittel aus dem Supermarkt (also kein Lidl oder solche Läden) kommt und z. B. 50 Euro bezahlt hat, hat man für den gleichen Einkauf im Ökoladen vielleicht 55 Euro abgedrückt. 5 Euro für deutlich bessere Qualität sind mehr als vertretbar.
Was im Ökoladen teuer ist, sind Produkte für die Körperpflege. Das ist es aber wert, weil ich keinen Bock habe, mir mit konventionellen Duschmitteln z. B. PEG-Derivate auf die Haut zu schmieren. Das Zeug macht die Haut für andere Gifte durchlässiger. In manchen normalen Duschmitteln ist sogar Formaldehyd (!) drin.
Es gibt einen Teil der Bevölkerung, der wirklich jeden Euro zweimal umdrehen muß. Aber wieviele Familien sind das wirklich? Wie viele Leute gehen nur mit dem Blick aufs Preisschild in den Laden, die das nicht nötig haben? Allerdings ist ein Umdenken im Gange. Das geht sogar ziemlich rasant, wie der Ansturm auf Ökofutter zeigt.
Die Leute, die sich Ökofutter wirklich (!) nicht leisten können, könnte man sponsern. Aber solange Geld für Zigaretten oder das Premiere-Abo da ist...
Grüße
Replay _________________ Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum?
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Nopsi Spaziergänger
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Verfasst am: 04.04.2007, 10:21 Titel: |
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@ Replay: Und wer bekommt ständig einen vor den Latz, weil diese und jene EU-Richtlinie nicht eingehalten wird? du sagst es doch selber.......es ist dauernd was los in diesem scheiß land. die handy sache gebe ich dir natürlich recht. was is denn mit den ganzen wind-park`s ? die ganze küste und auch unsere heide wird damit versaut. problem: deutschland ist in meinen augen total über verwaltet. jeder will irgendwo was genehmigen abnehmen oder besiegeln. ein großer teil der politik ist reine steuerverschwendung. wär nett wenn du dich zum thema USA nochmal meldest. habe gestern erst den bush im fernsehn gehört....da könnte ich das rad neu erfinden....so ein idiot. erstma abwarten was die anderen machen und dann ma schauen. schön auf zeit gespielt......ok Replay, nimm den angriff nicht persönlich....ist n scheiß thema wir müssen uns deswegen nicht bekriegen, würde auch gern mehr ändern wenn ich könnte....
Gruß nopsi |
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Buschmann Administrator

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Verfasst am: 04.04.2007, 11:37 Titel: |
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Hallo Nopsi,
die Diskussion ist völlig ok, nur durch verschiedene Meinungen öffnen sich Horizonte, und jeder erhält durch neue Anregungen und Gedanken für sich selbst wieder neue Perspektiven.
Deswegen finde ich es prima, wenn hier jeder seinen Senf ungefiltert dazugibt.
Soll heißen – weiter so
Grüße
Buschmann |
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Buschmann Administrator

Anmeldedatum: 22.11.2006 Beiträge: 1034
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Verfasst am: 04.04.2007, 11:52 Titel: |
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| Replay hat Folgendes geschrieben: | | Die Leute, die sich Ökofutter wirklich (!) nicht leisten können, könnte man sponsern. Aber solange Geld für Zigaretten oder das Premiere-Abo da ist... |
Absolut! In der Hinsicht habe ich auch weder Mitleid noch Verständnis. Wenn für die Kippen Geld da ist, darf sich wirklich keiner über andere Missstände beklagen!
Dass die Leute am Essen sparen ist auch wieder eine typisch „deutsche Tugend“. Diese Einstellung findet man in keinem anderen Lande, ganz im Gegenteil. Ich kenne Menschen, die sparen lange darauf hin, einmal gut (und zwar richtig gut und gesund) essen zu gehen.
Der Deutsche schaut zunächst nach Auto, Urlaub und lebensnotwendigen Statussymbolen. Da bleibt für das Kulinarische nicht mehr viel Spielraum.
Aber das Übel beginnt aus meiner Sicht bereits mit dem „Ritual“ des gemeinsamen Essens, das es ja schon fast gar nicht mehr gibt. Schnelllebigkeit stumpft den Menschen ab.
Das Vorleben in der Hinsicht hat meines Erachtens den größten Lerneffekt.
Vielleicht sollten wir nach und nach die ganze Bevölkerung mal zu einem bewusstseinsöffnenden Essen einladen – ich beginn hier schon mal mit Niederbayern.
Grüße
Buschmann |
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