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[7 Sep 2009 | No Comment

Das Ultraleichtwandern hat eine wirklich große Fangemeinde. Doch was versteht man eigentlich unter Ultraleichtwandern? Im Grunde genommen ist es nichts anderes als Trekking mit möglichst wenig Gepäck. Das heißt jedoch nicht, dass hier ganz auch an der zurückgelegten Marschroute eingespart wird, sondern wirklich nur an der Ausrüstung. Das gilt zum einen für die Kleidung, zum anderen aber auch für die technischen Ausrüstungsgegenstände, die mit auf die Trekking-Tour genommen werden. Was unverzichtbar ist, wird halt in der leichtest-möglichen Variante mitgenommen.

So wird zum Beispiel Wasser nicht in großen Vorräten mitgenommen, sondern die Route so gelegt, dass man an natürlichen Wasserquellen mit einem speziellen Filter das Wasser trinkbar macht. Auch beim Material von Rucksäcken und anderen Hilfsmitteln wird darauf geachtet, dass möglichst das leichteste genommen wird. Allerdings schlägt sich das häufig auch auf die Preise nieder, wenn auf Qualität gesetzt wird. Wer das Ultraleichtwandern oder auch Trekking ultraleicht im Exzess betreibt, der erreicht auch mal ein Rucksackgewicht, das nicht über 5 Kilogramm hinaus geht. Der Vorteil ist die Beweglichkeit, die man damit gewinnt. Auch bleibt mehr Platz für andere Ausrüstungsgegenstände, falls auf der Tour zum Beispiel Geklettert werden soll. Seile, Karabinerhaken und Co. haben nun mal auch ein wenig Gewicht.

„Back to the roots“ ist das Motto. Wenig Komfort, mehr Genuss beim Wandern und mehr Freiheitsgefühl sind der Grund, warum es so viele Anhänger des Ultraleichtwanderns gibt. Allerdings erfordert diese Variante natürlich auch ein gutes Wissen im Bereich Survival, sei es in schwierigen Situationen oder auch beim Campen, wenn es um das Errichten eines Feuers geht oder darum, Brot in der Erde zu backen oder die Wurzel eine Löwenzahns wie eine Kartoffel zuzubereiten.